Zielsetzung
Die Zeitschrift "Suchttherapie" versteht sich als Forum für alle in den Bereichen Suchtprävention, Suchtbehandlung und Suchtforschung Tätigen. Grundlage der theoretischen und empirischen Beiträge in der "Suchttherapie" sind Ergebnisse aktueller und internationaler Forschung und reflektierter begründeter Praxis. Um den fachlichen Austausch zu fördern, haben wir folgende Aspekte im Fokus:
Interdisziplinarität
Die "Suchttherapie" ist als Sprachrohr der verschiedenen Fachdisziplinen gedacht. Die Auswahl der Themenschwerpunkte und Autoren, aber auch die Aufbereitung der einzelnen Beiträge soll für die unterschiedlichsten Fachdisziplinen attraktiv sein. Wir begrüßen ausdrücklich, wenn sich auch Autoren aus Sozialpädagogik/Sozialarbeit - der Berufsgruppe, die Suchtbehandlung wesentlich mitgestaltet - zu Wort melden.
Praxis- und Versorgungsbezug
Im Fokus der "Suchttherapie" ist der Praxisbezug: Es sollen Grundlagen und Ansätze von Suchtvorbeugung,
-behandlung und -politik dargestellt und reflektiert werden. Auch grundlagenwissenschaftliche Themengebiete können aufgegriffen werden - unter der expliziten Frage, welche Anregungen sich daraus für die Versorgungs- und Behandlungspraxis ergeben.
Kontroverser Diskurs
Suchtarbeit ist sowohl im Versorgungs- als auch im Forschungssektor anfällig für Lehrmeinungen, Dogmen, Glaubenshaltungen und Einäugigkeiten. Die "Suchttherapie" versteht sich als offen gegenüber unterschiedlichen theoretischen und praktischen Ansätzen. Bestehendes soll durch kontroverse Diskurse hinterfragt und weiterentwickelt werden.
Internationaler Blickwinkel
Die "Suchttherapie" ist bestrebt, wichtige internationale Behandlungs- und Forschungsansätze aufzugreifen und in die hiesige Diskussion einzuspeisen.


