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Aktuelles aus Studium und Medizin 2007-2009


Hier finden Sie News, Artikel und Berichte zu aktuellen Themen aus der Medizin, zum Medizinstudium und einzelne Veranstaltungshinweise.



Die aktuellen Themen aus der Presse finden Sie im Pressespiegel.


Karriereforum für Medizinstudenten:

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin lädt vom 10.-13.04.2010 junge Mediziner nach Wiesbaden ein.
Zum fünften Mal findet in der Rhein-Main-Halle (Halle 3) die "Chances" statt - ein Karriereforum, bei dem sich angehende Ärzte beruflich orientieren können. Wer Tipps von der passenden Bewerbung bis zur Weiterbildung im Ausland möchte, sollte vorbeischauen.

   Externer Link Karriereforum der DGIM: Chances für Medizinstudenten >>


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http://www.htacademy.de


Website schon12.de findet die richtige Mensa:

Welche Mensa serviert heute mein Leibgericht?
Diese Frage beantwortet seit dem 2. Februar 2010 die Website www.schon12.de. Mit nur einem Klick erscheinen die Speisepläne der Lieblingsmensa und -kantine schnell und aktuell auf einem Bildschirm. Wer und was sich hinter dem Service verbirgt, erfahrt ihr hier:

   Externer Link schon12.de findet die richtige Mensa >>


Neuer Studiengang Advanced Oncology in Ulm:

"Advanced Oncology" heißt der neue Weiterbildungs-studiengang in englischer Sprache an der Universität Ulm. Er ermöglicht Postgraduierten mit Beginn des Wintersemesters 2010 erstmals - zeitlich und örtlich flexibel - nicht nur ihre onkologischen Kompetenzen auf höchstem akademischem Niveau zu erweitern.

   Externer Link Onkolgie-Studium in Ulm


MediNetz Leipzig hilft Menschen ohne Papiere:

In Deutschland leben 200.000 bis 460.000 Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung, allein in Leipzig halten sich etwa 4.000-10.000 von ihnen auf. Diesen Menschen ist der Zugang zu medizinischer Versorgung weitestgehend verwehrt. Das Projekt MediNetz möchte das ändern, Henrike Horn erklärt Euch wie.

   Externer Link Die Arbeit des MediNetz Leipzig


Dringend Pathologen gesucht:

Für das Fachgebiet Pathologie hat das Deutsche Ärzteblatt 2008 insgesamt 176 offene Stellen angeboten. Das sind etwa 14 Prozent der 1.272 Ärztestellen überhaupt. "Die Krankenkassen sehen keinen Ärztemangel - wir schon!", kommentiert BDP-Präsident Prof. Dr. med. Werner Schlake die Lage.

   Externer Link Pressemitteilung des Bundesverband Deutscher Pathologen


"QuickStart Naturheilverfahren":

Die Medizinische Woche - Europas größter Ärztekongress für Komplementärmedizin fand vom 30.10. bis 04.11.2009 in Baden-Baden statt. Mit dem "QuickStart Naturheilverfahren" gibt es auch für Studierende seit 2008 ein spezielles Angebot. Medizinstudentin Elena Schnabel hat sich im letzten Herbst die Vorträge des Kongresses angehört und einen Praxis-Workshop besucht.

   Externer Link Zum Kongressbericht


Dr. Alemán: Ein Filmabend mit Diskussion

Das Gießener Institut für Geschichte der Medizin hat einen Filmabend mit Diskussion organisiert und damit bei den Medizistudenten ins Schwarze getroffen. Gezeigt wurde der Film Dr. Alemán von Tom Schreiber innerhalb der Veranstaltungsreihe "Interkulturelle Medizin - Medizin in Lateinamerika". Dazu eingeladen waren Regisseur Tom Schreiber und der Arzt Mark Weller, auf dessen Briefe der Film beruht. Es entfachte sich eine rege Diskussion zum Thema "PJ-Tourismus".

   Externer Link Lesen Sie den Bericht und sagen Sie uns Ihre Meinung zum Thema PJ-Tourismus


Twittern im OP: Unbehagen bei deutschen Chirurgen

Berlin – Während einer Operation warten Angehörige oft voller Sorge auf Nachricht über den Zustand des Patienten. In den USA informieren Krankenhäuser die Wartenden jetzt mit Kurztexten via ‚Twitter’ aus dem Operationssaal über den Verlauf des Eingriffs. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) warnt vor dieser Entwicklung. Die zeitnahe Information der Angehörigen sei zwar wichtig, so die DGCH. Doch während des Eingriffs könne die Übertragung den reibungslosen Ablauf im OP stören. Oberstes Gebot, so die Fachgesellschaft, bleibe die Sicherheit des Patienten.

   Externer Link Was ist, wenn es Komplikationen gibt?


Hartmannbund: Chaos um Schweinegrippe beenden

Oktober 2009 - Der Vorsitzende des Hartmannbundes Prof. Dr. Kuno Winn, hat den frisch vereidigten Gesundheitsminister, Dr. Philipp Rösler, aufgefordert, möglichst unverzüglich das von der Vorgänger-Regierung ausgelöste Kommunikations- und Organisationsdesaster rund um die Schweinegrippe zu beenden. Dazu gehöre auch ein klares Wort zu den von einigen Krankenkassen gegen Ärzte ins Spiel gebrachten Regressforderungen im Zusammenhang mit möglicherweise nicht verbrauchten Impfstoffen.

   Externer Link Jetzt auch noch Regressandrohungen gegen Ärzte


Jedes entnommene menschliche Gewebe muss untersucht werden

Die Entnahme von Gewebe ist stets eine Verletzung der Integrität des Gesamtorganismus, die nur auf der Grundlage einer klar definierten Indikation, zur Sicherung der Indikation eines operativen Eingriffs oder zur Vorhersage des individuellen Ansprechens auf eine Therapie, vorgenommen werden darf. Der Eingriff selbst und die Artdiagnose des entnommenen Gewebes sind zu dokumentieren.

   Externer Link zur Stellungnahmer der Pathologen


Verwendung von Propofol in der Endoskopie

Das Injektionsnarkotikum Propofol verwenden Ärzte auch zur Sedierung bei endoskopischen Untersuchungen. Dies wird von einigen Fachleuten durchaus kritisch gesehen. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit der Einsatz von Propofol gerechtfertigt ist? Wir sprachen mit dem Anästhesisten Dr. Albrecht Henn-Beilharz.

Foto: D. Jensen
Foto: D. Jensen

   Externer Link zum Interview mit Dr. Henn- Beilharz


Twitter im OP-Saal: am Interesse der Patienten vorbei

„Eine Operation ist Teamarbeit – da gilt höchste Konzentration, um das gewünschte Behandlungsergebnis zu erzielen. Das ständige Twittern am Rande einer OP würde die Konzentration des Teams nur unnötig stören und das Fehlerrisiko erhöhen. Beim Autofahren ist das Telefonieren mit einem Handy ja schließlich auch nicht erlaubt“, kommentiert Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, Meldungen über den Einsatz von Microblogs in US-Kliniken.

   Externer Link zur Pressemitteilung des MB


Vorhofflimmern: Neuer Katheter vereinfacht Behandlung von Herzrasen

Vorhofflimmern, die häufigste Herzrhythmusstörung, lässt sich durch einen Katheter behandeln. Dabei schädigt der Arzt mit Hilfe von Hitze gezielt bestimmte elektrische Leitungsbahnen oder impulsgebende Zellen im Herzen so, dass ein regelmäßiger Rhythmus wieder von anderen Zellen übernommen werden kann.

Foto: MEV
Foto: MEV

Die Ablation, wie die Therapie in Fachkreisen genannt wird, ist jedoch kompliziert und gelingt nicht immer. Mit einem neuen Katheter kann die Erfolgsrate gesteigert und gleichzeitig das Komplikationsrisiko gesenkt werden.

   Externer Link zur Pressemitteilung des MB


Neue Wege in die Allgemeinmedizin

Das Kompetenz-Zentrum Allgemeinmedizin Baden-Württemberg hat ein Weiterbildungsprogramm mit einer besseren Vernetzung von Ausbildung in Klinik und Praxis für die Weiterbildung zum Allgemeinmediziner entwickelt. In Zeiten des Hausärztemangels sollen so mehr junge Allgemeinmediziner ausgebildet werden. Victoria sprach mit Marco Roos, Assistenzarzt an der Universität Heidelberg, der die Weiterbildung in der Region koordiniert, über die Entwicklung und Umsetzung des Konzepts.

   Externer Link zum Interview mit Marco Roos


Hoppe: Den Weg in den Arztberuf wieder frei machen

„Wir müssen den Weg in den Arztberuf wieder frei machen. Die Rahmenbedingungen für den Arztberuf müssen endlich so gestaltet werden, dass die angehenden Ärzte in der Betreuung und Behandlung von Patienten wieder ihrer Berufung finden. Es geht um die Motivation einer ganzen Generation nachwachsender Ärztinnen und Ärzte. Eine Gesellschaft des langen Lebens braucht Ärzte in Klinik und Praxis und nicht in anderen Berufsfeldern, sonst bricht die Versorgung ein“, mahnte Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer.

   Externer Link zur Pressemitteilung der Bundesärztekammer


Botzlar: Junge Ärzte für die kurative Medizin gewinnen – Ärztemangel begegnen

„Junge Ärztinnen und Ärzte sind durchaus motiviert, kurativ tätig zu werden. Als Gegenleistung für ihr hohes Engagement erwarten sie attraktive Arbeitsplätze. Darauf müssen sich die Krankenhäuser und die Gesellschaft als Ganzes einstellen, wenn sie junge Menschen für den Arztberuf in Deutschland gewinnen wollen“, betonte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, heute auf einem Symposium der Bundesärztekammer zur ärztlichen Versorgung.

   Externer Link zur Pressemitteilung des Marburger Bunds


Die gesundheitspolitischen Pläne der Parteien vor der Bundestagswahl

Foto: MEV
Foto: MEV

Die Verunsicherung im Hinblick auf die zukünftige Gesundheitspolitik ist groß. Patienten befürchten steigende Zuzahlungen und Zwei-Klassen-Medizin, Beschäftigte sorgen sich um schlechte Arbeitsbedingungen. Mit der Bundestagswahl am 27. September werden die Weichen für die Gesundheitspolitik der nächsten Jahre neu gestellt. Lesen Sie, wie die Parteien dieser Herausforderung begegnen wollen.

   Externer Link Die gesundheitspolitischen Programme der Parteien


Forscherkarriere: bei Medizinern wenig beliebt

Immer mehr Medizinstudenten verzichten auf eine Doktorarbeit und nur wenige ausgebildete Ärzte interessieren sich für eine wissenschaftliche Laufbahn. Trotz vorhandener beruflicher Perspektiven leidet die medizinische Forschung unter Nachwuchssorgen. In der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2009) fordert eine Gruppe von Medizinern neue Anstrengungen, denn Ärzte würden in der Grundlagenforschung dringend benötigt.

   Externer Link Zum Artikel


Strategien gegen den Ärztemangel

"Die Forderung der Deutschen Krankenhausgesellschaft, die Studienplatzkapazitäten in der Medizin auszuweiten, geht in die richtige Richtung, greift aber zu kurz. Denn der Effekt einer solchen Maßnahme tritt erst mit einem Abstand von acht bis zehn Jahren ein, wenn die neu ausgebildeten Ärzte in der Versorgung ankommen. Für die aktuellen Probleme bei der Stellenbesetzung ist der DKG-Vorstoß keine Lösung. Das beste Mittel gegen Ärztemangel sind immer noch attraktive Arbeitsplätze“, betonte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.

   Externer Link Zum Artikel


Zigaretten machen krank und schlapp - oder warum immer mehr Jugendliche freiwillig verzichten

Rauchverbote auf dem Schulhof, Ärger mit den Eltern und auch gesetzliche Altersbeschränkungen allein können Jugendliche nicht vom Rauchen abhalten.

Foto: Kodak
Foto: Kodak

Die Einsicht in die Gefahren für die Gesundheit, aber auch die Sorge um Fitness und das Aussehen sind für junge Menschen wichtigere Beweggründe, nicht zur ersten Zigarette zu greifen. Dies ist Ergebnis einer Umfrage unter Schülern.

   Externer Link Was hält die Jugend vom Rauchen ab?


Kindesmisshandlung frühzeitig entdecken

Prinzipiell kann jeder Arzt mit Kindesmisshandlung konfrontiert werden. Was beim Verdacht auf Misshandlung zu tun ist, erläutert die Expertenrunde "Häusliche Gewalt". Die Expertenrunde findet im Rahmen des Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie am 21. Oktober 2009 in Berlin statt.

   Externer Link Weitere Informationen


MedCongress 2009 in Baden-Baden

Viel zu oft bieten die Unis Massenveranstaltungen und theorielastige Vorlesungen an. Eine angenehme Abwechslung bietet der MedCongress in Baden-Baden: Hier wird Wissen praxisnah in Kleingruppen vermittelt.

   Externer Link MedCongress 2009 in Baden-Baden


NRW-Ärztekammern fordert Abschaffung des NC fürs Medizinstudium

Weg mit dem Numerus Clausus als Zulassungsbeschränkung für das Medizinstudium und eine höhere Zahl von Studienplätzen in diesem Fach: Diese Forderungen stellen die beiden nordrhein-westfälischen Ärztekammern und die Krankenhausgesellschaft NRW in einer gemeinsamen Stellungnahme. Hintergrund ist die hohe Zahl unbesetzter Stellen in den Krankenhäusern zwischen Rhein und Weser. Das Dekanat der Uni Münster argumentiert dagegen.

   Externer Link Ein Einser-Abi macht noch keine guten Ärzte, ein durchschnittliches aber auch nicht!


Propofol: Narkotikum in der Diskussion

Propofol ist zurzeit in aller Munde. Während sich bis vor einer Woche hauptsächlich medizinische Profis mit diesem Narkosemedikament - oft kritisch - auseinandersetzten, ist es mittlerweile auch jedem Laien bekannt; zumindest solchen, die die Diskussion um den Tod Michael Jacksons in den Nachrichten verfolgen. Die spannende Frage lautet: Wurde der Popstar mit Propofol ermordet?

   Externer Link Michael Jackson mit Propofol ermordert?


Differentialdiagnose der Gangstörungen

Fortbildungsveranstaltung für Ärzte und Medizinstudenten: Am 22. August 2009 findet das 3. Symposium der Gräflichen Kliniken Bad Driburg statt. Thema ist "Der strauchelnde Patient". Aus unterschiedlichen Fachdisziplinen sollen Gangstörungen von Patienten differentialdiagnostisch beleuchtet werden. Medizinstudenten sind ausdrücklich eingeladen.

   Externer Link Zum Programm am 22. August 2009


Praktikant/in gesucht

Praktikant/in für die Lehrbuchredaktion im Georg Thieme Verlag gesucht: Wenn Sie ab Sommer oder später 2-3 Monate Zeit haben, können Sie in der Lehrbuchredaktion im Bereich Medizinstudenten ein Praktikum absolvieren. Lernen Sie ein großes Verlagshaus von innen kennen!

   Externer Link Infos zur Bewerbung


Sommerakademien 2009

Summer Schools kennt man aus Amerika: Die Studenten belegen in den Semesterferien Kurse, in denen sie Wissen vertiefen und Leistungspunkte (Credit Points) ansammeln. Sommerakademien gibt es aber auch in Deutschland. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige der Sommerakademien 2009 für Medizinstudenten und Ärzte vor.

   Externer Link Über die Summer Schools 2009


Wir müssen PJlern zeigen, dass Chirurgie Spaß macht

Die Chirurgie längst keine reine Männerdomäne mehr, dennoch erreichen hier nur wenige Frauen eine Führungsposition. Die Chirurgin Dr. Barbara Kraft ist die erste chirurgische Chefärztin der Region Stuttgart. Ulrike Rostan sprach mit ihr über Frauen in der Chirurgie, weiblichen Führungsstil und Förderung von Weiterbildungsassistenten.

   Externer Link Zum Interview mit Dr. Kraft, chirurgische Chefärztin


Rationierungen verursachen bei Ärzten zunehmend ethische Bedenken

Rationierungen im Gesundheitswesen sind schmerzhaft. Nicht nur für die Patienten, denen mitunter eine bestmögliche Therapie vorenthalten wird, nur weil das Geld knapp ist. Auch viele Ärzte, die sich als Anwalt für ihre Patienten begreifen, leiden unter dem Kostendruck.

   Externer Link Studie der MHH: Mediziner lehnen alleinige Verantwortung ab


Studie: Was Patienten im Krankenhaus stört

In Zeiten zunehmender Marktkonkurrenz entdecken Krankenhäuser einen wichtigen Wettbewerbsvorteil: Die Zufriedenheit ihrer Patienten. Viele Kliniken verteilen Fragebögen, die Patienten bei der Entlassung in den "Beschwerdebriefkasten" werfen können. Die Antworten werden ausgewertet und liefern der Klinikverwaltung wichtige und oft unerwartete Anregungen.

   Externer Link Studie zur Patientenzufriedenheit


MedMobil: Mediziner-Hilfsaktion für Obdachlose in Stuttgart

"Ärzte der Welt" startet in Kooperation mit unterschiedlichen freien Trägern der Wohnungsnotfallhilfe in Stuttgart ein neues Projekt: Das MedMobil, ein umgebauter Rettungswagen, wird ab Sommer als rollende Praxis die öffentlichen Plätze und Tagesstätten für wohnungslose Menschen in Stuttgart ansteuern. Damit bietet das MedMobil eine medizinische Grundversorgung ohne bürokratische Hürden direkt vor Ort.

   Externer Link Freiwillige Helfer gesucht


Liquid Ecstasy: Partydroge auch im Entzug lebensgefährlich

In Deutschland häufen sich die Fälle, in denen junge Menschen nach Überdosierungen der Partydroge "Liquid Ecstasy" von Notärzten behandelt werden müssen. Auch im Entzug können die Abhängigen in eine lebensgefährliche Krise geraten, wie der Fall eines 24-Jährigen zeigt.

   Externer Link Bei bewusstlosen Patienten mit Krämpfen an GBL-Entzug denken!


Wissenschaftspreise und Forschungsstipendien für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgen ausgeschrieben

"Mit den Preisen und dem Stipendium wollen wir zum einen besonders hervorragende Leistungen von Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgen würdigen, zum anderen den medizinischen Nachwuchs unseres Fachgebietes motivieren und fördern."

   Externer Link zur Pressemitteilung der DGTHG


Physiker warnen: Medizinische Diagnose per Kernspin-Tomografie gefährdet

Künftig könnten weniger Patienten als bisher von den Diagnosemöglichkeiten der Kernspin-Tomografie, die auch Magnetresonanz-Tomografie (MRT) genannt wird, profitieren. Dies befürchtet die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) angesichts einer von der Europäischen Union (EU) geplanten Richtlinie, die bis zum Jahre 2012 in nationales Recht einfließen soll.

Foto: Thieme Verlagsgruppe
Foto: Thieme Verlagsgruppe

"In der Konsequenz würden künftig mehr Patienten mit Röntgenstrahlen untersucht", gibt DPG-Präsident Gerd Litfin zu bedenken.

   Externer Link zur Pressemitteilung der DPG


Start der Aktion: Wir gegen Viren

Viren sind überall, wo Menschen sind. Sie können beispielsweise beim Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßen und eingeatmet werden oder an den Händen haften und weitergegeben werden. Erkältungen, Magen-Darm-Infekte, aber auch lebensgefährliche Erkrankungen (wie z.B. Grippe) können durch Viren verursacht werden.Um den Infektionsschutz im Alltag zu verbessern, starten das Robert Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit die Aktion „Wir gegen Viren“.

   Externer Link zur Pressemitteilung des RKI


Preisverfall bei der Ärzteausbildung stoppen: Abwärtstrend bei den Finanzmitteln

Der Medizinische Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland (MFT) fordert, den Abwärtstrend bei den Finanzmitteln für die Ärzteausbildung zu stoppen. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes sind seit 2003 die Grundmittel pro Studierenden der Humanmedizin um 12 % gefallen. Die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung "auf der Basis des aktuellen Forschungstandes" gerate damit zunehmend in Gefahr.

   Externer Link zur Pressemitteilung des MFT


Studenten mit mindestens zwei Geschwistern von Studiengebühren befreit

Seit 1. März 2009 müssen Studenten mit zwei oder mehr Geschwistern in Baden-Württemberg keine Studiengebühren mehr bezahlen, unabhängig vom Alter der Geschwister und unabhängig davon, ob sie noch in die Schule gehen oder bereits berufstätig sind. Die Hochschulen in Baden-Württemberg rechnen jetzt mit einem finanziellen Ausfall von 20-25% der gesamten Studiengebühren, schreibt die Stuttgarter Zeitung in ihrer Ausgabe vom 21. Februar. Die Rektoren der Fachhochschulen und Universitäten hätten die Befreiung nach bayerischem Vorbild an das Kindergeld geknüpft

   Externer Link Neues Gesetz in Baden-Württemberg seit 1. März


Welche Facharztrichtung?

Gastbeitrag im Redaktionsblog: Neulich beschwerte sich eine Freundin, dass sie bei ihrem Bachelor-Studiengang immer gefragt wird: "Und was willst du später mal damit machen?" Sie meinte, das wäre etwas, das mir mit meinem Medizinstudium nie passieren würde. Womit sie allerdings nicht recht hat. Auch ich werde mit einer Frage konfrontiert, die ich inzwischen nicht mehr hören kann..

   Externer Link Was ich werden will? Keine Ahnung!


Transplantation: Das Spenderherz bleibt warm und hört nicht auf zu schlagen.

Am Universitätsklinikum Heidelberg ist erstmals ein Gerät zum Einsatz gekommen, das die Verpflanzung von schlagenden Herzen ermöglicht. Das "Organ Care System" kann voraussichtlich die Organfunktion nach einer Herztransplantation verbessern und das Risiko eines Transplantatversagens verringern.

Das schlagende Herz wird in einer fahrbaren Box frisch gehaltenFoto: Universitätsklinikum Heidelberg.
Das schlagende Herz wird in einer fahrbaren Box frisch gehalten
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg.

   Externer Link zur Pressemitteilung der Uni Heidelberg


"Ärzte sind Heiler und Helfer und keine Mechaniker des Todes."

"Assistierter Suizid widerspricht dem ärztlichen Ethos. Kranke Menschen haben einen Anspruch darauf, dass Ärzte ihnen in ihrer Not beistehen und ihr Leiden lindern. Assistierter Suizid aber ist keine ärztliche Aufgabe und darf es auch nicht werden. Wir wollen nicht, dass Ärzte sich an der Tötung von Menschen beteiligen - auch nicht als Gehilfen", kritisierte Dr. Frank-Ulrich Montgomery, Vizepräsident der Bundesärztekammer, Forderungen des Medizinrechtlers Prof. Dr. Jochen Taupitz, das ärztliche Tätigkeitsfeld um die sogenannte Suizidbeihilfe zu erweitern.

   Externer Link zur Pressemitteilung der Bundesärztekammer


Wer eignet sich für ein Medizinstudium?


Kommentar aus dem Redaktionsblog

Vorn in der ersten Reihe saßen die Einserkandidaten (Bild: imagesource)
Vorn in der ersten Reihe saßen die
Einserkandidaten (Bild: imagesource)

Die Frage, ob Einserkandidaten gute Ärzte werden, hat man sich schon vor 20 Jahren gestellt und missgünstig die Kommilitonen beäugt, die in der Vorlesung immer schon 10 Minuten vor Beginn um acht Uhr morgens in der ersten Reihe saßen. Mit Blickkontakt zum Herrn Professor.

An der Frage, welche Auswahlkriterien für Medizinstudienplätze gelten sollen, haben sich schon viele Experten und Nicht-Experten versucht!

   Externer Link Diskutieren Sie mit!


Sachsen: Programm Studienbeihilfe für Medizinstudenten startet

Februar 2009: Mit einer finanziellen Förderung sollen Medizinstudenten unterstützt werden, die sich zu einer Niederlassung in unterdurchschnittlich versorgten Gebieten Sachsens entscheiden. Dazu haben die gesetzlichen Krankenkassen (AOK PLUS, Ersatzkassen, BKK MEDICUS, IKK Sachsen, Knappschaft), die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen und das Sächsische Staatsministerium für Soziales ein Programm zur „Studienbeihilfe“ entwickelt, welches rückwirkend zum 01. Oktober 2008 in Kraft tritt.

   Externer Link Nach dem Physikum können Sie sich bewerben


Über den Wunsch, einen verstümmelten Körper zu haben

Februar 2009: Manche Menschen leiden unter einer seltsamen Störung, die den "Normalbürger" befremden mag: Sie sehnen sich danach, einen Arm oder ein Bein zu verlieren. Erst ohne diese Gliedmaßen, so ihre Überzeugung, verfügen sie über einen "kompletten" Körper. Nur der verstümmelte Körper ist aus ihrer Sicht perfekt. Dieser Amputationswunsch ist Teil der sogenannten Body Integrity Identity Disorder (BIID), die bislang kaum untersucht wurde.

   Externer Link Body Integrity Identity Disorder (BIID)



Ökonom für Legalisierung des Organhandels

Februar 2009: "Was ist dagegen einzuwenden, dass ein gesunder Bürger eine seiner beiden Nieren zu einem nicht unerheblichen Preis verkauft?" fragt ein Wirtschaftswissenschaftler in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) und stellt damit ein ärztliches und gesellschaftliches Tabu in Frage. Ein Nierenexperte widerspricht ihm und hofft, dass eine offene Diskussion zu diesem Thema die Akzeptanz der legalen Lebendspende unter Verwandten und Bekannten erhöht:

   Externer Link Argumente pro und Contra Organhandel


Via medici jetzt als eJournal

Januar 2009: Wie viele andere Thieme-Fachzeitschriften ist auch Via medici ab 2009 als "eJournal" für Abonnenten bei der Fachzeitschriften-Datenbank Thieme eJournals verfügbar.

Neben dem aktuellen Heft 1.09 haben wir auch alle Ausgaben des vergangenen Jahrgangs eingestellt. Im Laufe des Jahres werden weitere Jahrgänge dazukommen. Thieme eJournals publiziert derzeit über 130 Thieme-Fachzeitschriften online unter www.thieme-connect.de/ejournals. Das Angebot ist speziell auf die Bedürfnisse von Fachpersonal und Forschungseinrichtungen zugeschnitten.

Die Abstracts und Inhaltsverzeichnisse der Zeitschriften sindauch Nichtabonnenten frei zugänglich.
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LinkZu den Nachrichten und Artikeln aus 2008



 
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