- Arzt für psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse
- DKPM, DGPM, AÄGP
- Seit 1990 Universitätsprofessor für psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Essen, Präsident der International Federation for Psychotherapy
- Mitherausgeber des Lehrbuchs „Praxis der Psychotherapie“
Deshalb mache ich mit bei PiD:Die Psychotherapie zur Krankenbehandlung ist in Deutschland hervorragend in die medizinische Versorgung integriert. Das ist gut so. Das setzt uns aber auch in die Verantwortung, den therapeutischen Auftrag der Psychotherapie zu erfüllen. Und der heißt: wirksame Behandlung und Prävention von Krankheit. Dieser Auftrag wird nur dann erfüllt, wenn PatientInnen die Therapie erhalten, die für ihre Erkrankung notwendig ist. Das ist wegen des noch vorherrschenden Schulendenkens in der psychotherapeutischen Praxis und auch in der Ausbildung nicht gewährleistet! Kein Behandlungsmodell ist in der Lage, bei allen Problemen, Krankheiten und Störungen und bei allen Persönlichkeitstypen von PatientInnen gleich wirksamzu sein. Wir müssen uns über sog. integrative Konzepte intensiv Gedanken machen, ohne gleich einem wilden Eklektizismus zu verfallen. Wir müssen für ausreichende Methodentransparenz sorgen und es den TherapeutInnen in den verschiedenen Lagern ermöglichen zu erfahren, was ihre KollegInnen tun und was sie voneinander lernen können. Dafür machen wir diese neue Zeitschrift.