Aktuelles

Medizinstudium

Prüfung

Lernen

Bücher/Medien

Schüler

Arzt im Beruf

Bewerbung

Hippocampus

Mitmachen

Linkliste

Foren

Weblogs

Audio/Video

Newsletter

Kontakt

Shop: Prometheus Welt

Kooperationen



  Home
   
Artikel vom 28. 04. 2010

Studierende bewerten Medizinstudium kritisch

75% fühlen sich schlecht auf den Arztberuf vorbereitet.

Pressemitteilung des Georg Thieme Verlags

Viele Studierende beklagen die mangelnde Qualität des Medizinstudiums. So sagen nur 25 Prozent, dass das Studium sie gut auf die Ärztlichen Prüfungen vorbereitet hat. Knapp ein Drittel fühlt sich schlecht gewappnet für ärztliche Tätigkeiten. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Centrum für Hochschulentwicklung, der Georg Thieme Verlag und die Universität Tübingen im Vorfeld des Symposiums „Medizinstudium 2.0“ durchgeführt haben.

Übersicht


Infos zur UmfrageNach oben hoch

Mithilfe eines webbasierten Fragebogens wurden bundesweit 300 Studierende befragt. Erhoben wurde ihre Meinung zu Rahmenbedingungen, Studium und neuen Medien im Medizinstudium. Die Qualität des Medizinstudiums an deutschen Universitäten wurde mit Schulnoten bewertet.


Fast alle würden noch einmal Medizin studierenNach oben hoch

Trotz der kritischen Bewertung des Studiums würden fast 90 Prozent noch einmal Medizin studieren, 78 Prozent halten die Berufsaussichten für Ärzte in Deutschland für gut oder sehr gut. Allerdings bewerten nur 52 Prozent die Attraktivität des Berufes als gut.

Noch schlechter sieht es bei den Arbeitsbedingungen aus: 45 Prozent geben die Note 5 oder 6. Zudem nimmt die Attraktivität des Berufes mit fortschreitendem Studium ab. Während bis zum vierten Semester 62 Prozent gut sagen, sind es im 11. bis 14. Semester nur noch 48 Prozent.


Nutzung elektronischer Angebote sehr unterschiedlichNach oben hoch

Auf die Frage, wie Studierende heute lernen und in welchem Umfang sie elektronische Medien nutzen, gibt es keine einheitliche Antwort. In der Nutzung elektronischer Angebote zeigen sich enorme Unterschiede. Jeder Vierte nutzt eLearning Angebote der eigenen Universität mehrmals pro Woche, fast 25 Prozent aber haben angegeben, sie selten oder nie zu nutzen.

Am häufigsten nutzen Studierende die fachspezifischen Angebote von Google und Wikipedia. Zwei Drittel der Befragten (Wikipedia) bzw. fast drei Viertel (Google) gaben an, diese Angebote mehrmals pro Woche für das Studium zu nutzen.

Während Angebote wie Lehrvideos oder Online-Kurse noch keine große Rolle spielen – mehr als 85 Prozent der Befragten hat angegeben, Online-Kurse selten oder nie zu nutzen – kommt dem Testen des eigenen Wissenstands mittels elektronischer Examensfragen eine größere Bedeutung zu. 40 Prozent nutzen diese Angebote mehrmals wöchentlich. Vor allem Studierende, die unmittelbar vor einer Prüfung stehen, schätzen diese Angebote.


Zur VeranstaltungNach oben hoch

Unter dem Motto „Innovationen, Reformen und Perspektiven“ veranstaltete der Stuttgarter Medizinverlag Thieme das Symposium „Medizinstudium 2.0“ gemeinsam mit der Universität Tübingen und dem Centrum für Hochschulentwicklung. Am 27. April 2010 diskutierten Dr. Frank-Ulrich Montgomery, Staatsekretärin Anette Widmann-Mauz sowie Experten aus Wissenschaft und Praxis über geänderte politische und wissenschaftliche Rahmenbedingungen, neue Herausforderungen, Reformansätze und den Einsatz elektronischer Medien.


Via medici online wird in Kürze über die Veranstaltung berichten.


 
Mein Studienort

Neues bei Via medici
 
Via Newsletter