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Artikel vom 14. 06. 2011

Homöopathen ohne Grenzen

Alternative Medizin auf dem Vormarsch

Redaktion Via medici

Oberstes Ziel der Homöopathen ist es, in Krisengebieten Menschen vor Ort im Gebiet der klassischen Homöopathie auszubilden und somit Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Übersicht


MitgliederNach oben hoch

Die HOGs sind eine Vereinigung von Ärzten, Heilpraktikern und Hebammen, die in Krisengebieten ihre Hilfe anbieten. Ist ein Land in Not und ruft die HOGs um Hilfe, sind sie zur Stelle.

Die Homöopathen arbeiten dabei auf rein ehrenamtlicher Basis und finanzieren sich nur über Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Um eine breite Aufklärung von Schaffen und Tun ihrer Organisation zu erreichen, bieten die Homöopathen regelmäßig Seminare und Vorträge zu ihrer Arbeit an.


Gründung der OrganisationNach oben hoch

Im Jahr 1996 wurde das erste homöopathische Projekt in Mostar ins Leben gerufen. Dort halfen die Mitarbeiter eines Homöopathieforums in Bosnien-Herzegowina, um vom Krieg traumatisierte Menschen durch Einsatz der klassischen Homöopathie zu unterstützen.

Im Vordergrund stand dabei sowohl die Hilfe bei psychischen als auch physischen Erkrankungen. Im Jahr darauf, 1997 vernetzten sich zahlreiche weitere homöopathische Organisationen zu den Homöopathen ohne Grenzen (HOG).

Bis heute zählen die HOGs über 190 Mitglieder. Das Mostar-Projekt, bei dem über 1000 Patienten behandelt wurden, wurde von der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet.


Globale ProjekteNach oben hoch

Weltweit bilden die HOGs in Krisengebieten medizinisch geschultes Personal in klassischer Homöopathie aus. Ihr aktuellstes Projekt findet momentan in Kenia statt: Dort werden Hebammen ausgebildet.

Auch in Sarajevo und Mazedonien wurden Lehrpraxen eingerichtet, in denen die kostenlose Ausbildung zum Homöopathen angeboten wird. Zunächst werden so Grundlagen vermittelt, je nach finanzieller Situation können auch Aufbaukurse mit ins Angebot aufgenommen werden.

So sollen die Bewohner vor Ort zu Krisenhelfern geschult werden, um auch nach Abreise der HOGs weitere Hilfe leisten zu können.

Nach dem Tsunami in Sri Lanka wurden die HOGs mit einer Welle an Spenden und neuen Mitgliedern überrollt. Dadurch konnten Sie die dortigen Praxen ausreichend mit je zwei Homöopathen in abwechselnden Teams besetzen.

Aufgrund politischer Differenzen musste das Projekt in Sri Lanka 2006 nach eineinhalb Jahren wieder eingestellt werden. Auch im Iran in Bam mussten die HOGs nach dem großen Erdbeben die Zelte abbrechen, weil die politische Situation zu brisant geworden war.

Momentan sammeln die HOGs Spenden für die Erdbeben- und Atomkatastrophenopfer in Fukushima, auch auf neue Überflutungen in Sri Lanka machen sie auf ihrer Homepage aufmerksam.

   Externer Link Hier gehts zur Homepage der HOGs


Stimmen zu den HOGsNach oben hoch

Alexander Göbel vom ARD Hörfunkstudio in Westafrika berichtete von der Arbeit der Homöopathen ohne Grenzen in Kenia

   Externer Link ARD-Bericht über die Arbeit der HOGs

   Externer Link Stellungnahme der HOG zu diesem Bericht

Weit kritischer geht Martin Ballaschk von Spektrumdirekt mit den HOGs ins Gericht:

   Externer Link Link zum Kommentar

Eine ebenfalls kritische Auseinandersetzung mit dem Beitrag von Alexander Göbel zeigt dieses Video von Welt online. Hier spricht der Moderator David Harnasch mit dem Tropenmediziner Volker Heussler, der vor einer Verharmlosung warnt.

   Externer Link Hier geht's zum Video

 
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