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Pflegepraktikum im Bezierkskrankenhaus Alba Iulia in Transilvanien, Rumänien
Kein europäisches Hinterland (März 2009)
Gerardo Petrino
Im vorklinischen Medizinstudium ist es im Rahmen des Pflichtpraktikums sehr interessant, die pflegerische Betreuung kranker Menschen in einem anderen Land mit den Umständen in Deutschland vergleichen. So absolvierte ich als Greifswalder Medizinstudent im März dieses Jahres, nach der Vermittlung durch den Malteser-Auslandsdienst, ein dreißigtägiges Pflegepraktikum im "Spitalul Judetean de Urgenta Alba", dem Bezirkskrankenhaus in Alba Iulia in Transilvanien.
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| Foto: G. Petrino |
Übersicht
| Organisation des Pflegepraktikums | hoch |
Mein Ansprechpartner beim Malteser-Auslandsdienst und ein Kommilitone von der Universität Münster, der ein Praktikum im selben Hospital machen wollte, konnten bei Flug und Unterkunft vermitteln, sodass schon im Vorfeld alles Wesentliche für mich schnell organisiert war. Ich musste mich auch nicht weiter um ein Visum und andere Formulare kümmern, da Rumänien zur EU gehört, sodass die Einreise recht unbürokratisch abläuft.
Einen Hin- und Rückflug gab es günstig bei der ungarischen Billigflug-Gesellschaft Wizzair, und eine Unterkunft konnte ich nach Vermittlung durch meinen Münsteraner Kommilitonen, der dort bereits einen größeren Freundeskreis hatte, privat anmieten.
| Sprachliche Eigenheiten und das Wesen der Rumänen | hoch |
Rumänien ist kein europäisches Hinterland: Ich kam hierher und fragte mich, inwieweit ich mit meinen Englisch-Kenntnissen weiter kommen würde. Leider hatte ich auch keine Zeit gefunden Rumänisch zu lernen.
Dann welch Überraschung.
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