Medizinstudium
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Arzt im Beruf
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| Einleitung |
Peter Neuhaus leidet an den Folgen überschüssigen Pittas und Kaphas. Seit über 20 Jahren hat der mittlerweile 43jährige mit diesen Stoffwechselschlacken zu kämpfen, die nun in einer Pancha-Karma-Therapie behandelt werden. Seine körperlich schwer belastende Tätigkeit in einer Molkerei mußte Peter Neuhaus bald nach Ausbruch der Krankheit aufgeben, da er bei der geringsten Belastung unter Schmerzen litt. Seither war er regelmäßig Patient in verschiedenen Rheumakliniken und hat diverse alternative Heilmethoden ausprobiert, immer mit dem gleichen deprimierenden Ergebnis: "Es ist nichts zu machen." Morbus Bechterew lautet die Diagnose, die ihm genannt wurde. Ein Leiden, das zur Verknöcherung der Wirbelsäulengelenke führt. Von Jahr zu Jahr wurde er unbeweglicher. Mit eiserner Disziplin absolviert er täglich schmerzhafte Gymnastikübungen, um die fortschreitende Bewegungseinschränkung hinauszuzögern.
Vor kurzem war er - auf Empfehlung einer Nachbarin - zum ersten Mal in einem Ayurveda-Gesundheitszentrum. Dort beeindruckte ihn zunächst am meisten, daß der Arzt beim Stichwort Bechterew nicht gleich abgewunken und zum Rezeptblock gegriffen, sondern ihm aufmerksam zugehört hatte. Nach einer ausführlichen Voruntersuchung hat sich Peter Neuhaus schließlich auf eine Entgiftungsbehandlung nach Ayurveda-Prinzipien eingelassen.
| Doshas: Meß- und Stellgrößen für die innere Harmonie |
Im Ayurveda werden für die genaue Charakterisierung eines Patienten die "Bausteine der Materie", die fünf Elemente, benutzt. Denn nach Überzeugung der Sankhya-Philosophen ist alles Materielle aus unterschiedlichen Anteilen von Wasser, Erde, Feuer, Luft und Raum zusammengesetzt.
Im Menschen wird das Zusammenspiel der Elemente von Regulationskräften, den drei Doshas beeinflußt. Jeder Mensch verfügt über ein individuelles Dosha-Gleichgewicht. So wie die moderne Molekularbiologie in der Vereinigung von mütterlicher und väterlicher Erbsubstanz die Festschreibung aller vererbbaren Merkmale sieht, so sind aus ayurvedischer Sicht wesentliche Teile der Konstitution und der Persönlichkeit durch dieses Dosha-Gleichgewicht bestimmt.
Drei Doshas werden unterschieden: Vata, Pitta und Kapha.
Vata steht in Beziehung zu den Elementen Luft und Raum. Ausgeprägte Vata-Typen sind deshalb meist von leichtem Körperbau. Körperlich und geistig immer in Bewegung, fühlen sie sich "in ihrem Element". Sie haben einen wachen Geist und sind recht rational-intellektuell organisiert.
Pitta kontrolliert das Feuer, hat aber auch zu Wasser eine Verbindung. Pitta-betonte Konstitutionstypen sind ebenfalls von leichterem Körperbau und haben eine warme, positive Ausstrahlung. Sie haben die Hitze in sich, mit der sich etwas verändern läßt. Das bedeutet, daß sie nicht nur eine ausgezeichnete Verdauung haben, sondern auch gerne Informationen umsetzen, gute Redner sind oder wegen ihres strahlend-charismatischen Wesens auch Menschen führen können.
Während sich Vata und eingeschränkt auch Pitta als vergleichsweise leichte Doshas beschreiben lassen, repräsentiert Kapha, das mit Erde und Wasser in Verbindung steht, aus ayurvedischer Sicht das Schwere, die Kraft und die körperliche Substanz. Kraft, Würde und geistige Stabilität zeichnen Kapha-Konstitutionstypen aus. Sie müssen sich nicht ständig bewegen wie Vata-Typen, sind auch lange nicht so auf Außenwirkung angewiesen wie Pitta-dominierte Menschen.
| Dosha-Ungleichgewicht bedeutet Krankheit |
Typisierungen dieser Art finden sich in vielen anderen naturheilkundlichen Ansätzen und auch in der Medizin der Antike. Die Säftelehre des Hippokrates und des Galen von Pergamon ist wahrscheinlich vom Ayurveda beeinflußt. Luft, Galle und Schleim lassen sich beispielsweise als die stoffgewordenen Doshas Vata, Pitta und Kapha interpretieren.
Doshas wirken jedoch nicht nur positiv. Mehr noch: In aller Regel machen sie sich erst dann bemerkbar, wenn sie aus dem individuell festgelegten Gleichgewicht geraten sind. Zuviel Vata sorgt für Unruhe, Nervosität, rauhe und unreine Haut, zuviel Pitta verursacht Diarrhoe, Magengeschwüre und andere Entzündungen, zuviel Kapha führt zu blassem Aussehen, Kältegefühl, Benommenheit und Depression.
Ayurvedische Ärzte versuchen herauszufinden, welches der drei Doshas bei einem Patienten normalerweise dominant ist, um dann die Beschwerden mit einer Verschiebung des individuellen Dosha-Gleichgewichts in Beziehung zu setzen.
Im Fall des Bechterew-Patienten Peter Neuhaus lautet die Diagnose: Überschuß von Pitta und Kapha. Pitta, die Hitze, repräsentiert den entzündlichen Anteil der Erkrankung, Kapha, das Schwere, versinnbildlicht die Verschlackung und Verschleimung.
Um zu diesen Diagnosen zu gelangen, wird der Patient mit allen Sinnen des Arztes erkundet. Die eingehende Betrachtung von Gestalt, Gesicht, Zunge, Fäzes und Urin gehört zu einer klassischen ayurvedischen Diagnostik ebenso dazu wie eine ausgefeilte Pulsdiagnostik und eine genaue Anamnese. Darüber hinaus werden durchaus auch moderne diagnostische Hilfsmittel vom Blutdruckmeßgerät bis hin zu bildgebenden Verfahren eingesetzt. Anders als in der sogenannten Schulmedizin bemüht sich der behandelnde Arzt jedoch darum, nicht nur die Dysfunktionen, sondern mindestens ebenso gründlich die Stärken des jeweiligen Patienten zu erkennen, um letztere im Kampf gegen die ersteren einsetzen zu können.
Prinzipiell werden zwei Krankheitsarten unterschieden: exogene Erkrankungen, bei denen der pathogene Einfluß von außen kommt und die Symptomatik schließlich zu einer Verschiebung der Doshas führt, sowie endogene Erkrankungen, bei denen das Ungleichgewicht der Doshas für die beobachtbare Symptomatik ursächlich verantwortlich ist.
| Das "Verbrechen gegen die Weisheit" als Krankheitsursache |
Die wichtigste Ursache endogener Erkrankungen ist das sogenannte "Verbrechen gegen die Weisheit". Das heißt: Wer nicht im Rhythmus der ihm eigenen Natur lebt, wird krank. Denn das "individuelle Programm" für ein glückliches Leben ist in uns angelegt. Man soll das tun, wozu man befähigt ist, um dadurch ein glückliches, spirituell ausgerichtetes Leben zu genießen. Dr. med. Ernst Schrott, der behandelnde Ayurveda-Arzt von Peter Neuhaus, drückt das so aus: "Jeder von uns ist ursprünglich so, wie er eigentlich sein möchte." Krankheit entstehe immer dann, wenn man den Bezug zum ursprünglichen Selbst verloren habe. "Ayurvedische Ärzte tun deshalb nichts anderes", so Ernst Schrott, "als die Entfernung vom Selbst zu diagnostizieren und Wege aufzuzeigen, wie der Selbstrückbezug wiederhergestellt werden kann."
Wer aufmerksam genug in sich hineinhorcht, so die Überzeugung von Ayurveda-Ärzten, wird bemerken, daß ein regelmäßiger Tages- und Jahresablauf unabdingbare Voraussetzung für Gesundheit ist und daß eine typangepaßte Ernährung den Körper optimal versorgt, ohne daß krankmachende Stoffwechselschlacken entstehen. Man ist, was man ißt: Vata-Typen sollten auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, Menschen mit Pitta-Konstitution allzu scharf gewürzte Gerichte meiden, Kapha-betonte weniger süße Speisen zu sich nehmen.
Wer nach diesen Grundsätzen des Ayurveda lebt, wird auch eine schwere Infektion oder die Folgen eines Verkehrsunfalls leichter überwinden, weil die körpereigenen Abwehrmechanismen durch therapeutische Maßnahmen wirkungsvoller unterstützt werden können.
| Pancha Karma ist die klassische Reinigungstherapie |
Ziel jeglicher Therapie ist die Wiederherstellung der inneren Harmonie, also des individuellen Dosha-Gleichgewichts. Dazu stehen vergleichsweise handfeste Behandlungsformen zur Verfügung, beispielsweise die klassische Reinigungsbehandlung Pancha Karma, wörtlich übersetzt die "fünf Handlungen". Überschüssige Doshas und nicht verwertbare Stoffwechselschlacken werden nach dieser alten Vorschrift systematisch aus dem Körper entfernt.
Bevor die eigentliche Reinigung beginnt, müssen die den Organismus überflutenden Doshas an ihre jeweiligen Ursprungsorte zurückgeführt werden. Das geschieht mit Hilfe wohltuender Ganzkörpermassagen und einer anschließenden schweißtreibenden Behandlung, zum Beispiel in einem Kräuter-Dampfschwitzbad. Was dann folgt, ist zunächst weniger angenehm: Die klassischen fünf Handlungen bestehen aus provoziertem Erbrechen, Anregen der Darmtätigkeit mit Hilfe von Abführmitteln, Öl- oder Kräuterextrakt-Einläufen, nasaler Medikamentenzufuhr und Reinigung durch Zur-Ader-lassen.
Das strikte Befolgen dieser Liste ist jedoch nicht zwingend vorgeschrieben. Schon in historischer Zeit wurde von renommierten Ayurveda-Ärzten die Meinung vertreten, daß neben einer ausgewählten Diät regelmäßige Einläufe therapeutisch völlig ausreichend sind.
Einen hohen Stellenwert nehmen schließlich auch Phytotherapeutika ein, die häufig nach einer Pancha-Karma-Behandlung verabreicht werden, um das wiederhergestellte Gleichgewicht der Doshas zu stabilisieren. Schon in den ältesten Textteilen des Ayurveda, mehr als 3.000 Jahre alte Aufzeichnungen, finden sich mindestens 500 verschiedene Heilpflanzen mit Indikationsangaben, Dosierungsempfehlung und Wirkbeschreibung.
Bekannt waren den Heilkundigen jener Tage unter anderem zwei Pflanzen, die nach westlicher Nomenklatur heute als Vinca rosea und Rauwolfia serpentina bezeichnet werden. Zwei Alkaloide dieser Heilpflanzen haben auch in der Schulmedizin Karriere gemacht: Vincristin wird in der Tumorbehandlung eingesetzt, Reserpin ist ein Antihypertensivum.
| Weihrauch gegen chronisch-entzündliche Erkrankungen? |
In der Spezialklinik Höhenkirchen bei München, die dem "Klinikverbund Münchener Modell" der Ludwig-Maximilians-Universität angeschlossen ist, werden die Einsatzmöglichkeiten ayurvedischer Phytotherapeutika systematisch untersucht. "Wir haben die Erfahrung gemacht", so Dr. med. Christoph von Keudell, Internist an der Spezialklinik, "daß die Rezepturen bei unseren Patienten wirken, unabhängig davon, ob sie nun nach klassisch ayurvedischen Regeln leben oder nicht."
Weihrauch, genauer gesagt Extrakte aus dem Harz verschiedener Boswellia-Sträucher, ist für Pharmakologen ein vielversprechender Kandidat aus der Pflanzen-Apotheke des Ayurveda. Klassischerweise wird er zur Therapie von chronischen Entzündungen, Wunden und Geschwüren, aber auch in der Tumorbehandlung angewandt. Die in Weihrauch-Harz enthaltenen Boswellinsäuren sind offensichtlich potente Hemmstoffe der Synthese bestimmter Entzündungsmediatoren, der Leukotriene. Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, chronischem Asthma, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa könnte die Hemmung der Leukotrienbiosynthese durch Boswellinsäuren nach Ansicht von Experten erfolgversprechend sein. Entsprechende klinische Untersuchungen fehlen jedoch vorerst.
| Verkommt der Ayurveda in Europa zum bloßen Etikett? |
In Deutschland wird der Ayurveda erst seit etwa zehn Jahren praktiziert, eine ayurvedische Weiterbildung ist bisher nur recht rudimentär möglich. Hierzulande ist das "Wissen vom Leben", von wenigen Ausnahmen abgesehen, derzeit nicht viel mehr als das Einhalten bestimmter diätetischer Vorschriften und das Anwenden des Pancha Karma. "Ayurveda ist in Gefahr, zum bloßen Etikett zu degenerieren", meint Dr. Ernst Schrott, der behandelnde Arzt des Bechterew-Patienten Peter Neuhaus. "Viele Heilpraktiker behaupten, sich mit Ayurveda auszukennen, und bei Kosmetika wird der Begriff Ayurveda zur bloßen Verkaufsförderung genutzt." Daher bleibe zu hoffen, daß sich eine qualitätssichernde Infrastruktur entwickeln kann, bevor der Ausverkauf des Ayurveda überhandnimmt.
In Deutschland firmieren die meisten Ayurveda-Behandlungszentren unter dem Namen Maharishi-Ayur-Ved-Gesundheitszentrum. Namensgeber ist der mittlerweile weit über 80 Jahre alte indische "Meisterseher" Maharishi Mahesh Yogi, zu dem einst auch die Beatles pilgerten. Der Meister oder Erleuchtete hat - den Angaben seiner Anhänger zufolge - nicht nur den Ayurveda in eine moderne und für den westlichen Menschen verständliche Form übersetzt, er ist auch der Begründer der sogenannten Transzendentalen Meditation (TM).
Die Mehrzahl der deutschen Behandlungszentren wie auch die einzige deutsche Ärztegesellschaft für Ayurveda stützen sich auf die Lehre des Maharishi Mahesh Yogi. Einzig die Spezialklinik in Höhenkirchen bei München grenzt sich explizit von ihm ab.
Peter Neuhaus hat die ayurvedische Behandlung auf jeden Fall sehr viel gebracht. Er hat sich mittlerweile zwei Pancha-Karma-Kuren unterzogen und seine Ernährung schrittweise umgestellt. Zum Zeitpunkt unseres Gesprächs fühlt er sich so wohl wie lange nicht mehr: "Meine Schmerzen sind etwa um die Hälfte zurückgegangen, meine Beweglichkeit hat sich entscheidend verbessert." Zwar weiß Peter Neuhaus, daß die verknöcherten Anteile der Wirbelsäule sich auch durch Ayurveda nicht wieder reaktivieren lassen, aber er glaubt, daß "da noch ein Potential in mir steckt, das ich unter allen Umständen voll ausschöpfen möchte. Und nach meiner Erfahrung habe ich mit einer Ayurveda-Kur bessere Aussichten als mit einer konventionellen Behandlung in einer Rheumaklinik." Diese Meinung hat er auch gegenüber seiner Krankenversicherung vertreten und damit Erfolg gehabt: Die Kosten in Höhe von etwa 3.500,- DM wurden übernommen.
| Die indischen Veden und die Sankhya-Philosophie |
Ursprungsland des Ayurveda ist Indien. Der Sanskrit-Begriff bedeutet wörtlich Wissenschaft ("veda") vom Leben ("ayur"). Seine Blütezeit erlebte der Ayurveda ungefähr in der Zeit zwischen dem 7. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung und 1000 nach Christus. Wie der Name bereits vermuten läßt, beschränkt sich der Ayurveda nicht auf das Behandeln von Krankheiten. Vielmehr läßt sich auf seiner Grundlage ein individuell abgestimmtes Modell gesunder Lebensführung ableiten, das die Entstehung von Krankheit weitestgehend verhindern könne: Mit Hilfe des Ayurveda soll jeder Mensch hundert Jahre alt werden können.
Wie jede Naturheilkunde hat auch der Ayurveda einen ganzheitlichen Ansatz. Erste schriftliche Zeugnisse des "Wissens vom Leben" finden sich bereits in den indischen Veden, die ab 1800 v. Chr. entstanden sind. Leider ist nur ein geringer Teil der alten Schriften erhalten. Ayurveda ist daher heute in Indien nur ein Baustein in den von der Regierung geförderten traditionellen "Indian Systems of Medicine" (ISM). Auf dem indischen Subkontinent gibt es rund 100 Institutionen, an denen eine Ayurveda-spezifische Ausbildung möglich ist, etwa 265.000 Ärzte praktizieren das "Wissen vom Leben".
Der Ayurveda ist eingebunden in das Weltbild der indischen Sankhya-Philosophie. Danach besteht die Welt aus vergänglichen Anteilen, Prakriti, und der göttlichen ewigen Weltseele, Purusha, die nicht sichtbar, für den Menschen jedoch - beispielsweise durch Meditation - erfahrbar ist. Der Mensch, die vollkommenste Manifestation von
Purusha, wird von drei Regelkräften beeinflußt: den drei Doshas Vata, Pitta und Kapha.
| BuchTipps |
J. van Alphen, A. Aris: Oriental Medicine. An illustrated guide to the Asian arts of healing. Serindia Publications, London 1995, 39,50 britische Pfund (plus 7 Pfund Versandkosten).
Eine selten gelungene Synthese von Wissenschaftlichkeit und verständnisvoller Darstellung. Ein internationales Expertengremium berichtet über die wichtigsten Strömungen der traditionellen indischen, tibetischen und chinesischen Medizin. Und das Ganze zu einem vergleichsweise günstigen Preis. In Deutschland ist das Buch nur schwierig zu bekommen. Empfehlenswert ist die direkte Bestellung beim Verlag: Serindia Publications, 10 Parkfields, London SW15 6NH. Oder einfach ein Fax schicken und Kreditkartennummer sowie Gültigkeitsdauer der Karte angeben: 0044/1/817854789.
E. Schrott: Ayurveda für jeden Tag. Die sanfte Heilweise für vollkommene Gesundheit und Wohlbefinden. Mosaik Verlag, München 1994, 49,90 DM, 48,- sFr, 389,- öS.
Ein übersichtlich gegliedertes, praktisches Handbuch, in dem neben philosophischen Grundlagen auch die verschiedenen Therapieansätze des Maharishi-Ayur-Ved anschaulich erklärt werden. Auch als Nachschlagewerk zu benutzen. Das Buch ist allerdings nicht für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Ayurveda geschrieben.
S. Gerson: Ayurveda. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 1996, 14,90 DM, 14,90 sFr, 110,- öS.
Vom Preis-Leistungs-Verhältnis her unschlagbar ist dieses kleine Büchlein. Dem kritischen Leser wird es allerdings schwerfallen, sich auf die zwar kompetente, aber sehr distanzlose Art der Beschreibung einzulassen. Wieder kein Buch für die wissenschaftliche Auseinandersetzung, aber vielleicht eine Gelegenheit zur ersten Begegnung mit Ayurveda.
| Ayurveda in Deutschland |
Deutsche Gesellschaft für Ayurveda
Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist ein abgeschlossenes Medizinstudium. Assoziiert mit der Gesellschaft ist ein sogenannter Förderkreis, in den auch Heilpraktiker und Laien eintreten können. Die Gesellschaft gibt auch Auskunft über die derzeitigen Weiterbildungsmöglichkeiten; eine standardisierte Weiterbildung existiert in Deutschland bisher nicht.
Klinikverbund Münchener Modell
Neben anderen Naturheilverfahren wird hier auch ayurvedische Phytotherapie eingesetzt. PJ- und AiP-Bewerbungen sind möglich. Dr. Christoph von Keudell kann auch Weiterbildungsmöglichkeiten in Indien vermitteln.
Ausgewählte Maharishi-Ayur-Ved-Gesundheitszentren:
Parkschlößchen Bad Wildstein
Ayurveda-Behandlung im First-Class-Hotel. Spezialisiert auf gestreßte Manager-Klientel.
Weitere Adressen von Maharishi-Ayur-Ved-Gesundheitszentren erfahren Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda.
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