Zu diesem Heft

Liebe Leserinnen und Leser,

ein sehr gutes Beispiel . . .

... für die Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit und die Bedeutung der Prävention auf verschiedenen Ebenen ist das Aneurysma der Aorta abdominalis.

Erfreulich ist die rückläufige Prävalenz – wohl am ehesten als Folge abnehmenden Nikotinkonsums – und der günstigere Verlauf dank der verbesserten medikamentösen Sekundärprävention. So kann eine Ruptur vermieden werden, die in ca. 80 % tödlich verläuft (selbst von den Patienten, die die Klinik lebend erreichen, stirbt nahezu jeder zweite an der Aneurysmaruptur). Mit regelmäßigen sonographischen Kontrollen wird das Wachstum beobachtet und der optimale Zeitpunkt für einen elektiven endovaskulären bzw. operativen Eingriff bestimmt.

In diesem Heft beschreiben Angiologen aus Bern klinisch relevante, aktuelle Aspekte im Zusammenhang mit dem Bauchaortenaneurysma und geben klare und hilfreiche Handlungsempfehlungen. Der klinische Fortschritt wird hier sehr deutlich – wie auch in allen weiteren Beiträgen!.

Ihr

Martin Middeke

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