|
|
|
Tinnitus und Ohrgeräusche
Ein Algorithmus für die Diagnose
| Tinnitus ist ein Symptom, keine Diagnose! |
Definition: Subjektive Wahrnehmung eines Tones oder Geräusches ohne akustische Stimulation von außen.
Mögliche Entstehungsorte: Äußeres Ohr - Mittelohr - Cochlea - Hörnerv - zentrales auditorisches System.
| Merke: Tinnitus = subjektive, nur vom Betroffenen wahrgenommene fehlerhafte Informationsbildung im auditorischen System ohne Einwirkung eines akustischen Reizes von außen. |
| Ohrgeräusche: Objektive vom Betroffenen und Untersucher mitzuhörende Geräusche (körpereigene Schallquelle, gefäß- oder muskelbedingte Geräusche). |
Für die Behandlungsstrategie des Tinnitus versucht man heute den akuten Tinnitus (bis zu 3 Monate alt) vom subakuten (6 - 12 Monate) und chronischen Tinnitus (länger als 12 Monate) zu trennen.
Vorkommen: In jedem Lebensalter (5 - 7% der Erwachsenen leiden an mehr oder minder starkem Tinnitus). Wegen der zunehmenden (freiwilligen, z. B. Diskotheken, Walkman) Lärmbelastung bei Jugendlichen klagen heute bereits > 5% der Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum 29. Lj. über Tinnitus.
Hinweis: Ein Tinnitus muß nicht mit einem Hörverlust einhergehen, oft jedoch besteht Hyperakusis (Töne, Geräusche etc. werden unangenehm laut empfunden).
Algorithmus Ohrgeräusche
Diese Inhalte sind entnommen aus Ganzer/Arnold, Checkliste Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, 1999
| |
| Neues bei Via medici |
Jena
Marisa erzählt vom märchenhaften Vorklinikerball in Jena
mehr >>
Dr. Motz
Dr. Motz zwischen Beruf und Berufung.
mehr >>
Dr. Motz
Dr. Motz erforscht die Handysucht seiner Kollegen und Mitmenschen.
mehr >>
Flugmedizin
Was macht ein Flugmediziner? Anita Kirner hat einen Flugmediziner interviewt.
mehr >>
|
|
|