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DGCH Presse

Pressemeldungen 2011

Implantate unter Generalverdacht?
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie fordert europaweite Transparenz und patientenorientierte Aufklärung

Berlin, Januar 2012 – Die Chirurgie ist auf sichere Medizinprodukte angewiesen, ohne deren Einsatz auch medizinischer Fortschritt nicht möglich ist. Patientensicherheit hat dabei absoluten Vorrang. Bezugnehmend auf den jüngsten Skandal um minderwertige Brustimplantate spricht sich die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) wiederholt dafür aus, den Weg eines Medizinprodukts vom Hersteller bis zum Patienten transparenter zu gestalten. Als Vorbild dafür könnten etwa Register dienen, wie sie chirurgische Fachgesellschaften in Deutschland für Gelenkprothesen oder Kunststoffnetze bei Bruchoperationen erfolgreich einführen. Qualitativ mangelhafte Implantate sind sicherlich die Ausnahme. Die DGCH warnt daher davor, alle Implantate unter Generalverdacht zu stellen und Patienten unnötig zu verunsichern. mehr...

DGCH legt Studie unter Chirurgen vor: Geringe Lebensqualität im Traumberuf
Berlin, November 2011 – Chirurgen in Deutschland schätzen ihre Lebensqualität schlechter ein als andere Ärzte und die Allgemeinbevölkerung. Obwohl Operieren ihnen nahezu das Liebste ist, verleiden ihnen lange Arbeitszeiten, Stress und Bürokratie die Freude am Beruf. Dies geht aus einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) hervor, die jetzt in der DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift (Thieme, Stuttgart) erschienen ist. Die Fachgesellschaft sorgt sich einerseits um die Kollegen und sucht nach Lösungen. mehr...

Chirurgen sehen Gesetzentwurf als Chance für chirurgische Versorgungsforschung in Deutschland
Berlin, September 2011 - Die chirurgischen Fachgesellschaften Deutschlands fordern, dass Daten der gesetzlichen Krankenversicherungen für wichtige Fragen der chirurgischen Versorgungsforschung zur Verfügung stehen. Diese könnten unter anderem Informationen zur derzeit heftig diskutierten Anzahl der Operationen und zur Qualität der chirurgischen Versorgung in Deutschland liefern. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) mit ihren zehn Mitgliedsgesellschaften begrüßt deshalb den Entwurf zum Versorgungsstrukturgesetz des Bundesgesundheitsministeriums. Dieser sieht vor, Routinedaten der Kassen einem größeren Kreis von Nutzern für wissenschaftliche Zwecke zugänglich zu machen. mehr...

Medizinische Geräte in der Chirurgie sicher anwenden
Chirurgen und Geräteentwickler tagen in Münster

Münster/Berlin, September 2011 – Zeit- und Handlungsdruck nicht nur in Notfallsituationen, komplexe und schwierig zu bedienende und störanfällige medizinische Gerätschaften sowie Enge im Operationssaal können bei chirurgischen Eingriffen zu Fehlern führen. Im schlimmsten Fall schädigt ein „unerwünschtes Medizinprodukt-assoziiertes Ereignis“ (UME) den Patienten. Im Rahmen des 6. Medizintechnik- und Ergonomiekongresses (MEK) diskutieren Experten, wie sich dieses Risiko minimieren und UME vermeiden lassen. Die Tagung mit dem Schwerpunkt „Sichere Anwendung von Medizinprodukten in der Chirurgie“ findet am 12. September 2011 auf dem Leonardo-Campus von Münster statt. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) veranstaltet sie gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) und dem Zentrum für Medizintechnik und Ergonomie der Fachhochschule Münster. mehr...

„Deutsche Gesellschaft für Chirurgie 1933-1945. Die Präsidenten“ jetzt im Handel
Das Buch „Deutsche Gesellschaft für Chirurgie 1933-1945. Die Präsidenten“ ist jetzt im Kaden Verlag erschienen. Es beschäftigt sich mit der Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), dargestellt an den Präsidenten in der Zeit des „Dritten Reichs“. Das Buch thematisiert Moral, Tradition aber auch persönliche Verstrickungen und Schuld. Anhand einzelner Biografien erfahren Leser Neues über die Motive und Umstände. Auf einer Pressekonferenz der DGCH am 16. Juni 2011 berichteten die Autoren und Herausgeber über die Neuerscheinung. Eine Zusammenfassung des Treffens im Berliner Langenbeck-Virchow-Haus, dem traditionsreichen Sitz der DGCH, lesen Sie hier. mehr...

Fehlervermeidung und Patientensicherheit bei Jungmedizinern kaum bekannt – Deutsche Gesellschaft für Chirurgie fördert Sicherheitskultur
Berlin, August 2011 – Hierzulande kennen nur knapp 17 Prozent der angehenden Ärzte Wege zu mehr Patientensicherheit und zur Vermeidung von Behandlungsfehlern. Dies zeigt eine im Zentralblatt für Chirurgie (Georg Thieme Verlag Stuttgart. 2011) veröffentlichte Umfrage unter Medizinstudenten der Universität Magdeburg. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) setzt sich intensiv dafür ein, eine Sicherheitskultur – etwa durch gezielte Aus- und Weiterbildung, die Vermittlung methodischer Ansätze wie Fehlermeldesystemen und Checklisten – bereits jungen Ärzten nahe zu bringen. Sie unterstützt deshalb den Ansatz der Studie, diese Kultur stärker zu etablieren und so die Patientensicherheit weiter zu verbessern. mehr...

Professor Markus W. Büchler übernimmt Vorsitz der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie:
"Moderne Chirurgie ist Teamwork"

Berlin, Juli 2011 - Professor Dr. med. Markus W. Büchler ist seit 1. Juli 2011 neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) für die Amtsperiode 2011/2012. Der Ärztliche Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg übernimmt den Vorsitz turnusgemäß von seinem Vorgänger Professor Dr. med. Axel Haverich, Hannover. Professor Büchler ist für die strategische Ausrichtung der Fachgesellschaft ebenso verantwortlich wie für die inhaltliche Ausgestaltung des 129. Chirurgenkongresses, der vom 24. bis 27. April 2012 in Berlin stattfindet. mehr...

„Ein Zeichen gegen das Verschweigen und Vergessen“
Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie zwischen 1933 und 1945

Berlin, Juni 2011 - Die Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) zwischen 1933 und 1945 ist bislang nur ungenügend aufgearbeitet. Denn vorliegende historische Rückblicke und Analysen beziehen kaum die Geschehnisse aus der Zeit des „Dritten Reichs“ ein. Die DGCH beschäftigt sich jetzt in einem Buch mit den Reden der Präsidenten und deren Position in der Diktatur. Sie hinterfragt darin anhand einzelner Biografien Motive und Umstände und thematisiert Moral, Tradition aber auch persönliche Verstrickungen und Schuld. Das Buch stellt die DGCH am 16. Juni 2011 in Berlin in einer Pressekonferenz vor. mehr...

DGCH: Starkes Übergewicht erhöht Risiko von Operationen und erschwert chirurgische Eingriffe
Berlin, März 2011 – Mit dem Gewicht des Patienten steigt für ihn auch das Risiko eines chirurgischen Eingriffs: Die Leibesfülle erschwert den Zugang zu den Organen, Operationswunden heilen schlechter, Thrombosen, Embolien und Druckstellen häufen sich und auch praktische Gesichtspunkte wie die Breite und Tragfähigkeit eines OP-Tisches spielen eine Rolle. Da die Menschen in Deutschland immer übergewichtiger werden, macht die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) auf diese Herausforderung für die Medizin aufmerksam. Die DGCH weist auf Risiken für Patienten hin aber auch die damit einhergehenden steigenden Kosten. mehr...

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