Schriftleitung

Dr. phil. Dipl.-Psych. Michael Broda (*1952)

  • Psychologischer Psychotherapeut
  • DKPM, DGVT, DGVM, DVT
  • Nach langjähriger wissenschaftlicher Arbeit in der Rehabilitationspsychologie, leitender Tätigkeit in einer psychosomatischen Fachklinik sowie einer Lehrstuhlvertretung für Klinische Psychologie und Psychosomatik seit 10 Jahren niedergelassener Psychotherapeut in eigener Praxis in Dahn
  • Fachgutachter Verhaltenstherapie KBV, Supervisor und Lehrtherapeut,
  • Mitherausgeber des Lehrbuchs „Praxis der Psychotherapie“
Deshalb mache ich mit bei PiD:Es hat mich noch nie in Ruhe gelassen, dass sich psychotherapeutische Schulen untereinander fast religiös-fundamentalistische Auseinandersetzungen liefern. Ich suche ständig die Auseinandersetzung mit den Grenzen des verhaltenstherapeutischen Ansatzes. Am meisten lerne ich dabei von Fragen oder Aspekten, die von KollegInnen aus anderen Therapieschulen eingebracht werden. Für mich stellt sich in der Regel weniger die Frage, welche Therapieschule überlegen ist, sondern wie wir in allen Ansätzen zwischen guten und weniger guten Therapien unterscheiden lernen.
Sicherlich lag der Gedanke des Zusammenbringens von Therapieschulen irgendwo in der Luft, ich wollte jedoch zu denen gehören, die aktiv einen Beitrag dazu leisten. So entwickelte sich die Idee, ein aktuelles Heft für den/die PraktikerIn zu machen, in dem die offene Diskussion der verschiedenen therapeutischen Ansätze im Mittelpunkt steht. Was ich mit PiD erreichen will, ist: Gegenseitiges Kennenlernen, Abbau von Vorurteilen, Akzeptanz eines anderen Zugangs. Dies soll dazu beitragen, dass sich therapeutische Handlungsmöglichkeiten erweitern und PatientInnen die Therapie erhalten, die zur Beseitigung ihrer Störung die beste ist.