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Artikel vom 30. 07. 2009

Sommerseminarwoche 2009 in Davos mit Prof. Siegenthaler

Auf Augenhöhe mit einem außergewöhlichen Mediziner

Sven Flemming

Wie jedes Jahr waren die Plätze für die Sommerseminarwoche in Davos heiß begehrt. Nicht umsonst: Die Teilnehmer waren begeistert von kurzweiligen Vorträgen, wunderschöner Umgebung und einer beeindruckenden Persönlichkeit - dem Internisten Prof. Dr. Walter Siegenthaler.

Übersicht


Teilnahme für Studenten

Prof. Walter Siegenthaler organisiert seit vielen Jahren die interdisziplinäre Sommerseminarwoche in Davos. Um den medizinischen Nachwuchs zu fördern, stellt er für Medizinstudenten immer ein Kontingent von 30 Karten kostenlos zur Verfügung. Via medici führt das Bewerbungsverfahren für diese Plätze durch - und in diesem Jahr konnte ich so an der Seminarwoche teilnehmen.


OrganisationNach oben hoch

Die Anreise und Unterkunft wird in Eigenregie durch die Studenten organisiert. Durch die vom Thieme Verlag bereitgestellte E-Mail-Liste und Plattformen wie StudiVz finden sich schnell Grüppchen, die während der Seminarwoche gemeinsamen in einem Appartement wohnen möchten. Die Preise sind in Davos für den Sommer relativ moderat. Auch die gemeinsame Anreise mit dem Auto schont den Geldbeutel.


EröffnungNach oben hoch

Am Sonntagabend fand die Eröffnung der Seminarwoche statt. Nach dem offiziellen Teil nahm sich Prof. Siegenthaler persönlich Zeit für uns Studenten und gab einen Einblick in das Programm der bevorstehenden Woche. Er betonte, dass wir unseren Aufenthalt in Davos nicht nur zum Lernen nutzen sollten, sondern auch für Wanderungen und Ausflüge in die schöne Umgebung.

Foto: S. Flemming
Foto: S. Flemming


Ein straffer ZeitplanNach oben hoch

Die Seminare starteten jeden Morgen um 8.30 Uhr und endeten am Abend um 19.00 Uhr. In der 2,5-stündigen Mittagspause stand das Notfallseminar auf dem Plan. Die Abende nutzten wir für Wanderungen, gemütliche Stunden am See und für gemeinsames Kochen. Der Tag war also gut ausgefüllt.


Kurzweilige VorträgeNach oben hoch

Bei den interessanten Themen und den lebhaft vortragenden Dozenten machte es Spaß, die Veranstaltungen zu besuchen. Die Seminare erstreckten sich über ein breites Themenspektrum von Pädiatrie bis zur Geriatrie, von der HNO bis zur Ophthalmologie, von der Infektiologie bis hin zur Rheumatologie und Pulmologie.


SeminarhöhepunktNach oben hoch

Die Vorträge behandelten allesamt sehr interessante Themen, aber das Highlight war mit Sicherheit das Seminar "Differentialdiagnose Innere Medizin". In diesem Teil konnte man Prof. Siegenthalers Begeisterung für die Medizin hautnah miterleben. Wir Studenten wurden hier besonders von ihm zur aktiven Mitarbeit aufgefordert!


Traditionelles KäsefondueNach oben hoch

Als weiterer Höhepunkt erwartete uns Studenten das Käsefondue-Essen am Dienstagabend. In einer gemütlichen Runde konnten wir den Anekdoten von Prof. Siegenthaler lauschen. Prof. Blum und Prof. Moradpour ergänzten ihrerseits aus Sicht als Schüler von Prof. Siegenthaler seine Erzählungen.


Beeindruckende PersönlichkeitNach oben hoch

Das von Prof. Siegenthaler entgegengebrachte Interesse an den Studenten, die Fürsorge und der Einsatz für die studentische Ausbildung sind leider heutzutage nicht mehr selbstverständlich in der deutschen Hochschullandschaft. Umso mehr genossen wir diese Zeit und die Gespräche.


FazitNach oben hoch

Die Woche verging wie im Flug. Was bleibt sind schöne Erinnerungen an eine lehrreiche Woche in den Schweizer Alpen, viele neue Bekanntschaften und das Erlebnis, einem außergewöhnlichen Mediziner persönlich begegnet zu sein!

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Lesetipp aus dem Georg Thieme Verlag

Zeitzeuge der Medizin: Im Gespräch mit dem Internisten Walter Siegenthaler
 
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