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Nach medikamentösem Abort erneut schwanger?
Kein Risiko durch Misoprostol für Folgeschwangerschaft
Redaktion Via medici online (MH)
Kann sich ein medikamentöser Abort negativ auf eine erneute Schwangerschaft auswirken? Eine kleine Fall-Kontroll-Studie von J. Bouyer et al. legte dies nahe. J. Virk et al. untersuchten nun, ob tatsächlich ein erhöhtes Risiko für eine ektope Schwangerschaft, einen Spontanabort, für ein Kind mit einem niedrigen Geburtsgewicht oder für eine Frühgeburt besteht.
2710 medikamentös induzierte und 9104 instrumentell durchgeführte Aborte in Dänemark wurden untersucht. Dabei zeigte sich nach Aussagen der Autoren, dass das Risiko für oben genannte Komplikationen in einer Folgeschwangerschaft nach einem medikamentösen Abort nicht größer ist, als nach einem instrumentellen Abbruch.
Dieses Ergebnis sei, so die Autoren, unabhängig vom Gestationsalter zum Zeitpunkt des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs.
Eine ausführlichere Zusammenfassung der Studienergebnisse finden Sie in der Facheitschrift "Geburtshilfe und Frauenheilkunde":
Geburtsh Frauenheilk 2008; 68: 10-11
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http://www.thieme.de/fz/gebfra/
Die genauen Ergebnisse der Studie wurden im "New England Journal of Medicine" veröffentlicht:
N Engl J Med 2007; 357: 648-653
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http://content.nejm.org/
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