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Artikel vom 19. 07. 2002

Medizinstudium in Bratislava - mit Fotos (96 KB)

Erfahrungsbericht einer Erkundungsreise zu drei medizinischen Fakultäten Olomouc (Tschechei), Kosice und Bratislava (Slowakei)

Marina Lindenstruth und Michael Büttcher

Übersicht


Zur Stadt und Universität in BratislavaNach oben hoch

Bratislava ist mit unter eine der schönsten Donaustädte. Jahrhundertelang vermengten sich hier der Einfluß, die Sprache und die Kultur dreier Nationen – der slowakischen, österreichischen und ungarischen. Bratislava (Pressburg, Pozsony ) liegt in der Mitte Europas nur eine Stunde Fahrt mit dem Zug von Wien, 2 Stunden von Budapest und 4 Stunden von Prag entfernt. Bratislava ist eine exotische Stadt mit tiefen historischen und kulturellen Wurzeln. Positioniert im Südwesten der Slowakei, an beiden Ufern der Donau, in der Nähe des Punktes, wo sich die Ränder der Slowakei, Österreichs und Ungarn treffen. Seit dem ersten Januar 1993 ist Bratislava die Hauptstadt der Slowakei und der Sitz der wichtigsten Institutionen des Landes.

Großer Rathausplatz in Bratislava
Großer Rathausplatz in Bratislava

Heute leben in der Hauptstadt der Slowakei ca. 0.5 Millionen Einwohner und damit ist Bratislava auch die größte Stadt der Republik. Die Bevölkerung ist kosmopolitisch, sehr freundlich und tolerant. Viele von ihnen sprechen Englisch oder Deutsch.

Für diejenigen, die sich für Kunst und Kultur interessieren, bietet die Stadt hervorragende Museen, Galerien, Theater und ausgezeichnete Opernvorstellungen im Slowakischen Nationalen Theater an. Natürlich gibt es zahlreiche Kinos, Nachtclubs, Discos und Kneipen.


Medizinische Fakultät der Comenius Universität in Bratislava/SlowakeiNach oben hoch

Die Fakultät der Medizin in Bratislava ist die größte Fakultät der Comenius Universität. Die Fakultät ist schon seit 1919 geöffnet und hat ihre Kliniken in 6 Krankenhäuser. An der Fakultät sind 48 Professoren und 125 Dozenten tätig und 1999 haben in Bratislava 1755 slowakische und weitere 204 ausländische Studenten studiert. Die Zentrale Medizinische Bibliothek verfügt über rund 138.000 Bücher und Zeitschriften und hat direkten Zugriff zu medizinischen Datenbanken. Die Universitätsbibliothek bietet mehr als 1.250.000 Bücher und Zeitschriften an.

Das Studium der Humanmedizin dauert 6 Jahre. In den ersten 3 Jahren vermittelt das Studium vor allem theoretische Kenntnisse, obwohl man ab dem dritten Jahr immer mehr Zeit in der Klinik bei dem Patienten verbringt, das vierte, fünfte und sechste Jahr sind sehr am Patienten orientiert.

Englischsprachiger Studiengang

Schon seit Jahren gibt es viele ausländische Studenten, meist Selbstzahler, die hier in englischer Sprache studieren. Jedes Jahr beginnen ungefähr 300 Studenten in Slowakisch und bis zu 200 Studenten, die das gleiche Studium in englischer Sprache anfangen.

Das Studium endet mit vier staatlichen Examen und der Titel MUDr (Medicinae Universae Doktor - Gegenwert zu M.D.) wird in einer Zeremonie herausgegeben. Den Sokrates/ Erasmus Studenten wird die Möglichkeit des Studiums in englischer Sprache angeboten. Eine Unterkunft steht unter Bedingungen und Preisen zur Verfügung, die auch für die slowakischen Studenten gültig sind. Die Fakultät hilft auch bei allen Formalitäten, die mit dem Aufenthalt in der Slowakei verbunden sind. Dem Student wird am Ende des Aufenthaltes ein Zertifikat in Englisch sowie ein Studienplan (Transcript of Records) erstellt.


Ankunft in BratislavaNach oben hoch

Am Mittwochabend um 22.30 Uhr kamen wir in Bratislava, dem letzten Ziel unserer Reise an. Am Bahnhof wurden wir von Martin, dem studentischen Erasmus-Koordinator vor Ort abgeholt und mit dem Auto zu unserer Unterkunft gefahren. Unsere Unterkunft war mit öffentlichen Verkehrsmitteln etwa 20 Minuten vom Bahnhof entfernt. Wir wohnten in einem sehr großen Gebäude, in dem sowohl Austauschstudenten als auch andere Besucher der Universität und slowakische Studenten wohnten. Die kleine Studentensiedlung bestand aus mehreren Wohnheimen, die zur Universität gehörten. Die Wohnheime waren alle in sehr gutem Zustand. Die Zimmer waren komfortabel, jeder hatte sein eigenes, modernes Bad, einen Fernseher, Sofa, Sessel, Tisch und im Großen und Ganzen waren die Zimmer relativ groß, dafür auch vergleichsweise teuer. Nachdem wir dann unser Gepäck in den Zimmern verstaut hatten, begleiteten wir Martin noch auf ein Getränk in eine direkt am Haus gelegene Studentenkneipe, in der reges Treiben herrschte bei guter Musik.


Besuch des neuen LehrkrankenhausesNach oben hoch

Am nächsten Morgen, Donnerstag dem 10.5., holte Martin uns ab, um mit uns den Weg bis zu einem der Lehrkrankenhäuser der Universität mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Wir benutzten den Bus und mussten einmal umsteigen. Insgesamt waren wir ungefähr 25 Minuten unterwegs, Bratislava war schon um einiges größer, als die beiden zuvor besuchten Städte. Des Weiteren waren die unterschiedlichen Universitätsgebäude zum größten Teil in der Stadt zerstreut, es gab vier Lehrkrankenhäuser der Universität, in denen man famulieren kann. Unser Lehrkrankenhaus war nach Aussagen von Martin das Modernste und käme wohl auch am ehesten in Frage für Famulanten, da es hier sehr viele unterschiedliche Fachbereiche gab.

Das Krankenhaus war recht groß und lag in einem Wohnviertel einer Plattenbauwohnsiedlung, für welche es ursprünglich auch errichtet sein sollte.

Das Krankenhaus gefiel uns sehr gut, es war übersichtlich gegliedert, ein Übersichtsplan zu den jeweiligen Stationen befand sich vor jedem Fahrstuhl. Im Erdgeschoss gab es eine Snackbar, in der man frühstücken oder auch zu Mittag essen konnte. Es gab noch einen Zeitschriftenladen und einen kleinen Laden mit Süßigkeiten.


Die ChirurgieNach oben hoch

Unseren ersten Termin hatten wir an diesem Morgen mit dem Chef der Chirurgie, in dessen Vorzimmer wir freundlich von seiner Sekretärin begrüßt wurden. Kurze Zeit später traf auch er ein und nach dem ersten Kennenlernen und ein paar netten einleitenden Worten führte er uns über sämtliche Stationen in der Chirurgie, zeigte uns dort die Patientenzimmer, Untersuchungsräume, Schwesternzimmer und Seminarräume. Anschließend machten wir uns auf den Weg in den OP. Nachdem wir durch die Schleuse gekommen waren und uns komplett umgezogen hatte wurden wir durch den großen Trakt geführt. Es gab sehr viele OP-Säle, manche von ihnen auch belegt und so bot sich uns die Chance bei der ein oder anderen Operation kurz zuzuschauen.

Im OP-Trakt
Im OP-Trakt

Vorher wurden wir herzlich von dem leitenden Oberarzt der Chirurgie empfangen und über den Trakt aufgeklärt. Beide Ärzte, sowohl der Chef der Chirurgie, als auch der leitenden Oberarzt im OP waren ausgesprochen nett und aufgeschlossen, begrüßten unser Projekt und freuten sich redlich über unseren Besuch. Die Atmosphäre war angenehm und wir fühlten uns willkommen. Neben den gut ausgestatteten OPs bekamen wir auch das kleine Arztzimmer gezeigt. Dort wurden wir mit der Art und Weise des Protokollieren jeglicher Arztberichte bekannt gemacht, die seit Kurzem nur noch in Computer eingegeben werden, worauf die Ärzte sehr stolz waren.


Die Innere Medizin und in Windeseile zum ERASMUS BüroNach oben hoch

Nach einer kurzen Frühstückspause in der Snackbar sollte es weiter auf die Abteilungen der Inneren Medizin gehen. Herzlich wurden wir von einem jungen Assistenzarzt empfangen, der uns in das Büro des Chefs führte. Nach einer Tasse Kaffee und einer langen Unterhaltung mit diesem und dem Assistenzarzt, wurden wir auf die Stationen begleitet und bekamen alle Einzelheiten gezeigt und erklärt. Die Stationen hatten, soweit wir dies beurteilen konnten, denselben Standard wie bei uns in Deutschland. Nach dieser kurzen Visitation mußten wir uns beeilen, um pünktlich zum verabredeten Treffen mit dem Vize-Dekan und Erasmus Koordinator , Prof. KovacsA zu erscheinen. Wir trafen ihn im Hauptverwaltungsgebäude für Medizinstudenten, einem sehr schönen alten kleinen Schloss, welches zu Kaiserzeiten für Medizinstudenten errichtet wurde.

Der angrenzende Park lädt zum Erholen ein!
Der angrenzende Park lädt zum Erholen ein!

Angrenzend an dieses Gebäude befand sich ein riesiger Park, welcher zu früheren Zeiten nur Medizinstudenten zum Lernen und Erholen zugängig war. Heutzutage war diese Parkanlage auch der Öffentlichkeit zugängig und ein beliebter Ort zum Ausruhen und Sonnen in der Mittagspause. Heute befindet sich in diesem Gebäude die Verwaltung für den Fachbereich Medizin, wie z. B auch die Einschreibung für alle Studenten. Wir wurden von Prof. Kovacs willkommen geheißen und sprachen über unser Projekt und die unterschiedlichen Studienordnungen unserer beiden Länder.

Ein Gässchen in der Innenstadt
Ein Gässchen in der Innenstadt


Fachschaft für Medizin und AltstadtbummelNach oben hoch

Nach der Verabschiedung folgten wir Martin in die Fachschaft für Medizin und lernten dort den zuständigen Studenten für alle möglichen Fragen kennen. In der Fachschaft gab es einige Computer, mit denen man unter anderem auch ins Internet gehen konnte. Es befanden sich viele Studenten in der Fachschaft, die entweder Kaffee tranken, sich irgendwelche Skripten kopierten oder Fragen an den studentischen Betreuer hatten.

Die Medizinische Fachschaft
Die Medizinische Fachschaft

Wir bekamen ein T-Shirt und eine Tasse mit dem Logo der Universität geschenkt und lernten Dimitri kennen, ein Grieche, der hier in Bratislava das komplette Studium nach dem Englisch-Programm studiert und uns begeistert über seine Zeit und Erfahrungen während seines Aufenthaltes in der Slowakei berichtete. Er war sehr engagiert und gerade dabei eine Zeitung für alle griechischen Studenten in Bratislava zu veröffentlichen, die entweder über das English-Programm oder teilweise auch auf slowakisch das Studium absolvieren. Nach einer Unterhaltung mit ihm nahm er uns drei mit in die Innenstadt und Martin führte uns in ein kleines gemütliches Lokal, in dessen begrünten Hinterhof wir sehr gut essen konnten.

Ein Biergarten in der Altstadt
Ein Biergarten in der Altstadt

Als nächstes Ziel besuchten wir die Gebäude, in welchen die vorklinischen Fächer lokalisiert waren und hatten die Gelegenheit einer Biochemievorlesung auf slowakisch zu lauschen.


Der Abend mit Halushky, Buttermilch und SlivowitzNach oben hoch

Nach anschließendem kurzen Stadtrundgang folgten wir der Einladung von Martins Mutter zum Abendessen und folgten ihm nach Hause. Er wohnte in einer Plattenbausiedlung auf dem Weg zu dem am Morgen besuchten Lehrkrankenhaus. Herzlich wurden wir von der Familie begrüßt und empfangen. Beim slowakischem Nationalgericht Halushky führten wir eine angeregte Unterhaltungen und genossen das köstliche Essen, die Gastfreundschaft. Nach zwei Stunden mussten wir leider schon wieder aufbrechen zu unserer nächsten Verabredung mit einigen slowakischen Studenten, unter anderem Susanna, die zweite studentische Erasmus-Koordinatorin. Wir besuchten eine typisch slowakische Kneipe und lernten bereits an diesem Abend zwei Studenten kennen, die wir am nächsten Tag im Untersuchungskurs in der Pädiatrie begleiten sollten.

Nachdem Martin uns zu unserer Unterkunft gebracht hatte, fielen wir todmüde gegen 1.00 Uhr ins Bett und verarbeiteten teilweise die wieder einmal unzähligen Eindrücke des vergangenen Tages, wie schon so oft in der letzten Woche.


Auf zum Klinikumsberg und Praktikum für PädiatrieNach oben hoch

Am nächsten Morgen, Freitag, 11.5., wurden wir um 7.15 Uhr von Martin abgeholt und fuhren diesmal mit dem Bus zu dem eigentlichen Universitätsklinikum, welches auf einem Berg gelegen war. Wir brauchten ungefähr wieder 25 Minuten, um dort anzukommen und bekamen auf dem Weg zur Pädiatrie einen kleinen Überblick über die unterschiedlichen Kliniken.

Die pädiatrische Poliklinik
Die pädiatrische Poliklinik

In der Pädiatrie trafen wir auf eine Gruppe von anderen Studenten, die in Martins Semester waren und welche wir während ihres Untersuchungskurses begleiten durften. An einem Pin-Board an der Wand konnte man das heutige Thema und den übrigen Semesterplan für dieses Fach entnehmen.

Die zuständigen Ärztin holte uns ab. Sie teilte die Studenten in kleine Gruppen ein und ordnete diese jeweils unterschiedlichen Patienten zu. Michael und ich waren in einer Gruppe mit weiteren 6 Studenten und untersuchten ein 12-jähriges Mädchen. Im Anschluss an die Untersuchung kam die Ärztin ins Zimmer, zeigte uns verschiedene Untersuchungsmethoden, führte uns zur Diagnose und sorgte dafür, daß jeder seine Gedanken dazu beitragen konnte, verbesserte diese eventuell und beantwortete sämtliche Fragen. Sie sprach abwechselnd slowakisch und englisch, sodass alle Beteiligten im Bilde waren. Wir waren begeistert von dem Untersuchungskurs und von der Art und Weise, wie sie mit den Studenten umging und uns langsam zur Diagnose führte. Anschließend trafen wir uns in einem Seminarraum, in dem die wichtigsten Dinge und Grundlagen bezüglich den im Kurs behandelten Patienten nochmals theoretisch abgehandelt wurden.

Das pädiatrische Seminar
Das pädiatrische Seminar

Dieses Konzept gefiel uns sehr gut. Nachdem wir uns bedankt und verabschiedet hatten wurden wir von Prof. Kovacs, welcher auch der Chef der Pädiatrie ist, durch das komplette Gebäude geführt, besuchten kurz die unterschiedlichen pädiatrischen Stationen und hatten einen kleinen Einblick in verschiedene Untersuchungen, wie der Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte. Anschließend verglichen wir mit Martin die Stundenpläne für die klinischen Semester unserer beiden Fakultäten und werteten Semesterpläne für jeweilige Austauschstudenten aus.


Die Innenstadt nochmals in RuheNach oben hoch

Nach unserem Besuch in der Uni-Klinik machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt und Martin erzählte uns während eines ausführlichen Rundgangs alle wichtigen historischen Begebenheiten und verschaffte uns somit einen guten Überblick über Bratislava. Die Innenstadt war in einem sehr guten Zustand und ausgesprochen schön. Gut erhaltene historische Bauten, Cafés, Geschäfte aller Art und Restaurants brachten Leben in die kleinen verwinkelten Gassen. In die relativ große Altstadt konnte man sich direkt verlieben. Das historische Stadtzentrum grenzt auf der einen Seite an den Fluss mit Blick auf das Wahrzeichen Bratislavas, die Pressburg. Die äußeren Stadtteile sind geprägt von endloser Plattenbauarchitektur, in welcher der Großteil der Stadtbevölkerung lebt. Nach unserem Rundgang durch die Innenstadt besichtigten wir noch die Burg und das Parlamentsgebäude und gingen anschließend zum Abschluss in ein gutbürgerliches Weinlokal essen. Wir bedankten uns bei Martin für die gute Betreuung und verabschiedeten uns.


Kurzüberblick über alle drei StandorteNach oben hoch

Zusammenfassend können wir mit Einstimmigkeit sagen, dass wir auf jeden Fall mit neuen Erfahrungen und Eindrücken als auch positiven Gedanken von unserer Tour zurückgekommen sind. Diese Erlebnisse können wir auch unbedenklich an alle, die Interesse in dieser Angelegenheit äußern, weitergeben.

Angefangen bei der guten Infrastruktur beider Länder (Tschechei und Slowakei), das flächendeckende Bahnnetz und dazu auch noch die komfortablen und sehr kostengünstigen Bahngesellschaften.

Olomuc in Tschechien

Wir waren von der Idylle der etwas kleineren und ruhigeren Universitätsstadt Olomouc in Tschechien sehr beeindruckt und können zusammenfassend sagen

 dass die Unterkunft in Altstadtnähe liegt
 die Altstadt mit ihren etwas heruntergekommen Fassaden wunderschön ist
 viele schöne Flecken in Fußnähe sind
 die Stadt studentenfreundlich ist und einiges an Angeboten bietet
 eine gute Busanbindung zum Klinikum besteht
 die Unterbringung auf dem Internationalen Flur nett ist (dort werden sicherlich alle zukünftigen ERASMUS Studenten auch "landen")
 dass man in weniger als 24h schon Anschluss findet
 dass die Unterkunft gepflegt und zentral gelegen ist
 und natürlich dass die Organisation der dortigen interessierten und weltoffenen Koordinatoren nahezu perfekt war!

Zum ausführlichen Bericht über das Medizinstudium in Olomuc

LinkBericht mit Fotos (ca. 140 KB)
LinkBericht ohne Fotos (ca. 21 KB)

Kosice

Zu Kosice, eine Stadt etwa doppelt so groß wie Gießen, können wir sagen

 dass uns die Nähe des Studentenwohnheims zum Uniklinikum,
 der tolle Unterricht
 die Aufgeschlossenheit und Motivation der Ärzte, die uns unvorbereitet mit offenen Armen aufnahmen und uns trotz ihres fixen Dienstplanes so viel zeigten, wie Ihnen möglich war
 die doch recht schnelle Erreichbarkeit der Innenstadt zu Fuß
 die herrliche und sehr fortgeschritten renovierte, fast schon majestätische wirkende Hauptstraße in der Innenstadt
 die lebhaften gemütlichen Kneipen und Restaurants
 der herzliche Empfang des Dekans und der Vizedekanin, deren Interesse an dem Projekt ERASMUS und dem internationalen oder interkontinentalen Studentenaustausch
 und die tollen Möglichkeiten das herrliche unberührte Umland mit den hohen Tatra Gebirge und Slowensk Paradies für Wanderungen, Fischen und Camping und gute Freizeitgestaltungen am Wochenende

auf jeden Fall zugesagt haben!

Bericht über das Medizinstudium in Kosice

LinkBericht mit Fotos
LinkBericht ohne Fotos

Bratislava

In Bratislava hat uns vor allem

 die hervorragende und professionelle Betreuung und Führung durch den dortigen Koordinator,
 die große internationale Stadt mit sehr schönen Flecken in der Altstadt
 die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit sowie Hilfsbereitschaft der Ärzte im zentralen Uniklinikum und im sehr gut ausgestatteten modernen peripheren Lehrkrankenhaus

gefallen.

Die Lehrkrankenhäuser sind etwas über die ganze Stadt verteilt, da diese sehr groß ist, dafür hat man auf der anderen Seite ein enormes Kulturangebot in der slowakischen Hauptstadt. Nicht zu vergessen ist die Nähe zu den Städten Wien, Budapest und auch Prag.


DanksagungNach oben hoch

Unser Dank soll in erster Linie vor allem den herzlichen Gastgebern in den medizinischen Fakultäten der einzelnen Städte: Olomouc (Bibiana, Peter, Marta und Karel ), Kosice (Adrian, Robert, Janka und Jan ) und Bratislava (Martin ), die uns alle sehr herzlich in Empfang genommen haben und für unser Vorhaben oder Projekt im Namen von ERASMUS JLU Humanmedizin Gießen sehr viel Verständnis zeigten. Sie haben alle keine Mühe gescheut, uns zu betreuen, zu beherbergen und einen gut geplanten Rundgang durch die jeweiligen Institute und Studenteneinrichtungen zu organisieren. Wir durften sogar am Unterricht teilnehmen und in die verschiedenen OPs gehen, sodass wir in der Kürze der Zeit so viel wie nur möglich sehen konnten. Ein herzliches Dankeschön noch mal an Euch alle!

In zweiter Linie, but certainly not least J, geht unser Dank natürlich auch an unsere Universität mit dem Dezernat A3 (Herrn Schrader und Frau Köhler ) und an Herrn PD Dr. Robert Snipes, unser ERASMUS/ Sokrates Koordinator, die uns für dieses Projekt ausgewählt haben und uns um eine große Erfahrung und persönliche Weiterentwicklung bereichert haben. Wir hoffen, daß durch diesen Bericht und dem in nächster Zeit folgenden öffentlichen Vortrag mit Diavortrag, die Ohren und Augen gen Osteuropa doch etwas weiter geöffnet werden und eventuelle Vorurteile und Unwissenheit abgebaut werden können.

Das ERASMUS Projekt sollte auch in diesen Städten und Ländern angesteuert und genutzt werden und hiermit weiterleben!

 
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