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| Definition: Beeinträchtigung des Erlebens der eigenen personalen Identität (Meinhaftigkeit). |
Depersonalisation
Das Ich oder einzelne Körperteile werden als fremd oder nicht zugehörig empfunden
Schizophrenie, Depression, Panikattacken, Rauschdrogen, Erschöpfungszustand
Derealisation
Die Umgebung erscheint unwirklich, fremd oder verändert (auch das Zeitgefühl)
Persönlichkeitsstörung, Depression, Panikattacke, Erschöpfung
Gedankenentzug
Gefühl, daß Gedanken entzogen oder weggenommen werden
Symptom 1. Ranges bei Schizophrenie
Gedankeneingebung
Gefühl, daß Gedanken und Vorstellungen von außen her eingegeben, gelenkt und beeinflußt werden
Symptom 1. Ranges bei Schizophrenie
Gedankenausbreitung
Gefühl, daß Gedanken nicht mehr Eigentum sind, sondern daß andere daran Anteil haben
Symptom 1. Ranges bei Schizophrenie
Transitivismus
Projektion eigenen Krankseins auf andere
Psychose, Persönlichkeitsstörung
Verkennungen
Bekanntes wird als unwirklich und fremdartig wahrgenommen
Anpassungsstörung, Erschöpfung, Depression
| Die eigene Person bzw. ihre Funktionen werden als fremd erlebt. Darüber hinaus kommt es zu einer Verwischung der Ich-/Umweltgrenzen mit Verlust des Meinhaftigkeitserlebens. |
Zu unterscheiden sind (s.o.):
- Entfremdungserlebnisse: Depersonalisation und Derealisation.
- Beeinflussungserlebnisse: Gedankenentzug, Gedankeneingebung, Gedankenausbreitung,
Fremdsteuerung (Charakter des „Gemachten“).
- Transitivismus.
- Verkennungen.
Diese Inhalte sind entnommen aus Payk, Checkliste Psychiatrie und Psychotherapie, 2003.
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