Leitlinie bei Verdacht auf Vorliegen von Sexualdelikten
Der österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) (von 8/03)
Dr. Leonhard Loimer
Körperliche oder psychische Gewalt gegen Frauen und Kinder stellt immer einen massiven Verstoß gegen das Recht auf Leben, Freiheit, Würde und auf die körperliche und seelische Unversehrtheit der Opfer dar. In Kenntnis der weitreichenden psychischen, körperlichen und sozialen Auswirkungen ist Gewalt als ein ernstes gesamtgesellschaftliches und gesundheitspolitisches Problem anzusehen.
Übersicht
| Befunderhebung und rechtliche Situation | hoch |
Unter diesem Aspekt kommt dem ärztlichen Handeln in diesem sensiblen Bereich eine wichtige Funktion in der Wahrnehmung von Gewalt, der Erstabklärung und Behandlung sowie der Einleitung von sekundärpräventiven Maßnahmen zu.
Die Leitlinie der OEGGG soll eine Anleitung geben, die auf die opferspezifische Situation eingeht, eine exakte Befunderhebung und Asservierung für diesen Bereich festlegt und auch die rechtlichen Rahmenbedienungen erklärt. (Aus dem Vorwort der Leitlinien)
Den gesamten Text können Sie sich hier herunterladen oder anschauen (pdf-Format):
| Weitere Unterlagen | hoch |
Die Leitlinie der OEGGG steht zusammen mit der Checkliste der Liste von anerkannten Opferschutzeinrichtungen und den einschlägigen Gesetzestexten auf der Homepage der OEGGG zum download bereit:
Homepage der OEGGG
|