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Bildgebende Verfahren für die Nasennebenhöhlen

Röntgenuntersuchung

Sinnvoll zur raschen Orientierung über die Pathologie des NNH-Systems, zur Operationsindikation weitgehend ersetzt durch CT und MRT.

  Okzipitofrontal (p.-a.): Stirnhöhlen, Siebbeinzellen, Orbita, Jochbein, Unterkiefer. Zeigt entzündliche Veränderungen, Spiegelbildungen, Knochendestruktionen, Frakturen, röntgendichte Fremdkörper.
  Okzipitomental (p.-a.): Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Keilbeinhöhlen (durch den geöffneten Mund), daneben Orbitaboden und Mittelgesicht, knöcherne Strukturen der Nase, Jochbogen.
  Okzipitonasal (p.-a.): Mund geschlossen. Zeigt entzündliche Veränderungen im Siebbein-/Stirnhöhlenbereich, Spiegelbildungen, Knochendestruktionen, Frakturen, Septumdeviation, Muschelschwellung, Fremdkörper.
  Axial (kaudal-kranial): Siebbeinzellen, Keilbeinhöhlen, daneben Rhinobasis, Jochbögen. Zeigt entzündliche, destruierende Prozesse im Bereich des Siebbeinlabyrinths und der Keilbeinhöhle.
  Überkippt axial: Stirnhöhlenvorder- und -hinterwand (bei Frakturverdacht).
  Schädel seitlich (bitemporal): Tiefenausdehnung der Stirnhöhlen, Keilbeinhöhle, daneben Kontur der Sella turcica, Anatomie des Nasopharynx. Bei Schädelbasisfrakturen, zur Darstellung großer Adenoide oder Tumoren des Nasopharynx, Beziehung des weichen Gaumens zur Rachenhinterwand, Hypophysentumoren, Fremdkörper.
  Aufnahme nach Rhese: Siebbeinzellen, Orbitamit Foramen opticum. Darstellung von Frakturen, Orbitatumoren, Fremdkörpern.

Auf dieser Grafik finden Sie eine Zusammenfassung:

Röntgentechnik Nasennebenhöhlen
Röntgentechnik Nasennebenhöhlen

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Diese Inhalte sind entnommen aus Ganzer/Arnold, Checkliste Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, 1999

 
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