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Podcast für Medizinstudenten und Ärzte in der Weiterbildung

Interviews mit interessanten Menschen und Experten

Dr. Horst Gross, Via medici Autor und Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, interviewt hier in lockerer Folge interessante Menschen und Experten zu Themen, die für Medizinstudenten und Ärzte relevant sind. Diesen Podcast können Sie abonnieren.


Im Krankenhaus-Betrieb einfach einmal kurz innehalten

Prof. Giovanni Maio
Prof. Giovanni Maio

Ethik darf Sand ins Getriebe einer allzu glatt und kommerziell laufenden Medizin bringen, meint Professor Giovanni Maio, Ethiker an der Universität Freiburg. Gerade Medizinstudierende sind sehr sensibel für ethische Fragen in der Medizin, weiß Maio, deshalb legt er in ihrer Ausbildung besonderen Wert darauf, dass sie das Rüstzeug bekommen, sich selbst ein Bild von der Situation des Patienten machen und anschließend auch selbst entscheiden zu können. Ethik heißt für Maio innehalten können, denn das Hamsterrad des modernen Medizinbetriebes dreht sich immer schneller.

Interview mit Prof. Giovanni Maio (mp3, Größe: 5 MB)

Arzt bei Interplast

Dr. Ulrich Scholz
Dr. Ulrich Scholz

Plastische Chirurge hat ein schlechtes Image. Zu Unrecht meint Dr. Dietmar Scholz, selbst plastischer Chirurg in Wiesbaden. Die plastische Chirurgie wird immer mit Schönheitschirurgie verwechselt. Eine Disziplin, die es eigentlich gar nicht gibt. Denn plastischer Chirurg wird man erst nach jahrelanger Ausbildung. Schönheitschirurg kann sich jeder Arzt nennen.

Dr. Scholz berichtet darüber, warum ihm dieses chirurgische Fach so viel Spaß macht und wie man an eine gute Ausbildung kommt. Es geht aber auch um die Zukunft der plastischen Chirurgie, die nicht gerade rosig aussieht.

Interview mit Dr. med. Dietmar Scholz (mp3, Größe: 4,8 MB)

Berufsanfänger in der Intensivmedizin

Dr. Albrecht Henn-Beilharz
Dr. Albrecht Henn-Beilharz

Der Stuttgarter Anästhesist und Intensivmediziner Dr. med. Albrecht Henn-Beilharz leitet eine operative Intensivstation mit 29 Betten. Hier gibt man auch Berufsanfängern eine Chance, sich in die Intensivmedizin einzuarbeiten.

Doch wer die Herausforderung annimmt, muss eine lange Anlernphase akzeptieren. Dabei wird er von erfahrenen Kollegen kontinuierlich betreut. Intensivmedizin ist ein Bereich, der mit viel Stress und zeitweiser hoher Arbeitsbelastung verbunden ist. Unweigerlich wird man in dieser Situation auch Fehler machen. Nur wer damit umgehen kann, wird auf Dauer von einer Tätigkeit auf der Intensivstation profitieren.

Interview mit Dr. med. Albrecht Henn-Beilharz (mp3, Größe: 4 MB)

Frühdiagnostik der Multiplen Sklerose mittels MRT

Prof. Martin Bendszus
Prof. Martin Bendszus

Für Patienten mit Multipler Sklerose stehen mittlerweile wirksame Medikamente zur Verfügung, die den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. Wichtig ist jedoch, dass sie so früh wie möglich zum Einsatz kommen. Eine rechtzeitige Diagnose der Krankheit ist deshalb von zentraler Bedeutung.

Dass Ärzte die Multiple Sklerose immer früher erkennen können, ist vor allem der Magnetresonanztomographie zu verdanken. Mit ihr lässt sich die Störung der Blut-Hirn-Schranke ebenso sichtbar machen wie der Myelin-Abbau, die Zerstörung der Markscheiden im Rückenmark und Gehirn.

Welche Kriterien bei der Diagnosestellung zum Tragen kommen und wie neue Kontrastmittel die Früherkennung weiter verbessern könnten, erklärt Professor Dr. med. Martin Bendszus, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Neuroradiologie der Universitätsklinik Heidelberg, im Vorfeld von neuroRAD 2009 in einem Audiopodcast.

Interview mit Prof. Dr. med. Martin Bendszus (mp3, Größe: 4 MB)

AV-Malformationen aus Sicht des Neuroradiologen

Prof. Isabell Wanke
Prof. Isabell Wanke

Moderne radiologische Verfahren spielen eine große Rolle bei Diagnose und Behandlung arteriovernöser Malformationen im Gehirn. Solche machen sich oft erst bemerkbar, so Prof. Dr. Isabell Wanke vom Uniklinikum Essen, wenn es zum Beispiel durch eine Blutung zu Symptomen wie Lähmungen, Kopfschmerz oder einem epileptischen Anfall kommt. Ein neurochirurgischer Eingriff ist hier nicht ohne Risiko. Sehr günstig sind neuroradiologische Maßnahmen wie die Katheterangiographie, bei der Malformationen mittels Klebstoff sofort vollständig und dauerhaft verschlossen werden könnn. Im aktuellen Podcast erfahren Sie mehr über das Verfahren.

Interview mit Prof. Dr. Isabell Wanke (mp3, Größe: 5,3 MB)

Rückenschmerzen aus Sicht des Neuroradiologen

Prof. Olav Jansen
Prof. Olav Jansen

Rückenschmerzen sind hierzulande einer der häufigsten Gründe für einen Arztbesuch. Nach Angaben des Forums Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz leidet in den Industrienationen fast jeder Mensch mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen. Radiologische Verfahren kommen hier mittlerweile nicht nur in der Diagnostik, sondern auch in der Therapie immer häufiger zum Einsatz. Wann bildgesteuerte minimal-invasive Eingriffe Patienten mit Rückenschmerzen helfen können, ist ein Schwerpunkt von neuroRAD 2009. Einen ersten Einblick in das Thema gibt Professor Dr. Olav Jansen, Direktor der Klinik für Neuroradiologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein bereits jetzt in einem Audiopodcast.

Interview mit Prof. Dr. Olav Jansen (mp3, Größe: 2,1 MB)

Chefarzt wandert nach Neuseeland aus

Dr. Christian Robold
Dr. Christian Robold

Der Hannoveraner Palliativmediziner Dr. Christian Robold war bis vor Kurzem Chefarzt und hatte sich für den Aufbau der ambulanten Palliativmedizin engagiert. Er sieht für sich als Arzt keine Perspektive mehr in Deutschland und ist nach Neuseeland ausgewandert. In einem Offenen Brief hat er sich jetzt im Ärzteblatt an die Bundesgesundheitsministerin gewandt. Er beklagt den Sinnverlust und die fehlende inhaltliche Perspektive der Medizin in Deutschland. Statt einer Antwort der Ministerin kam nur ein Standardbrief mit Textbausteinen. Wir wollten wissen, ob es ihm in Neuseeland besser gefällt?

Interview mit Dr. Christian Robold (mp3, Größe: 8 MB)

Offener Brief eines Auswanderers:

Sehr geehrte Frau Ministerin, ich gehe als Arzt nach Neuseeland

Die Antwort aus dem Bundesgesundheitsministerium:

PDFAntwortschreiben an Dr. Christian Robold


Fragen von Krebspatienten - und die richtigen Antworten

Dr. Hannelore Seibt
Dr. Hannelore Seibt

Die Berliner Onkologin Hannelore Seibt betreut seit über 20 Jahren onkologische Patienten. Die einfühlsame und differenzierte Gesprächsführung ist in diesem medizinischen Fachgebiet ganz besonders bedeutsam.
Dr. Seibt gibt Einblicke in typische Situationen, die sich Ärzten im Umgang mit Krebspatienten stellen. Es geht um diffizile Fragen, wie: Wann und wie teilt man die Diagnose mit? Wie viel emotionale Beteiligung darf der Arzt das Gespräch einbringen? Wie begegnet man Patienten, die die Krebsdiagnose verdrängen?

Interview mit Dr. Hannelore Seibt anhören (mp3, Größe: 3,6 MB)

Wie Medizinstudenten erfolgreich promovieren

Prof. Christian Wittekind
Prof. Christian Wittekind

Die typischen Probleme der Studenten und Ärzte bei Promotionen sind gleich geblieben, auch wenn sich über die Zeit die Themen ändern. Prof. Dr. Christian Wittekind, Leiter des Instituts für Pathologie des Universitätsklinikums Leipzig, betreut zahlreiche Promotionen und hat über die Jahre wertvolle Erfahrungen über den Ablauf von Promotionsverfahren gesammelt. Aus seiner Erfahrung heraus weiß er, dass dass Entscheidende für den Erfolg einer Promotion deren gute Vorbereitung ist.

Interview mit Prof. Christian Wittekind anhören (mp3, Größe: 4 MB)

Der erste Arbeitsvertrag für Ärzte

Dr. Andreas Botzlar
Dr. Andreas Botzlar

Dr. Andreas Botzlar ist Chirurg aus München und stellvertretender Vorsitzender des Marburger Bundes. Bei der Tarifpolitik für angestellte Ärzte in Deutschland sieht er noch erheblichen Handlungsbedarf.

Aus eigener Erfahrung heraus rät er Berufsanfängern zur Vorsicht beim ersten Vertragsabschluss. Wer leichtfertig einen ungünstigen Arbeitsvertrag unterschreibt, muss später vielleicht unerwartete Folgen tragen. Seine Devise: Besser vorher einmal kurz am poteniellen Arbeitsplatz hospitieren und gezielt die Kollegen nach den tatsächlichen Arbeitsbedingungen und der Überstundenregelung fragen, denn Krankenhausverwaltungen verschweigen oft die entscheidenden Punkte.

Interview mit Dr. Andreas Botzlar anhören (mp3, Größe: 4 MB)

Ärztliche Berufsperspektiven in Arabischen Ländern

Robert Herbert
Robert Herbert

Die Agentur Universitas von Robert Herbert in Eggenfelden vermittelt seit über 10 Jahren deutsche Ärzte ins Ausland. Besonders diffizil ist nach Herberts Erfahrungen die Vermittlung von Ärzten in arabische Länder.

Doch gerade Dubai übt einen magischen Reiz aus: 95 Prozent der Ärzte, die sich bei der Agentur erkundigen, möchten in das Emirat wechseln. Wer allerdings auf gut Glück eine Arbeitsstelle in einem arabischen Land sucht, kann sehr schnell eine Bruchlandung machen. Denn dort herrschen andere Regeln als bei uns.

Interview mit Robert Herbert anhören (mp3, Größe: 3,43 MB)

Klimawandel und Ausbreitung von Infektionserkrankungen

Prof. Dr. med. Bernhard Fleischer ist Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie und Leiter der Medizinischen Mikrobiologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. Er hat sich ausführlich mit dem Thema globale Erwärmung und drohende Infektionskrankheiten beschäftigt.

Mit dem Klimawandel können neue Erreger in den nördlicheren Breitengraden überleben und damit Krankheiten einschleppen, die es bisher hier nicht gab. Prof. Bernhard Fleischer gibt Entwarnung: Viele äußere Umstände sorgen dafür, dass die Erreger hier keine Chance haben. Und: Malaria gab es in Deutschland vor ein paar Jahrzehnten bereits, als es noch deutlich kälter war.

Interview mit Bernhard Fleischer anhören (mp3, Größe: 3,49 MB)

Aus- und Weiterbildung als Chance begreifen

PD Dr. Parwis FotuhiFoto: Helios Kliniken GmbH
PD Dr. Parwis Fotuhi
Foto: Helios Kliniken GmbH

Parwis Fotuhi ist Facharzt für Innere Medizin und seit 2005 Leiter der Helios-Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung.

Die Ausbildung von Studenten im Praktischen Jahr (PJ) und die Weiterbildung von Assistenzärzten empfinden viele Kliniken als Belastung. Die Helios Klinik GmbH setzt hingegen auf eine strukturierte Fortbildung ihrer Mitarbeiter und auf gute Arbeitsbedingungen.

Im Gespräch mit Via medici erklärt PD Dr. Parwis Fotuhi, Leiter der Helios-Akademie, wie das Angebot organisiert ist und welche Vorteile Arbeitgeber und Arbeitnehmer davon haben.

Interview mit Parwis Fotuhi anhören (mp3, Größe: 3,49 MB)

Ärztemangel in Deutschland: Was muss sich ändern?

Dr. Frank Ulrich MontgomeryFoto: Marburger Bund
Dr. Frank Ulrich Montgomery
Foto: Marburger Bund

Frank Ulrich Montgomery ist Facharzt für Radiologie, Vizepräsident der Bundesärztekammer und Präsident der Ärztekammer Hamburg.

Das Ärzteblatt besteht mittlerweile zum größten Teil aus Stellenanzeigen: Die Kliniken suchen händeringend nach Medizinernachwuchs. Doch viele jungen Ärzte gehen lieber ins Ausland - oft kehren sie nicht zurück. Auch Fach-, Ober- und Chefärzte haben immer häufiger genug von den Arbeitsbedingungen und wenden Deutschland den Rücken zu.

Im Interview mit dem ehemaligen Vorsitzenden der Ärztegewerkschaft Marburger Bund erörtert Via medici online, was sich ändern muss, damit die Ärzte, die hier ausgebildet wurden, auch in Deutschland arbeiten möchten. Und warum es keine Lösung ist, Ärzte aus den Nachbarländern anzuwerben.

Interview mit Frank Ulrich Montgomery anhören (mp3, Größe: 3,8 MB)

Ausländische Ärzte in Deutschland

Erik Bodendieck
Erik Bodendieck

Erik Bodendieck ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Vizepräsident der Ärztekammer Sachsen.

In Sachsen fehlen zur Zeit etwa 400 Ärzte, 250 Ärzte in Kliniken und 150 Kassenärzte. Zurückzuführen ist das nicht zuletzt auf die mangelhafte Infrastruktur und die schlechteren Verdienstmöglichkeiten in Ostdeutschland. Das Land Sachsen versucht das Problem zu lösen, indem es ausländische Ärzte, zum Beispiel aus Österreich und Polen, anwirbt.

Im Interview erklärt Bodendieck, warum es eine ethische Zwickmühle ist, Ärzte aus dem Ausland nach Deutschland zu holen.

Interview mit Erik Bodendieck anhören (mp3, Größe: 3,4 MB)

Doppelqualifikation: Ärztin und Flugbegleiterin

Sabine Ballenberger
Sabine Ballenberger

Sabine Ballenberger ist Flugbegleiterin und Ärztin.

Für sie fing die Doppelbelastung aber nicht erst mit dem Studienabschluss an. Denn auch schon während ihres Medizinstudiums in Frankfurt war Organisationstalent gefragt. Eine späte Berufung für die Medizin wurde ihr durch ein persönliches Schicksal zuteil und motivierte sie für diesen nicht immer leichten Weg. Jetzt arbeitet Sie als Ärztin in einer Arztpraxis und ihre medizinischen Fähigkeiten haben auch schon manchem Fluggast an Bord der Boeing das Leben gerettet.

Im Interview erklärt die sympathische Hessin warum beide Berufe mehr Gemeinsamkeiten haben als gedacht.

Interview mit Sabine Ballenberger anhören (mp3, Größe: 3,4 MB)

Änderung der Approbationsordnung?

Im Editorial der Via medici 5/07 haben wir ein Interview mit einem Mitarbeiter des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zum Thema

  "Aufsplitten des Hammerexamens in einen theoretischen Teil vor und einen mündlich-praktischen Teil nach dem PJ"

versprochen. Das BMG war der Meinung, eine schriftliche Stellungnahme reiche aus. Diese Stellungnahme können Sie in diesem Artikel lesen: Keine staatliche Prüfung vor dem Praktischen Jahr



Alternativen Methoden der Krebstherapie

Michael Spöttel
Michael Spöttel

Der Völkerkundler Michael Spöttel ist Autor des Buches "Vergebliche Hoffnung. Der Mythos von sanften und natürlichen Krebstherapien".

Im Interview mit Horst Gross definiert Spöttel zunächst, was man unter alternativer Krebstherapie versteht, und er erklärt die Ideologie, die hinter der sogenannten sanften Medizin steht. Der gemeinsame Nenner sei das Bild der perfekten Natur: "Ein sehr naives Bild."

Interview mit Michael Spöttel (mp3, Größe: 3,4 MB)

Arbeitszeiten nach dem EuGH-Urteil 2003

Dr. med. Norbert Jaeger
Dr. med. Norbert Jaeger

Der Kieler Chirurg Dr. Norbert Jaeger ist einer der Ärzte, die im September 2003 vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg die Anerkennung von Dienstzeiten als Arbeitszeit erstritten haben.

Im Interview äußert sich Jaeger zu Problemen bei der Umsetzung des Gerichtsurteils. Die Klinikleitungen hätten sich vorgenommen, das Urteil "Budget-neutral" umzusetzen, dies sei jedoch in Anbetracht des erhöhten Personalbedarfs bei reduzierten Arbeitszeiten unmöglich. Jaeger dazu: "Das kann nicht funktionieren."

Interview mit Dr. Norbert Jaeger anhören (mp3, Größe: 2,9 MB)

Transplantationsmedizin in Deutschland

Prof. Dr. med. Günther KirsteFoto: DSO
Prof. Dr. med. Günther
Kirste
Foto: DSO

Prof. Dr. med. Günther Kirste ist der medizinische Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), die in Deutschland sämtliche Organspenden organisiert.

Immer noch wird in Deutschland zu wenig transplantiert. Und das obwohl mittlerweile sogar über 90-Jährige als Spender in Betracht kommen. Eine Studie im Nordosten der BRD ergab, dass jährlich 20 Spender pro einer Million Einwohner zur Verfügung stehen, möglich wären jedoch 40 Spender, wenn die Krankenhäuser ihrer Meldepflicht ausreichend nachkämen. Die DSO unterstützt die Krankenhäuser, sobald diese einen potenziellen Spender gemeldet haben, sodass der Aufwand des medizinischen Personals gering gehalten wird - eigentlich genügt schon ein Anruf.

Interview mit Prof. Günther Kirste anhören (mp3, Größe: 3,6 MB)

Als Arzt in Holland

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Markus Hollmann
Prof. Dr. med. Dr. rer.
nat. Markus Hollmann

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Markus Hollmann DEAA ist Professor für Anaesthesiologie (60% klinische Tätigkeit im OP) und Ordinarius des Departments für klinisch-experimentelle und experimentelle Anästhesie am Academic Medical Center (AMC) der Universiät Amsterdam, Niederlande.

Die Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen ist sicherlich der größte Motivator für Ärzte, dem deutschen Gesundheitssystem den Rücken zu kehren und in Holland zu arbeiten. Hier, so Hollmann, geht alles entspannter zu und darüber hinaus werden die Ärzte besser bezahlt. Ausreisewillige sollten jedoch bedenken, dass sich nach einem starken Zustrom von Bewerbern der holländische Arbeitsmarkt für Ärzte asymptotisch einer Sättigung annähert.

Interview mit Prof. Dr. Dr. Markus Hollmann anhören (mp3, Größe: 3,6 MB)

Schmerztherapie in Medizinstudium und Praxis

Prof. Dr. med. Michael Zenz
Prof. Dr. med. Michael Zenz

Prof. Dr. med Michael Zenz ist Direktor der Klinik für Anaesthesiologie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizin im BG-Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum, Direktor der Universitätsklinik für Anaesthesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Knappschaftskrankenhaus Langendreer und Präsident der deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes.

In Deutschland gibt es etwa 10 Mio. Schmerzkranke. Aber die Katze beißt sich in den Schwanz: Schmerzen kommen im ICD nicht vor. Eine Diagnose, die ich nicht codiere, kann auch nicht vorkommen? Dass Schmerz ein eigenständiges Krankheitsbild sein kann, wird nicht ausreichend berücksichtigt. Auch im Medizinstudium kommt die Schmerztherapie zu kurz, obwohl noch vor einigen Jahren angekündigt wurde, mit der neuen AO die Schmerztherapie stärker ins Studium einzubringen. Doch die Schmerztherapie wird nicht nur in Deutschland stiefmütterlich behandelt, es handelt sich um ein europa- und weltweites Problem.

Interview mit Prof. Dr. Michael Zenz anhören (mp3, Größe: 3,3 MB)

Doping im Breitensport

Dr. med. H. Striegel
Dr. med. H. Striegel

Dr. med. H. Striegel ist Mitarbeiter am Institut für Sportmedizin des Universitätsklinikum Tübingen. Er erläutert, dass Doping nicht nur ein Phänomen des Leistungssport ist, sondern auch im Freizeit- und Fitnesssport angewandt wird. So greifen 20 Prozent der Männer und vier Prozent der Frauen im Freizeitsport zu Dopingmitteln. Auch wenn man es den Sportlern nicht unbedingt ansieht: Die Medikamente können weitreichende Folgen haben.

Interview mit Dr. med. H. Striegel anhören (mp3, Größe: 1,47 MB)

Medizinstudium in Österreich

Martin Fandler
Martin Fandler

Martin Fandler ist als Medizinstudent in Graz in der Fachschaft engagiert. Er beantwortet im Podcast Fragen zum Medizinstudium in Österreich.

Wie läuft die Zulassung zum Medizinstudium in Österreich? Dies ist eine der Fragen, die Dr. Horst Gross mit Martin Fandler erörtert. Darüber hinaus geht es darum, ob es sich in Deutschland oder Österreich besser studieren lässt und was Deutsche, die in Österreich studieren, beachten müssen - insbesondere wenn der Turnus-Arzt ansteht.

Interview mit Martin Fandler anhören (mp3, Größe: 3,26 MB)

Was macht eigentlich ein Umweltmediziner?

Prof. Dr. P. Radermacher
Prof. Dr. P. Radermacher

In Via medici 1/07 hat Dr. Gross die Fachärztin für Umweltmedizin und Hygiene PD Dr. Caroline Herr gefragt, mit welchen Beschwerden ihre Patienten kommen und welche Perspektiven es für Ärzte dieser Fachrichtung gibt.
Online können Sie sich ein zweites Interview mit Prof. Dr. P. Radermacher von der Abteilung Klinische Anästhesiologie der Universität Ulm anhören. Er ist Leiter der Sektion Anästhesiologische Pathophysiologie und Verfahrensentwicklung und betreut an der Uni auch die interdisziplinären Kurse für klinische Umweltmedizin mit.

Interview mit Prof. Radermacher anhören (mp3, Größe: 1,2 MB)

400 € für PJler an Helios-Kliniken

Dr. jur. Francesco De Meo
Dr. jur. Francesco De Meo

Dr. Francesco De Meo ist Geschäftsführer und Konzernarbeitsdirektor der HELIOS Kliniken GmbH.
Dr. Horst Gross führte mit ihm ein Gespräch über die erstmalige Bezahlung der Medizinstudenten im Praktischen Jahr (PJ).

Wofür Generationen von Studenten gekämpft haben, wird nun Wirklichkeit: Die ersten Kliniken werden Studierende im Praktischen Jahr bezahlen. Die Helios Kliniken GmbH, die jährlich 100 bis 200 PJ-Studenten beschäftigt, einigte sich im Rahmen eines arztspezifischen Tarifvertrags auf eine Zahlung von 400 € pro Monat. Dies sei, so Dr. Francesco De Meo, Teil der Nachwuchsförderung - und für die gute Arbeit der PJler längst überfällig. Langfristig geht er davon aus, dass noch mehr PJler an den Helios-Kliniken beschäftigt werden.

Interview mit Dr. Francesco De Meo anhören (mp3, Größe: 1,2 MB)

Der Arzt für Allgemeinmedizin

Birgit Marold-Richardson
Birgit Marold-Richardson

Frau Birgit Marold-Richardson ist niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin und hat eine Hausarztpraxis in Berlin-Spandau.
Dr. Horst Gross hat sie besucht.

5 Minuten für die Patienten resultiert in 30 Minuten Papierkrieg und für einen Hausbesuch erhält der Allgemeinmediziner etwa 5 Euro netto. Gründe genug, mit der Situation unzufrieden zu sein. "Meine Ideale sind überhaupt nicht mehr realisierbar", sie würde sich, stünde sie noch einmal vor der Entscheidung, nicht mehr als Allgemeinärztin niederlassen, resümiert Marold-Richardson. Dennoch freut es sie, Ihren Patienten gerade auch in Extremsituationen helfen zu können.

Interview mit Birgit Marold-Richardson anhören (mp3, Größe: 6,8 MB)

Chancen als Arzt in England

Dr. med. Oliver Koch
Dr. med. Oliver Koch

Dr. med. Oliver Koch ist Sprecher der Deutsch-Englischen Ärztevereinigung e.V. und arbeitet als Senior house officer am University College Hospital of London.

Horst Gross befragt Oliver Koch im Podcast der Via medici 5/06 zur Befürchtung, dass der Arbeitsmarkt in England in den nächsten Jahren enger werden könnte, auch für Fachärzte. Mögliche Ursache ist, dass es inzwischen mehr britische Ärzte gibt als noch vor ein paar Jahren. Doch auch die Abschaffung des AIP in Deutschland ist nicht ganz schuldlos an der Situation.

Interview mit Dr. Oliver Koch anhören (mp3, Größe: 4,9 MB)

Mehr Infos und ein Handbuch für Ärzte, die nach Großbritannien gehen möchten, gibt es hier: Homepage der Deutsch-Englischen Ärztevereinigung e.V.


Beide Interviews (Via medici 5/06: Allgemeinmedizin/England) zusammen anhören (mp3, Größe: 14,8 MB)

Arztberuf mit Kindern

Dr. med. Astrid Bühren
Dr. med. Astrid Bühren

Dr. med. Astrid Bühren ist niedergelassene Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin in Murnau/Oberbayern und Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes e.V., Vorstand der Bundesärztekammer, u. a. Vorsitzende der "Ärztinnengremien". Darüber hinaus ist Sie Autorin des Buches "Karriereförderung für Ärztinnen".

Im Interview mit Dr. Gross spricht Bühren über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und über die Probleme, die auf Ärztinnen mit Kindern zukommen. Sie macht dabei deutlich, dass Kinderbetreuung an Kliniken nicht etwa nur einen Kostenfaktor darstellt, sondern sich im Gegenteil positiv auf die wirtschafliche Lage eines Krankenhauses auswirken kann.

Interview mit Dr. Astrid Bühren anhören (mp3, Größe: 6,5MB)

Mehr Infos und das Handbuch "Karriereförderung für Ärztinnen" gibt es unter www.aerztinnenbund.de .



Haftpflichtversicherung

Patrick Weidinger
Patrick Weidinger

Patrick Weidinger ist Leiter Arzthaftpflicht der DBV-Winterthur-Versicherung, bei welcher über 122.000 Ärzte berufshaftpflichtversichert sind. Für seine Publikationen zu Medizinrecht, Versicherungsrecht und Riskmanagement wurde Rechtsanwalt Weidinger 2004 mit dem Deutschen Arzt Recht Preis ausgezeichnet.

Weidinger informiert im Interview mit Gross über die Notwendigkeit einer Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte und gibt in diesem Zusammenhang auch konkrete Tipps beispielsweise zu Deckungssumme und Behandlung im Freundeskreis.

Interview mit Patrick Weidinger anhören (mp3, Größe: 6,5 MB)
Beide Interviews (Via medici 4/06: Kinder/Haftpflicht) zusammen anhören (mp3, Größe: 14MB)

Wissenswertes über den Facharzt für Transfusionsmedizin

Dr. Markus Müller
Dr. Markus Müller

Dr. Markus Müller ist seit 2001 Assistenzarzt am Institut für Transfusionsmedizin (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. med. E. Seifried) und steht vor der Facharztprüfung zum Transfusionsmediziner. Ursprünglich kommt er aus der Inneren Medizin/Hämatologie mit besonderem Interesse für den Bereich Blutgerinnung.

Im Interview mit Dr. Gross erläutert er, was ein Facharzt für Transfusionsmedizin macht, wie lange die Weiterbildung dauert, was anerkannt wird und welche Aussichten Transfusionsmediziner haben.

Sie können sich den Podcast downloaden (rechte Maustaste > Ziel speichern unter..., Downloadgröße .mp3 9,36 MB) oder durch direktes Anklicken sofort abspielen.

Interview mit Dr. Markus Müller anhören

Sein Credo: "Die Transfusionsmedizin ist mein Fachgebiet, weil hier eine interessante Kombination geboten wird aus Arzneimittelherstellung von Blutpräparaten, modernen präparativen Verfahren für die Stammzelltherapie, Hämostaseologie, klinische Hämotherapie, also die Anwendung von Blutprodukten am Menschen sowie Transplantationsimmunologie und nicht zuletzt Immunhämatologie, also die Lehre von der Immunologie der Blutgruppen".




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