Aktuelles

Medizinstudium

Prüfung

Lernen

Bücher/Medien

Schüler

Arzt im Beruf

Bewerbung

Hippocampus

Mitmachen

Linkliste

Foren

Weblogs

Audio/Video

Newsletter

Kontakt

Shop: Prometheus Welt

Kooperationen



  Home
   
Artikel vom 27. 06. 2006

Die Fächer des klinischen Studienabschnittes im Medizinstudium

Von der allgemeinen Pathologie bis zur Zahn-Mund-und Kieferheilkunde

Redaktion Via medici online

Früher wurde die "Vorklinik" streng von der "Klinik" unterschieden. Die "Klinik" wiederum teilte sich in einen 1. und einen 2. Abschnitt. Ebenso getrennt wurden die Prüfungen angesetzt: Das Physikum für die Vorklinik und dann ein 1. und ein 2. Staatsexamen.

Übersicht

Obwohl die Inhalte natürlich gleich bleiben und der Lernplan ähnlich voll ist, werden sich Unterricht und Prüfungen in Zukunft mehr und mehr ändern. Klinische Beispiele werden schon in den vorklinischen Fächern vorgebracht und die Fächer der beiden klinischen Abschnitte werden neuerdings komplett integriert und miteinander "vernetzt".

Die Themen des 1. klinischen Abschnittes werden nun im wesentlichen von den Unis selbst geprüft. Das 1. Staatsexamen wurde abgeschafft und dessen Themen dafür teilweise in das sogenannte "Hammerexamen" integriert. Dies liegt jedoch erst am Ende des Praktischen Jahres.

Der Übersichtlichkeit wegen und weil die Fächer an jeder Uni anders integriert werden, haben wir die Beschreibung der Lehrinhalte nach der alten Aufteilung in einen Ersten und Zweiten klinischen Abschnitt aufgeteilt.


Der 1. klinische StudienabschnittNach oben hoch

Dieser Abschnitt schließt sich direkt an das Physikum an. Inhalt sind klinisch-theoretische Fächer, die in allen späteren klinischen Fächern eine Rolle spielen. Sie bilden also eine Grundlage für den 2. Abschnitt.

Dazu gehören Fächer, die die Ursachen und Entstehtung von Krankheiten beschreiben (Mikrobiologie, Allgemeine Pathologie), diagnostische Methoden zur Verfügung stellen (Klinische Chemie, Radiologie) und im Fach Allgemeine Pharmakologie auch therapeutische Wirkprinzipien vermitteln.

Erste Kurse zur Anamnese und Patientenuntersuchung führen Sie ins Krankenhaus. Nebenbei können Sie dort schon einmal nach Aushängen der Forschungsgruppen ausschauen. Vielleicht findet sich ja ein gutes Thema für eine Doktorarbeit! Der richtige Zeitpunkt, sich darüber Gedanken zu machen, ist jetzt!


Weitere Beschreibungen zu den einzelnen Fächern finden Sie auf diesen Seiten:

LinkMedizinische Mikrobiologie
LinkAllgemeine Pathologie
LinkKlinische Chemie
LinkPathophysiologie und -biochemie
LinkRadiologie
LinkAllgemeine Pharmakologie
LinkMedizinische Biometrie
LinkAnamnese und klinische Untersuchung
LinkNotfallkurs
LinkGeschichte der Medizin
LinkHumangenetik
LinkImmunologie

Der 2. klinische StudienabschnittNach oben hoch

Die reine Anzahl der Fächer und der Umfang des aufzunehmenden Wissens sollte Sie nicht abschrecken. Es ist viel zu lernen, aber einige Themen wiederholen sich auch immer wieder mit einem anderen Blickwinkel. Im Laufe der Semester werden Sie sich bis hierher auch einen gewissen Lernstil angewöhnt haben, der Ihnen hilft, den Überblick zu behalten.

Mit der Einführung der neuen Approbationsordung wird das Studium auch praxisorientierter. Damit lernen Sie schon früh Patienten kennen und haben es so leichter, sich die Krankheitsbilder einzuprägen. Wichtig ist in diesem Sinne auch der Besuch der Vorlesungen - lassen Sie sich dort die Patientenvorstellungen nicht entgehen!

Die große schriftliche Prüfung am Ende des Praktischen Jahres wird ganz anders aussehen als früher. Zunächst sind es weniger Fragen, als früher im alten 2. Staatsexamen. Dort wurde mit 580 Fragen auf vier Tage verteilt eine große Bandbreite an Themen abgefragt. Diese Prüfung wurde noch bis zum Herbst 2006 durchgeführt.

LinkEine Übersicht der Termine
LinkInfos zum Hammerexamen

Im neuen "Hammerexamen" gibt es dagegen an drei Tagen nur noch 320 Fragen zu bearbeiten. Der Gegenstandskatalog für diese Prüfung baut nicht mehr auf den einzelnen Fächern auf, sondern auf Krankheitsbildern. Es ist also wichtiger als zuvor, sich fächerübergreifend mit dem Stoff auseinander zu setzten.
So begegnet Ihnen der "Schwindel" in mehreren Fächern, etwa der Allgemeinmedizin, der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, in der Neurologie und Psychiatrie und natürlich der Inneren Medizin. Dieses Examen wird also fallbezogen, insbesondere durch fächerübergreifende Fallstudien, gestaltet und konzentriert sich auf wichtige Krankheitsbilder.

Im mündlich-praktischen Teil (früher 3. Staatsexamen) werden die drei Fächer des PJ geprüft: Innere, Chirurgie und das Wahlfach (früher gab es noch ein 4. Fach dazu). Dieser Prüfungsteil erstreckt sich für eine Gruppe von 4 Studenten über 2 Tage und wird wie bisher die Untersuchung von Patienten mit einbeziehen.


Dies sind die Inhalte der klinischen Semester:

LinkAllgemeinmedizin
LinkAnästhesiologie
LinkAugenheilkunde
LinkChirurgie
LinkDermatologie
LinkGynäkologie
LinkHNO
LinkInnere Medizin
LinkKlinische Pharmakologie
LinkKlinische Radiologie
LinkMedizinische Statistik
LinkNeurologie
LinkOrthopädie
LinkPädiatrie
LinkPsychiatrie
LinkPsychosomatik
LinkArbeitsmedizin und Sozialmedizin
LinkHygiene
LinkNaturheilverfahren
LinkRechtsmedizin
LinkSpezielle Pathologie
LinkUrologie
LinkZahn-Mund-und Kieferheilkunde

Freiwillige KurseNach oben hoch

Neben diesen Fächern können Sie oft sehr interessante, freiwillige Kurse besuchen! Nutzen Sie dieses Angebot ruhig, später werden Sie bestimmt gerne daran zurückdenken, auch wenn der Studenplan dadurch zunächst etwas voller wird.

Beispiele für freiwillige Kurse sind Medical English, Reisemedizin oder Sportmedizin. Auf den Lokalseiten finden Sie mehr Infos zu Ihrem Studienort und ähnlich spannende Kurse.

Link Lokalseite
 
Mein Studienort

Neues bei Via medici
 
Via Newsletter