Aktuelles

Medizinstudium

Prüfung

Lernen

Bücher/Medien

Schüler

Arzt im Beruf

Bewerbung

Hippocampus

Mitmachen

Linkliste

Foren

Weblogs

Audio/Video

Newsletter

Kontakt

Shop: Prometheus Welt

Kooperationen



  Home
   
Artikel vom 11. 11. 2005

Genitalverstümmelung - Aufklärung ist notwendig

Ärztinnen und Ärzte spielen eine Schlüsselrolle

Terre des femmes

Weltweit sind zirka 150 Millionen Frauen und Mädchen von der Beschneidung ihrer Genitalien betroffen und jeden Tag kommen welche dazu - auch in Deutschland. Die Frauenrechtsorganisation "terre des femmes" kämpft seit Jahren gegen diese schwere Menschenrechtsverletzung.

Übersicht


Aufklärung der ElternNach oben hoch

Um die Betroffenen bestmöglich zu informieren, hat terre des femmes die Broschüre "Wir schützen unsere Töchter" herausgegeben. Ärztinnen und Ärzte spielen bei der adäquaten Betreuung der Betroffenen eine Schlüsselrolle. Die Aufklärung von Eltern gefährdeter Kinder kann eine mögliche Verstümmelung verhindern. Die Broschüre soll darum in möglichst vielen Praxen ausgelegt werden.


Broschüre in 6 Sprachen erhältlichNach oben hoch

"Wir schützen unsere Töchter" ist in sechs Sprachen erhältlich:

 Arabisch
 Deutsch
 Englisch
 Französisch
 Kiswahili
 und Somali

und kann kostenlos angefordert werden bei:

    terre des femmes
    Referat Genitalverstümmelung
    Konrad-Adenauer-Straße 40
    72072 Tübingen

und per mail bei

   E-Mail genitalverstuemmelung@frauenrechte.de


FGM als Bestandteil der medizinischen AusbildungNach oben hoch

Stoppt Mädchenbeschneidung!
Gemeinsame Stellungnahme von Foreward, Terre des famme und Unicef

Den Hilfsorganisationen reichen die Empfehlungen der Bundesärztekammer nicht aus. Sie fordern, dass das Thema fester Bestandteil der medizinischen Ausbildung werden muss. Immerhin leben nach Angaben von Terre des femmes 18.000 betroffene Frauen in Deutschland - und viele Mädchen sind gefährdet.

   Externer Link Zur Erklärung bei Unicef.de


Brennpunkt GenitalverstümmelungNach oben hoch

Pro Tag werden weltweit etwa 6.000 Mädchen beschnitten. Der häufigste Grund: tief verwurzelte Traditionen. Unter der Genitalverstümmelung leiden die Frauen ihr ganzes Leben. Auch in Deutschland werden mit zunehmender Zahl der Migrantinnen immer mehr Mediziner mit dem Thema konfrontiert. Mehr als sonst in der Medizin sind Behutsamkeit und Einfühlungsvermögen gefordert. In Via medici 4/05 ist ein ausführlicher Artikel darüber erschienen:

   Externer Link Schnitt in Leib und Seele


FGM steht im Widerspruch zum IslamNach oben hoch

Auch die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen engagiert sich im Kampf gegen FGM, ebenso wie die Organisation TARGET, die Rüdiger Nehberg ins Leben gerufen hat. Durch die Initiative von Target fand im November 2006 in Kairo eine Konferenz statt, auf der höchste internationale Islam-Gelehrte FGM als strafbares Verbrechen brandmarkten. Leider begegnen sich manche der Initiativen gegen FGM untereinander mit Ressentiments, mehr dazu erfahren Sie über die Links am Ende der folgenden Seite:

   Externer Link Stellungnahme der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen


Helfen Sie mit!Nach oben hoch

Wollen Sie mithelfen, dass die Beschneidung von Frauen in Zukunft nicht mehr durchgeführt wird? Für jede Aktion brauchen die Hilfsorganisationen dringend Geld. Spenden Sie - auch die kleinste Summe hilft:

 Terre des Femmes
Die Hilfsorganisation fördert drei Projekte in Afrika (Burkina Faso, Kenia und Tansania) und sorgt in Deutschland mit Flyern, Plakaten und Aktionen dafür, dass die Menschen auf FGM aufmerksam werden.
    Spendenkonto:
    881 999
    Kreissparkasse Tübingen
    BLZ: 641 500 20
   Externer Link www.terre-des-femmes.de

 amnesty international
Die internationale Organisation setzt sich unter Anderem dafür ein, dass FGM als eine Verletzung der Menschenrechte anerkannt wird und die Verpflichtung besteht, die Praktik abzuschaffen oder drastisch zu reduzieren.
    Spendenkonto:
    80 90 100
    Bank für Sozialwirtschaft Köln
    BLZ: 370 205 00
   Externer Link www.amnesty.de

 TARGET
Die von Rüdiger Nehberg gegründete Menschenrechtsorganisation versucht zusammen mit einflussreichen religiösen Oberhäuptern des Islam, die Beschneidung als Körperverletzung und Verbrechen zu definieren, als Tat, die nicht im Einklang mit dem Koran steht.
    TARGET e.V. Ruediger Nehberg
    Spendenkonto 50500
    BLZ 213 522 40
    Sparkasse Holstein
   Externer Link www.target-human-rights.com

 UNICEF
Das Kinderhilfswerk UNICEF unterstützt Projekte in Afrika und klärt über die Gefahren der FGM auf.
    Spendenkonto:
    24 24 0
    Sparkasse Stormarn
    BLZ: 230 516 10
   Externer Link www.unicef.de


Alle Angaben ohne Gewähr, bitte überprüfen Sie die Bankverbindungsdaten auf der jeweiligen Homepage noch einmal. Danke!

 
Mein Studienort

Neues bei Via medici
 
Via Newsletter