Autorenhinweise
Ziele der Zeitschrift "Aktuelle Dermatologie"
Aktuelle Probleme des gesamten Fachgebietes Dermatolo-Venero-Andrologie sollen dem Leser vermittelt werden, auch solche aus den Grenzgebieten, Angiologie, Allergologie/Umweltmedizin, Photodermatologie, Mykologie, Infektiologie, ästhetische Dermatologie, Immunologie, dermatologische Pharmakologie, Histopathologie, operative Dermatologie, onkologische Dermatologie.
Erwünscht sind kurze, prägnante Texte, die durch instruktive Abbildungen und Tabellen erläutert werden.
Folgende Rubriken sind vorgesehen:
1. Originalarbeiten
2. Übersichten
3. Ergebnisse kritischer Therapieprüfungen
4. Kasuistiken
5. Eine Klinik im Blickpunkt
6. Von den Wurzeln unseres Fachs
7. Fort- und Weiterbildung (CME)
8. Aktuelles Interview
9. Der operative Tipp
Manuskripte
Publikationssprache ist ausschließlich Deutsch; jeder Arbeit wird eine Zusammenfassung in Deutsch und Englisch vorangestellt,
sowie eine englische Übersetzung des Titels.
Mit Annahme des Manuskriptes durch die Herausgeber räumt der Verfasser bzw. das Verfassergremium dem Verlag die urheberrechtlichen Verwertungsrechte ein. Herausgeber und Verlag setzen voraus, dass Verfasser oder Verfassergremium zur Publikation berechtigt sind und die Arbeit in ihrer Gesamtkonzeption noch nicht veröffentlicht ist und auch keiner anderen Stelle zur Publikation angeboten wurde. Die Herausgeber behalten sich das Recht auf notwendig erscheinende Änderungen und Kürzungen nach Rücksprache mit dem federführenden Autor vor. Über die Annahme von experimentellen Arbeiten und klinischen Studien wird unter Einschluss externer Gutachter entschieden. Bei mehreren Autoren wird der federführende Autor an erster Stelle genannt.
Hervorhebungen erscheinen im Kursivdruck und sollen im laufenden Manuskripttext durch Unterstreichungen gekennzeichnet werden.
Schreibweise: Manuskripte sollen der neuen Rechtschreibung lt. Duden entsprechen und dem Wörterbuch medizinischer Fachausdrücke, Pariser nomina anatomica (PNA).
Die aus der lateinischen oder griechischen Sprache entnommene Terminologie wird mit "k" bzw. "z" geschrieben (z.B. Kryptorchismus, Karzinom, Zystokopie).
Manuskriptumfang: Originalbeiträge sollen 20000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) und 4 Bilder nicht übersteigen.
Literaturverzeichnis
Literaturverweise werden gemäß der Reihenfolge, in der sie im Text vorkommen, arabisch nummeriert. Im Text erscheinen die Verweiszahlen in eckigen Klammern. Am Ende der Arbeit werden die Literaturstellen in dieser Reihenfolge aufgeführt und nach untenstehendem Muster zitiert. Es müssen alle im Literaturverzeichnis angeführten Zitate auch im Text an der richtigen Stelle angeführt werden. In Titeln englischer Zeitschriftenartikel werden nur Eigennamen groß geschrieben, in Buchtiteln alle Hauptwörter.
Zitierweise
Zitate aus Zeitschriften
1 Mirceva V, Jessberger B, Papadopulos NA et al. Warzentherapie mit Anthralin-Salicylsäure-haltiger Salbe. Akt Dermatol 2007; 33: 422-427
Zitate aus Büchern und Buchkapiteln
1 White G. Levenes Farbatlas der Dermatologie. 5.Aufl. Stuttgart: Thieme; 2004
2 Augustin M. Wichtige Leitsymptome. In: Moll I, Hrsg. Duale Reihe - Dermatologie. 6. Aufl. Stuttgart: Thieme; 2005: 94-108
Bei im Druck befindlichen Arbeiten sollten Zeitschrift, Band und Erscheinungsjahr mit dem Zusatz "im Druck" vermerkt werden. Persönliche Mitteilungen dürfen nur mit schriftlichem Einverständnis des Urhebers zitiert werden.
Abbildungen und Tabellen
Digitale Bilder sind willkommen (Details siehe unter "Elektronische Manuskripteinreichung").
Originalvorlagen (Diapositive oder Fotos) werden im Bedarfsfall durch den Verlag beim Autor angefordert. Abbildungen bzw. Tabellen sollen jeweils arabisch nummeriert sein und eine eindeutige Legende erhalten. Die Legenden sind so kurz wie möglich zu fassen. Im Text muss an der entsprechenden Stelle auf Abbildungen oder Tabellen verwiesen werden. Bei Abbildungen von Personen muss das schriftliche Einverständnis der abgebildeten Person vorliegen (Eine Einwilligungserklärung als PDF finden Sie hier.)
Statistische Textteile
Bei allen Zahlenangaben (z.B. Zahl der Patienten, durchgeführten Beobachtungen, Versuchen usw.) sollen nicht nur die relativen Häufigkeiten (Prozentzahlen), sondern zusätzlich die grundlegende Gesamtbeobachtungszahl angegeben werden. Die Zahlenangaben sollen so vollständig sein, dass dem Leser der Zähler und Nenner der Prozentzahl erkennbar wird.
Bei statistischen Ausführungen, in Sonderheit Signifikanzprüfungen, soll vom Verfasser die benutzte statistische Testmethode eindeutig angegeben und auch das zahlenmäßige Ergebnis der errechneten Testgröße mitgeteilt werden (z.B. beim t-Test, Chi-Quadrat-Test, F-Test o.ä.)
Ggf. soll der Autor ergänzend anführen, welche Irrtumswahrscheinlichkeit (üblicherweise 5%, 1% und 0,1%) er dem medizinischen Problem gegenüber für angemessen hält. Eine angekürzte Angabe der jeweils erreichten Überschreitungswahrscheinlichkeit kann - wie vielfach üblich - durch Zufügen von Sternchen an dem errechneten Zahlenwert der Testgröße z.B. wie folgt erfolgen:
* entspricht der Überschreitung von 5 % Irrtumswahrscheinlichkeit
(= "einfache Signifikanz");
** entspricht der Überschreitung von 1 % Irrtumswahrscheinlichkeit
(= "hochsignifikant");
*** entspricht der Überschreitung von 0,01 % Irrtumswahrscheinlichkeit
(= "sehr hoch signifikant").
Bei der Beschreibung onkologischer Patienten sollte eine Klassifikation nach dem TNM-System vorgenommen werden (aktuelle Auflage).
Ethische Aspekte
Bei allen Versuchen mit Patienten müssen die Grundsätze des zuständigen regionalen oder institutionellen ethischen Komitees oder der Helsinki-Deklaration beachtet werden. Patientennamen, Initialen oder Aktennummern, sollten nicht verwendet werden, speziell nicht auf Abbildungen. Bei Experimenten mit Tieren muss bestätigt werden, dass alle Bestimmungen des Tierschutzes nach dem Gesetz des Landes berücksichtigt worden sind und die "Principles of Laboratory Animal Care" eingehalten wurden.
1. Originalarbeiten
Am Anfang des Manuskriptes stehen der Titel in Deutsch und in Englisch, Namen und Vornamen aller Autoren, Institution und Abteilung mit Ortsangabe, vollständige Anschrift des korrespondierenden Autors. Es folgt die Zusammenfassung in Deutsch und Englisch. Am Manuskriptende steht das Literaturverzeichnis, sowie die Abbildungs- und Tabellenlegenden. Abbildungen und Tabellen sollen nicht in den Text eingebunden, sondern als separate Dateien abgespeichert werden.
2. Übersichten
Übersichten sollen ein Thema aktuell darstellen, z.B.:
- historische Themen (z.B. Geschichte der Dermatoröntgentherapie)
- Krankheitsgruppen oder einzelne Krankheiten
- anatomische, physiologische, pathologisch-anatomische oder pathophysiologische Themen
- klinisch-chemische, biochemische Themen
- therapeutische, pharmakologische und genetische Themen
3. Ergebnisse kritischer Therapieprüfungen
Klinische Prüfungen von lokal oder systemisch angewandten Dermatika, von physikalischen und apparativen Behandlungen sowie solchen von therapeutischen Systemen sind erwünscht. Diese sollten prospektiv, randomisiert und möglichst doppelblind angelegt sein. Es ist zu beachten, dass sich der Prüfansatz und die kritische Auswertung im Gleichgewicht befinden. Erklärt werden muss die Konformität mit den gegenwärtig gültigen Gesetzen und einschlägigen Deklarationen. Die Art der Patienteninformationen ist darzulegen. Die Ethikerklärung bedarf der Nennung der zuständigen Ethikkommission mit Kennzeichen und Genehmigungsdatum.
4. Kasuistiken
Sinn einer Kasuistik ist es, anhand der Beobachtung einer Krankheit und ihres Verlaufs bei einem (oder wenigen) Patienten ungewöhnliche Krankheitsverläufe, schwierige differenzialdiagnostische Probleme und deren Lösung durch besonderes diagnostisches Vorgehen, atypische, zur Fehleinschätzung führende Symptome sowie Erfahrungen bei Anwendung nicht allgemein etablierter Therapieverfahren darzustellen. Die Überlegungen und diagnostischen Strategien des Autors und der Nutzen der Mitteilung für die tägliche Arbeit des Lesers sollen dabei deutlich werden.
Einleitung
Nicht mehr als etwa 700 Zeichen (inkl. Leerzeichen) mit der medizinischen Grundproblematik. Sie führt den Leser zu dem beschriebenen Fall, soll die Besonderheiten der Beobachtung und resultierenden Folgerungen aber nicht vorwegnehmen.
Kasuistik
Die Kasuistik vermittelt Sachinformationen (keine Deutungen). Damit der Leser die Überlegungen des Autors nachvollziehen kann, ist es notwendig, dass die erhobenen Befunde in streng chronologischer Ordnung wiedergegeben werden.
Die Kasuistik soll in folgender Weise durch Zwischenüberschriften gegliedert werden:
1. Anamnese
2. Erst-/Aufnahmebefund
3. Befunde diagnostischer Untersuchungen
4. Ergänzende (apparative) Untersuchungen
5. Therapie und Verlauf
Die Anamnese wird bis zum Tag der Erstuntersuchung/Aufnahme dargestellt und sollte sich auf Fakten beschränken, die mit der jetzigen Krankheit in Zusammenhang stehen oder auf eine durchgeführte oder üblicherweise anzuwendende Therapie Einfluss nehmen. Im klinischen Erst-/Aufnahmebefund werden klinische Symptome dargestellt, der dermatologische Allgemeinbefund sowie in Zusammenhang mit der besprochenen Erkrankung wichtige Allgemeinbefunde. Es kann zweckmäßig sein, schon vor Wiedergabe der Ergebnisse diagnostischer Untersuchungen sich ergebende vorläufige Verdachts- oder Arbeitsdiagnose anzugeben. Es folgen die Befunde diagnostischer Untersuchungen, danach in einem eigenen Abschnitt dopplersonografische Befunde, röntgendiagnostische Befunde etc.
Der Abschnitt "Therapie und Verlauf" schließt die Kasuistik ab. Therapieangaben sollten präzise die im speziellen Fall verordneten Präparate, die Dosis und die Applikationsweise wiedergeben, auch Gründe für Änderungen der Therapie während des Verlaufs. Das Ansprechen auf die Therapie, das Behandlungsergebnis und Komplikationen im Verlauf einschließlich vermutete Ursache stehen am Schluss.
Diskussion
In der Diskussion werden die Klärungsstrategien, die zur abschließenden Diagnose geführt haben und die Überlegungen bei der differenzialdiagnostischen Abgrenzung erörtert. Der Krankheitsfall wird zu dem in der Literatur vorhandenen Wissen in Beziehung gesetzt. Es soll sich ein vollständiges Bild der am Einzelbeispiel besprochenen Erkrankung ergeben. Abschließend soll herausgestellt werden, welche für die praktische Tätigkeit nützlichen Schlussfolgerungen sich aus der Einzelbeobachtung für die praktische Tätigkeit des Lesers ergeben.
Zusammenfassung
Vorangestellt wird eine Zusammenfassung. Diese ist keine allgemeine Inhaltsangabe ("eine Beobachtung von ... wird beschrieben und die Differenzialdiagnose erörtert"), sondern eine Kurzfassung der Kasuistik, die die wesentlichen fallbezogenen Daten enthalten muss. Sie wird durch Zwischenüberschriften gegliedert (sog. strukturierte Zusammenfassung), die der Gliederung der Kasuistik entsprechen und schließt mit einer "Folgerung/Conclusion" ab, die in ein bis drei Sätzen die wesentliche "Botschaft" enthält.
5. Eine Klinik im Blickpunkt
Sporadisch stellt sich eine Hautklinik aus dem Bereich unserer Zeitschrift vor. Dies geschieht mit Einleitung, Historie, gegenwärtigem Stand, Größe, Ausrichtung und besonderem Profil. Dazu passen auch Originalarbeiten und Kasuistiken aus dem Hause.
Elektronische Manuskripteinreichung
Bitte senden Sie uns Ihr Manuskript per E-Mail zu. Bei umfangreichem Abbildungsmaterial ist auch eine Einreichung per CD-ROM möglich.
Beachten Sie dabei folgende Hinweise: Verwenden Sie möglichst weit verbreitete Textverarbeitungsprogramme. Stellen Sie Abbildungslegenden und Tabellen an das Manuskriptende.
Speichern Sie Abbildungen als separate Dateien und binden Sie diese nicht in den Text ein. Folgende Dateiformate können wir verwenden: *.eps, *.tif, *.jpg (Auflösung: 300 dpi). Bitte reichen Sie keine Abbildungen in Form von Power-Point-Präsentationen ein!
Abkürzungen und wenig bekannte Begriffe sollten kurz erklärt werden.
Korrekturen
Der Korrekturabzug wird dem korrespondierenden Autor als PDF-Datei zugesandt. Sorgfältige Prüfung durch den korrespondierenden Autor, der für die Korrektheit der von ihm zum Druck freigegebenen Version voll verantwortlich ist, ist unbedingt notwendig (Zahlen, Einheiten, Literaturangaben etc.). Bitte senden Sie die Korrekturfahne zurück an die Herstellerin Frau Herdt – per Fax (0711/8931 – 394) oder E-Mail (Helene.Herdt@thieme.de). Der Verlag behält sich vor, Kosten zu berechnen, die für außergewöhnlich umfangreiche oder verspätete Korrekturen durch den Autor entstanden sind. Nach Druckfreigabe sind Änderungen durch den Autor nicht mehr möglich.
PDF zur persönlichen Verwendung
Der korrespondierende Autor erhält eine PDF-Datei des veröffentlichten Beitrags für seine persönliche Archivierung und zum persönlichen Gebrauch. Er ist berechtigt, diese PDF-Datei an seine Mitautoren für deren privaten Gebrauch weiterzugeben. Die weiteren Rechte im Umgang und in der Nutzung dieser PDF-Datei werden in den Unterlagen zum Korrekturversand beschrieben.
Einsendung von Manuskripten an:
Prof. Dr. Christiane Bayerl
Klinik für Dermatologie und Allergologie
HSK-Kliniken
Wilhelm-Fresenius-Klinik
Aukammallee 39
65191 Wiesbaden
Tel.: 0611/436 127
Fax: 0611/436 196
E-mail: Christiane.Bayerl@HSK-Wiesbaden.de
Einsendung von Kasuistiken an:
Prof. Dr. Peter von den Driesch
Krankenhaus Bad Cannstatt
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Prießnitzweg 24
70374 Stuttgart
Tel.: 0711/5205-2219
Fax: 0711/5205-381
E-mail: pdriesch@klinikum-stuttgart.de
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