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26.
06.
2009
Artikel und Nachrichten aus Studium und Medizin
Archiv 2008
Folgende Berichte und Nachrichten zu medizinischen Themen und zum Medizinstudium wurden 2008 verfasst - viele davon beschreiben nach wie vor aktuelle Themen - es lohnt sich also, hier ein wenig zu stöbern.
Förderprogramm für junge Allgemeinmediziner im Schwarzwald
Dezember 2008: "Praxis zu verschenken!" "Bevölkerung ohne ausreichende ärztliche Versorgung!" Zu solchen Meldungen will es die Gesellschaft "Gesundes Kinzigtal" in ihrer Region gar nicht erst kommen lassen: Junge Ärzte, die sich zum Allgemeinmediziner ausbilden lassen möchten, sollen gezielt in den südschwäbischen Schwarzwald gelockt werden.
Werben um die Nachfolger auf dem Land >>
Internationaler Medizinstudenten Kongress in Taipei
Dezember 2008: Alle Medizinstudenten dieser Welt sind herzlich eingeladen, am Asian Pacific Medical Students Symposium (APMSS) teilzunehmen. Der Kongress findet vom 11. bis 16. Februar 2009 in der taiwanesischen Hauptstadt Taipei statt.
Informationen zum Kongress>>
Therapie bei Beckenvenenthrombosen: Operation oder Medikamente?
Dezember 2008: Wenn ein Bein angeschwollen ist, spannt oder schmerzt, wenn die Haut sich bläulich oder rot verfärbt, wenn die Venen hervortreten, sollte sofort ein Arzt alarmiert werden. Es besteht der Verdacht auf Verengung oder Verschluss der Beckenvenen durch ein Blutgerinnsel, eine Thrombose. Sie kann jederzeit eine lebensgefährliche Lungenembolie auslösen. Neben der Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten kann heute auch eine Operation die Durchblutungsblockade beheben. Wann welche Therapie sinnvoll ist, erläutern zwei Experten in der der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift".
zum Artikel bei den Wissenschafts-News>>
Gefährliche Joints: Viele Süchtige leiden am mehreren Persönlichkeitsstörungen gleichzeitig
November 2008: Etwa jeder vierte Jugendliche hat schon mal einen Joint geraucht. Cannabis ist die illegale Droge Nummer Eins. Die Zahl der Cannabisabhängigen wird in Deutschland auf 250 000 Menschen geschätzt. Wie ein Forscherteam um die Psychologin Anna Watzke vom Evangelischen Krankenhaus Bethanien in Greifswald nun herausgefunden hat, sind cannabissüchtige Menschen im Alter von 17 bis 30 Jahren häufig in ihrer Persönlichkeit gestört.
Klinischen Stichprobe von cannabisabhängigen jungen Erwachsenen >>
70 Prozent der angehenden Ärzte können sich vorstellen auszuwandern
November 2008: Extrem ungünstige Arbeitszeiten, Budgetierung und mangelhafte Vergütung ärztlicher Leistungen sind die häufigsten Gründe für angehende Mediziner, sich gegen eine Tätigkeit als Arzt in Deutschland zu entscheiden. 72,7 Prozent der Teilnehmer einer online-Umfrage der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität können sich vorstellen, nach ihrem Abschluss das Land zu verlassen. Die Forscher haben rund 4.000 Studierende deutschlandweit befragt.
Mitteilung der Uni Bochum >>
Kabarettist gibt Tipps für angehende Ärzte
November 2008: Der Tag, an dem 1.000 Gießener Medizinstudenten eine Terminologie-Vorlesung besuchen wollten war der Tag, an dem der Kabarettist und Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen diese Vorlesung gehalten hat. Tobias Spitzner hat die Gunst der Stunde genutzt und sich vorher mit Hirschhausen unterhalten. Eine seiner Fragen: Wird "Humor hilft Heilen" jetzt ein neues Fach im Medizinstudium?
Interview mit Eckart von Hirschhausen >>
2. Elzacher Notfalltag für Freiburger Medizinstudenten
Oktober 2008: Die Sonne hält sich noch hinter den Bergen des Kinzigtals bedeckt, als sich in der frühmorgendlichen Kälte an die fünfzig Freiburger Medizinstudierende zum 2. Notfalltag in Elzach einfanden. Begrüßt werden sie von einer Bereitschaft aus höchst motivierten DRKlern, Feuerwehrleuten und Anästhesisten.
Plötzlich waren alle mitten im Einsatz... >>
Hartmannbund präsentiert Ergebnisse bundesweiter PJ-Umfrage
Oktober 2008 - „Unser Einsatz hat sich gelohnt! Viele Lehrkrankenhäuser sind unserer Forderung gefolgt und haben eine Aufwandsentschädigung für Medizinstudenten im Praktischen Jahr (PJ) eingeführt“, sagte Max Pattmöller heute anlässlich einer Pressekonferenz in Berlin. Der Vorsitzende des Ausschusses Medizinstudenten im Hartmannbund verwies damit – gemeinsam mit dem Bundesvorsitzenden Dr. Kuno Winn – auf die Ergebnisse einer Befragung, die der Verband unter den über 500 Kliniken, die PJler ausbilden, durchführte.
zur Pressemitteilung Hartmannbunds>>
Chronologie eines NS-Verbrechens - Interview mit Dr. Lang
September 2008 - Im August 1943 wurden 86 jüdische KZ-Häftlinge getötet, um ihre Skelette in der Anatomie der "Reichsuniversitat Straßburg" auszustellen. Treibende Kraft war der Anatomie-Professor Dr. August Hirt gewesen, mit dem Auftrag waren die Nachwuchsanthropologen Bruno Beger und Hans Fleischhacker betraut worden. Dem Journalisten Dr. Hans-Joachim Lang ist es sechzig Jahre später gelungen, die Opfer dieses Verbrechens zu identifizieren. Dr. Lang erhält am 18.10. die Leonhart-Fuchs-Medaille der Uni Tübingen für seine Aufklärungsarbeit.
Interview mit Dr. Lang>>
Interview mit einer Ärztin und Asperger-Patientin
September 2008 - Dr. med. Christine Preißmann ist Ärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapeutin. Mit 27 wurde bei ihr das Asperger-Syndrom (Autismus) festgestellt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, über ihre Krankheit zu informieren
Interview: Ich war einsam und wusste nicht warum>
Knackige Sätze, kurze gute Überschriften
September 2008 - Dr. Sabine Westphal aus Magdeburg erhält regelmäßig Bestnoten für Ihre Vorlesung. Für ihre Vorträge lässt sie sich auch von der Bildzeitung inspirieren. Wie das geht, lesen Sie hier:
Interview mit Dr. Westphal, Klinische Chemie in Magdeburg
Krankheiten des Herz-/Kreislaufsystems weiterhin häufigste Todesursache
September 2008 - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verstarben nach Ergebnissen der Todesursachenstatistik im Jahr 2007 in Deutschland insgesamt 827 155 Personen (391 139 Männer und 436 016 Frauen). Dies waren 5 528 Sterbefälle und damit 0,7% mehr als im Jahr 2006.
zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes>
14 Stunden Schmerzwissen für jeden angehenden Arzt
August 2008 - Die Grundlagen der Schmerztherapie in 14 Stunden: Dieses kompakte Kerncurriculum hat die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) jetzt als Vorschlag an alle Dekane und Lehrebeauftragten der Medizinischen Fakultäten Deutschlands gesandt.
zur Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V.>
Summer-School für Chirurgie in Tübingen setzt neue Maßstäbe
August 2008 - "Nur etwa 5% der Medizinstudenten sehen ihre berufliche Zukunft in der Chirurgie. Um einem resultierenden Nachwuchsmangel entgegenzuwirken, fand in diesem Jahr die erste Summer-School der Theodor Billroth-Akademie in Tübingen statt. Im Vordergrund stand, chirurgische Fähigkeiten aktiv zu lernen. Darüber hinaus gab es eine Einführung in die akademische Chirurgie.
Infos und Erfahrungen>
Kinotipps: Dr. Alemán und NoBody's perfect
Kinostart: 14. August 2008
Der 26-jährige Medizinstudent Marc Jimenez-Tränker verbringt ein Tertial seines Praktischen Jahres in Cali, Kolumbien, einer der gefährlichsten Städte Lateinamerikas. Im Krankenhaus wird er täglich mit Schussverletzten konfrontiert - Opfer eines schwelenden Bandenkrieges im Stadtviertel Siloé. Marc stürzt sich in das Leben des Armenviertels und hat die Geschehnisse bald nicht mehr im Griff.
Filmrezension zu Dr. Alemán
Kinostart: 11. Semptember 2008
Im Dokumentationsfilm "Nobody's perfect" versucht der Regisseur und Betroffene Niko von Glasow darzustellen, wie Contergangeschädigte mit ihrer Behinderung leben, woher sie ihre Kraft schöpfen und was sie sich von ihren Mitmenschen wünschen.
Filmrezension zu NoBody's perfect
Tipps für die Jobsuche
August 2008 - "Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende - und meistens hat das, was ein Ende hat, auch eine Fortsetzung", sagen die Ovambo in Namibia. So ist es auch nach sechs Jahren Studium. Lange herbeigesehnt, ist das Ende plötzlich da und es tun sich neue Fragen auf: Wo werde ich meine ersten Brötchen verdienen? Was muss ich bei einem Vorstellungsgespräch beachten?
Medizin zu Ende studiert? Was dann?>>
Nach Nadelstichverletzung des Personals müssen Patienten zum HIV-Test
Juli 2008 - Wer sich bei der Blutentnahme versehentlich in den Finger sticht, hat ein Recht zu erfahren, ob der Patient mit dem Immunschwächevirus HIV oder anderen Krankheitserregern infiziert ist. Diese Ansicht vertritt ein Team von Medizinern und einem Juristen in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift". Sie begründen dies mit einem "rechtfertigenden Notstand", um Mediziner, Schwestern oder Pfleger vor gesundheitlichen Schäden zu bewahren.
zur detaillierten Information über Nadelstichverletzungen
Patho lernen mit Spaß
Juli 2008 - Die virtuelle Mikroskopie und die Videopodcasts des pathologischen Instituts der RWTH Aachen finden bei den Medizinstudenten begeisterten Zuspruch. Zu Prüfungszeiten steigen die Zugriffe deutlich. Kein Wunder: Von überall haben die Studenten Zugriff auf histologische Bilder, die sie in Ruhe online untersuchen können. Und in 5-8-minütigen Videoclips erklären die Pathologen, über welchen Mechanismus Krankheiten entstehen.
Patho lernen im Internet
Witzige Videos zur Krankenhaushygiene
Juli 2008 - Die Hygieniker der Uniklinik Essen haben sich im Rahmen der Kampagne "Get your disinfection" dem ernsten Thema der Händedesinfektion auf ansprechende Weise genähert. In kurzen Videos soll daran erinnert werden welch wichtige Rolle Hygiene im Klinikalltag spielt. Nach dem Ansehen der Videos kommt die Lust Hände zu waschen von ganz allein.
Videos zur Krankenhaushygiene
Neuer Masterstudiengang Toxikologie
Juni 2008 - Das Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Charité - Universitätsmedizin Berlin bietet in Kooperation mit der Universität Potsdam einen Masterstudiengang Toxikologie an. Wer einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss hat, kann sich bereits zum Wintersemester 2008/2009 bewerben. Das Zusatzstudium endet nach vier Semestern mit dem Master of Science. Bewerbungsschluss: 31. Juli
Weitere Infos zum Studiengang>>
Thieme-Teaching-Award verliehen
Mai 2008 – Im Notfall kann nur jeder achte Laie korrekte Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen. Um diese Fähigkeiten schon frühzeitig im Leben einzuüben, unterrichteten 73 Medizinstudenten im Rahmen einer Studie lebenserhaltende Maßnahmen in Schulen. Damit lernten nicht nur 1.400 Schüler die Wiederbelebung, auch die Studenten festigten ihre praktischen Fertigkeiten deutlich. Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) hat das Studienprojekt jetzt mit dem "Thieme-Teaching-Award" ausgezeichnet.
Lernen durch lehren>>
Rechtliche Lage im ärztlichen Umgang mit Illegalen
Mai 2008 - Für angehende Ärzte ist relevant, wie sie Patienten ohne Papiere behandeln können, ohne mit einem Fuß im Knast zu stehen und ohne die Abschiebung des Patienten zu provozieren. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der IPPNW-Studentengruppe in Hannover informierte Dr. Cornelia Goesmann von der Bundesärztekammer über die rechtliche Lage und das Engagement der Ärzteschaft, die gesetzlichen Vorschriften zu lockern
Vortrag in Hannover>>
Die Medizin braucht junge Wissenschaftler
Mai 2008 - Zu wenige Mediziner gehen in Deutschland in die klinische Forschung. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Forschungsgemeinschaft und veranstaltete im vergangenen Herbst die Konferenz "Karrierewege in der Hochschulmedizin", um Ursachen zu diskutieren und Lösungskonzepte zu erarbeiten. Fakt ist, dass die Weichen bereits im Medizinstudium gestellt werden.
Forschungswüste Deutschland?!>>
Paracetamol in hohen Dosen wird rezeptfplichtig
April 2008 - Ab dem 1. Juli werden Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Paracetamol verschreibungspflichtig, wenn in einer Packung mehr als 10 Gramm Paracetamol enthalten sind. "Richtig angewendet ist Paracetamol ein empfehlenswertes Schmerz- und fiebersenkendes Mittel und auch für Kinder geeignet. Die Höchstdosis darf aber nicht überschritten werden.
zur Pressemitteilung der Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände>>
Als Medizinstudentin bei der Stammzellspende
April 2008 - Niemand wird bestreiten, dass es sich bei einer Blutspende um einen unkomplizierten Eingriff handelt. Eine Knochenmarkspende hingegen ist selbst unter Medizinstudenten noch mit Vorurteilen behaftet. Entsprechend aufgeregt nahm Jennifer die Nachricht entgegen, dass Sie für einen Leukämiepatienten als Spenderin in Frage käme.
Efahrungsbericht: Leben retten mit Blutstammzellen >>
Erste Ambulanz für Computer-Spielsucht
März 2008 - Die erste Ambulanz für Online- und Computerspielsucht wurde Anfang März an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz eröffnet. Die Zahl der Betroffenen nimmt zu, nicht zuletzt weil schnelle Internetzugänge immer verbreiteter sind und die Spieleplattformen 24 Stunden erreichbar sind. Die Ambulanz bietet Beratung und ein Therapiekonzept für Betroffene an. Wie die Anzeichen für eine Spielsucht aussehen, erfahren Sie hier:
Kriterien für Spielsucht und Hilfe für Betroffene >>
Aus Fehlern lernen - Profis aus Pflege und Medizin berichten
Februar 2008 - Am 28. Februar hat die Bundesärztekammer auf einer Pressekonferenz die Broschüre "Aus Fehlern lernen" vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit entstanden ist. Mit dieser Aktion soll weiterhin konsequent der Weg verfolgt werden, Behandlungsfehler nicht zu vertuschen, sondern mit Hilfe von Fehlermeldesystemen Ursachen zu analysieren und Sicherheitslücken zu beseitigen.
Aus Fehlern lernen - Profis aus Pflege und Medizin berichten >>
PJ-Symposium 2008 in Mannheim
Februar 2008 - Sechs Jahre neue Approbationsordnung, zwei Jahre Hammerexamen: Auf dem PJ-Symposium in Mannheim wurde Bilanz gezogen, wie sich die Vorgaben der neuen Approbationsordnung auf die klinischen Semester und das Praktische Jahr im Medizinstudium ausgewirkt haben. Mehrere Unis stellten in der Alten Brauerei neue Konzepte vor.
zum Bericht über das PJ-Symposium 2008 in Mannheim>>
Internationaler Tag gegen Weibliche Genitalverstümmelung am 06. Februar 2008
Februar 2008 - Ein Buch der obersten Islamgelehrten und Regierungsvertreter Ägyptens ist das hoffnungsvolle Ergebnis der Gelehrten-Konferenz der deutschen Menschenrechtsorganisation „TARGET – Rüdiger Nehberg.“ Es ächtet die Weibliche Genitalverstümmelung und wurde in 90.000 Moscheen verteilt.
zur Pressemitteilung von TARGET>>
Januar 2008 - WinkingSkull, das Online-Anatomie-Lernprogramm steht Medizinstudenten kostenlos zur Verfügung. An Hand von Prometheusbildern lassen sich in diesem Internetportal die anatomischen Begriffe verschiedener Körperregionen gut lernen. Die englischsprachigen Bezeichnungen können aus- und eingeblendet werden. Wer sich bereits sicher fühlt, kann den Praxistest machen und seine Ergebnisse mit den Ergebnissen anderer Studierender vergleichen.
Kurzbericht über WinkingSkull>>
Hyposensibilisierung
Januar 2008: Insektengiftallergikern stellen sich die Nackenhaare auf, wenn sie von einer Wespe oder Biene umsurrt werden. Denn bei einem Stich drohen ihnen unter Umständen lebensbedrohliche Symptome. Mit einer Systemischen Immuntherapie (SIT) lässt sich dieses Risiko effektiv senken. Wer eine SIT durchführen sollte, welche Verfahren und Nebenwirkungen es gibt und wie sich der Erfolg der SIT messen lässt, erfahren Sie hier.
Informationen zur Systemischen Immuntherapie>>
E-learning in der Medizin
November 2007 - Die elektronischen Medien haben endlich auch die Ausbildung von Medizinstudierenden erreicht. Fast jede Universität bietet inzwischen Lernprogramme auf dem Computer an – so genanntes E-Learning. Aber kann man mit solchen Programmen wirklich besser lernen? Interview mit zwei Experten aus Bern
Lernen Sie noch oder klicken Sie schon?>>
Examen: Nur Antworten im Antwortbogen werden anerkannt
November 2007 - Erst scheiterte sie im Physikum, dann vor Gericht. Eine Medizinstudentin aus Münster trug in der Ärztlichen Vorprüfung einen Großteil Ihrer Antworten nicht in den Antwortbeleg sondern ins Aufgabenheft ein. Da nur die Antworten auf dem Antwortbogen gewertet worden, fiel sie durch das Physikum, klagte vor Gericht und verlor, nun schon zum zweiten Mal.
Examen: Nur Antworten im Antwortbogen werden anerkannt>>
Ethikerin schlägt moderate finanzielle Anreize für Organspenderausweis vor
November 2007 - Die Bereitschaft, seine Organe nach dem Tod für Transplantationen zur Verfügung zu stellen, könnte durch finanzielle Anreize gefördert werden. Steuervorteile oder ein Versicherungsbonus für Träger von Organspenderausweisen, Zuschüsse zu den Beerdigungskosten, aber auch Zuwendungen an die Angehörigen verstoßen je nach der Ausgestaltung nicht gegen medizinethische Grundsätze, schreibt eine Expertin in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift".
zum Artikel: finanzielle Anreize für Organspendeausweis>>
Via medici: PJ-Umfrage 2007
November 2007 - Knapp 600 Studenten und junge Ärzte nahmen an der PJ-Umfrage teil. Als mangelhaft werden manche Aspekte der neuen AO bewertet und wie sie an den Unis umgesetzt wurde. Einig sind sich die Teilnehmer vor allem in einem Punkt: Der theoretische Teil der 2. Ärztlichen Prüfung sollte wieder vor dem Praktischen Jahr stattfinden.
zu den Ergebnissen der PJ-Umfrage>>
Chirurgische PJ-Ausbildung an der TU München wird reformiert
Oktober 2007 - Prof. Robert Brauer, Oberarzt der chirurgischen Uniklinik der TU München, krempelt zusammen mit Medizinstudenten das PJ um. Nicht mehr passives Mitlaufen und frustriertes Haken halten soll in der Chirurgie angesagt sein, sondern hochmotiviertes Lernen und Lehren.
Interview mit Prof. Robert Brauer>>
Helfen bis der Arzt kommt - per SMS
September 2007 - "Erste-Hilfe-Guide To Go – mehr Sicherheit für Ersthelfer." Unter diesem Motto bietet ab dem 8. September 2007 die Johanniter Unfallhilfe in Kooperation mit Jamba, einem Anbieter digitaler Unterhaltung, Erste-Hilfe-Tipps zum Download auf das Handy an.
mehr zu den Handy-Erste-Hilfe-Tipps>>
Famulaturbörse der KV Bremen nun online
September 2007 - Die Kassenärztliche Vereinigung der Hansestadt Bremen stellt neuerdings auf Ihrer Homepage eine siebenseitige Liste mit Bremer Arztpraxen zur Verfügung, die einen oder mehrere Famulanten innerhalb der nächsten zwei Jahre beschäftigen können. Das besondere Bonbon für Famulanten, die ihre Ausbildungspraxis aus der Liste der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen auswählen, ist eine Ausbildungsbeihilfe und ein Fahrtkostenzuschuss.
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Entmythologisierung des Heroins
August 2007 - Die Behandlung Drogenabhängiger wird auf der ganzen Welt stark von politischen Entscheidungen beeinflusst. Die Grenzen klassischer Behandlungsparadigmen wurden an den offenen Drogenszenen in europäischen Städten sichtbar. Die HIV-Epidemie unter den intravenös konsumierenden Drogenabhängigen erzeugte einen zusätzlichen ernormen Handlungsdruck für eine wirksamere Suchtbehandlung.
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