Herausgeberin

Dr. med. Bettina Wilms (*1964)

  • Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Systemische Familientherapie, Supervision und Organisationsberatung
  • Verhaltenstherapie, Supervision
  • Nach Assistententätigkeit in Versorgungskrankenhäusern in 4 verschiedenen Bundesländern bis 2004 als Oberärztin in der Klinik für Psychiatrie am Universitätsklinikum Leipzig tätig (Forschungsschwerpunkte: Angehörigenarbeit/ Gruppentherapeutische Konzepte; klinische Themen: Angsterkrankungen, Burn-Out-Syndrome)
  • Seit 2004 Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Südharz-Krankenhaus gGmbH, Nordhausen (65 Betten, 15 Tagesklinikplätze, Institutsambulanz, Ermächtigung für Verhaltenstherapie in Gruppen durch die ChÄ)
Deshalb mache ich mit bei PiD:Durch meine systemische Ausbildung bin ich bereits in der Facharztausbildung mit sehr unterschiedlichen Sichtweisen auf psychiatrisch-psychotherapeutische Fragestellungen konfrontiert gewesen. Dies hat sich durch die verhaltenstherapeutische Ausbildung und Supervisionstätigkeit noch verstärkt. Dialoge zwischen Vertretern unterschiedlicher therapeutischer Schulen haben mich immer bereichert: vor allem dann wenn es möglich war ohne vorab zugeschriebene Wertungen über unterschiedliche methodische Zugänge ins Gespräch zu kommen, die Veränderungen initieren.An PID als Zeitschrift beeindruckt mich unter anderem die wertschätzende Umgangsweise mit der Arbeit der Autoren. Schon im Entstehen eines Beitrages entwickelt sich ein dialogischer Prozeß mit den Herausgebern, der das Anliegen von PID bereits vom ersten Autorenkontakt an auf der Handlungsebene transportiert. Diese Haltung setzt sich erfreulich von den Bedingungen mancher Peer-Review-Journals ab, in denen es zeitweise nur noch um die Verteilung bereits anderweitig abgesteckter Claims zu gehen scheint.

Es freut mich daher besonders, diese Form eines psychotherapeutischen Dialogs nun auch als Mitglied des Herausgeberteams aktiv gestalten zu können.