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Zuletzt geändert am 01. 08. 2011

PJ: Das Praktische Jahr im Medizinstudium

PJ-Umfrage, Erfahrungsberichte, Ausbildung oder Ausbeutung?

Redaktion Via medici online

Es ist soweit! Im Praktischen Jahr (PJ) sollen junge Mediziner ihre theoretischen Kenntnisse in praktische Fertigkeiten verwandeln. Nach diesem Jahr müssen PJler so viel gelernt haben, dass sie als Assistenzärzte selbst die Station leiten und ihre Patienten versorgen können! Und - seit Herbst 2006 müssen sie auch das sogenannte Hammerexamen bestehen, das letzte und wichtigste Examen im Medizinstudium.

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Übersicht



PJ-WeblogNach oben hoch

Ich studiere zurzeit im 11. Semester Humanmedizin, was soviel bedeutet, wie: Ich bin eine von über Tausenden Medizinstudierenden in Deutschland, die tagtäglich in eine Klinik gehen, um (fast immer) kostenlos die Arbeiten zu erledigen, für die die “richtigen Ärzte” keine Zeit haben.
All zu viel Größe hat Mutter Natur mir nicht geschenkt, dafür aber ein Gesicht, das mich aussehen lässt, als wäre ich 16 Jahre alt. Das bereitet mir gelegentlich Probleme, zum Beispiel, weil Patienten mich für Krankenpflegeschülerinnen halten. Für Außenstehende sehe ich also aus, als wäre ich gerade auf dem Weg zur Schule, doch in Wirklichkeit fängt für mich ein neuer Tag als PJlerin an!


Ich bin ja jetzt PJlerin, und dementsprechend sind die Erwartungen höher als bei meinen Famulaturen. Schließlich bin ich jetzt eine richtige Assistenz der Assistenzärzte. Wow, das Hocharbeiten in dieser Hierarchie ist wirklich mühselig!

   Externer Link Weblog Praktisches Jahr



"PJ-Tourismus": Dr. Alemán-FilmabendNach oben hoch

Das Gießener Institut für Geschichte der Medizin zeigte den Film Dr. Alemán von Tom Schreiber innerhalb der Veranstaltungsreihe "Interkulturelle Medizin - Medizin in Lateinamerika". Dazu eingeladen waren Regisseur Tom Schreiber und der Arzt Mark Weller, auf dessen Briefen der Film beruht. Es entfachte sich eine rege Diskussion zum Thema "PJ-Tourismus".

   Externer Link Zum Artikel und zur Diskussion PJ-Tourismus

Zum Thema "PJ unter Palmen?" führte Via medici vor zwei Jahren eine kleine Umfrage durch. Was Medizinstudenten und Ärzte darüber denken, lesen Sie hier.

   Externer Link Ergebnisse der Mini-Umfrage 2008



PJ-Umfrage 2009Nach oben hoch

Das Praktische Jahr ist Ziel und Höhepunkt des Studiums: Endlich eigene Patienten untersuchen und behandeln, Diagnosen stellen und Therapieschemata ausarbeiten. Leider fristen nach wie vor zu viele PJler ihren Alltag als Blutsklaven, Hakenhalter oder Laufburschen. In der Via medici-PJ-Umfrage 2009 konnten Sie "Ihr Jahr" bewerten.

   Externer Link Ergebnisse der PJ-Umfrage 2009



PJ in Deutschland - Erfahrungsberichte Nach oben hoch

Auch wenn es immer mehr Studenten ins Ausland zieht: die meisten machen ihr PJ immer noch in Deutschland. Die Erfahrungen sind durchaus unterschiedlich.

LinkPJ in Deutschland

Spezielle Informationen zu ihrer Unistadt finden Sie bei Via lokal!

LinkVia lokal


PJ im AuslandNach oben hoch

Bevor es zum Praktischen Jahr ins Ausland geht, gibt es eine Menge organisatorischer Aufgaben zu bewältigen. Neben der Suche nach einem geeigneten Land, einem passenden Krankenhaus und der Bewerbung um einen Platz muss geklärt werden, ob das tertial vom Landesprüfungsamt anerkannt wird! Zudem müssen die Einreisebestimmungen der Länder und die nötigen Impfungen beachtet werden! Allgemeine Hinweise zum PJ im Ausland finden Sie hier:

LinkPJ im Ausland

Für Ulm hat Sonja Lira alle wichtigen Bestimmungen zum PJ im Ausland zusammengestellt. Jedes Landesprüfungsamt hat seine eigenen Regeln - in diesem Artikel erfahren Sie, woran Sie denken müssen:

LinkOrganisatorisches rund um das PJ im Ausland

Immer mehr Studenten suchen das Weite! Bevor Sie sich für ein oder zwei Tertiale in einem anderen Land entscheiden, sollten Sie sich gut informieren. Lesen Sie über die Erfahrungen ihrer Vorgänger! Wählen Sie einfach das gewünschte Land aus.

LinkWeiter zu den PJ-Erfahrungsberichten bei Via international


Student oder billige Arbeitskraft?Nach oben hoch

Ausbildung oder Ausbeutung? Eigentlich ist das PJ dafür da, den Studenten auf sein späteres Berufleben vorzubereiten. Auch während des PJs ist man Student und hat ein Recht auf Ausbildung. Dass dies an vielen Kliniken anderes läuft, mussten viele PJler am eigenen Leib erfahren!

LinkDas PJ unter der Lupe

Vom PJler zur Assistenzärztin

PJler in Aktion: Das heißt für gewöhnlich Hakenhalten und Blutabnehmen, worüber man sich ausgiebigst ärgern kann. Doch so mancher ehemaliger PJler ist schließlich als Assistenzarzt froh, wenn eifrige Medizinstudenten für diese sklavischen Tätigkeiten zur Verfügung stehen. Lesen Sie über den obligatorischen Kuchen des PJlers für die Station und über die hohe Kunst, als Ärztin der Chirurgie einen pädagogisch hochwertigen Vortrag für männliche Medizinstudenten zu halten.

LinkVom PJler zur Assistenzärztin


Schwanger im PJ: BestimmungenNach oben hoch

Mitten im PJ und schwanger? Lesen Sie mehr über die Bestimmungen der jeweiligen Landesprüfungsämter

Linkmehr


PJ-Tagebuch 2008Nach oben hoch

Das Praktische Jahr ist ein ganz besonderer Bestandteil des Medizinstudiums. Zwar dürfen die Studenten schon während der Famulaturen am Patienten aktiv werden und Hand anlegen, aber im PJ, also zu Ende des Studiums, sind die jungen Mediziner viel besser integriert und involviert. In diesem Jahr dürfen wir "Den kleinen PJler" begleiten, ihm über die Schulter blicken und an seinen Erlebnissen während des Praktischen Jahres teilhaben.

   Externer Link zum PJ-Tagebuch



PJ-Aktion 2008: Skelette sagen mehr als 1000 WorteNach oben hoch

Auf der 114. Hauptversammlung des Marburger Bundes am 7. und 8. November 2008 in Berlin präsentierte auch der Sprecherrat der Medizinstudenten seine topaktuellen Inhalte. Dabei fanden die beiden - in einer gemeinsamen Aktion mit der bvmd - als PJ-Studenten dargestellten Skelette großen Anklang bei den Ärzten, die als Delegierte der Landesverbände zur Hauptversammlung erschienen sind. Auch Ehrengast Ulla Schmidt konnte sich der Präsenz dieses wichtigen Themas nicht verschließen.

   Externer Link zum Bericht: Skelette sagen mehr als 1000 Worte



PJ-Symposium 2008 in MannheimNach oben hoch

Sechs Jahre neue Approbationsordnung, zwei Jahre Hammerexamen: Auf dem PJ-Symposium in Mannheim wurde Bilanz gezogen, wie sich die Vorgaben der neuen Approbationsordnung auf die klinischen Semester und das Praktische Jahr im Medizinstudium ausgewirkt haben. Mehrere Unis stellten in der Alten Brauerei neue Konzepte vor.

   Externer Link zum Bericht über das PJ-Symposium 2008 in Mannheim



PJ-Umfrage 2007Nach oben hoch

Knapp 600 Studenten und junge Ärzte gaben im Frühsommer 2007 ihre Meinung ab. Die Ergebisse der Umfrage liegen jetzt vor: Im Praktischen Jahr hat sich demnach seit 2005 noch kaum etwas geändert. Die neue Approbationsordnung und wie sie an den Unis umgesetzt wurde, wird teilweise als mangelhaft bewertet. Einig sind sich die Teilnehmer vor allem in einem Punkt: Der theoretische Teil der 2. Ärztlichen Prüfung sollte wieder vor dem Praktischen Jahr stattfinden.

   Externer Link Ergebnis der PJ-Umfrage 2007



Via medici PJ-Umfragen 2003-2005Nach oben hoch

2005 haben wieder viele PJ-Studenten aus ganz Deutschland mitgemacht und ihre Erfahrungen in der Klinik bewertet! Es gingen über 700 Fragenbögen ein! Herzlichen Dank!

LinkZur Auswertung der PJ-Umfrage 2005
LinkPJ-Umfrage 2004 und Lernzielkatalog des Hartmannbundes
LinkErgebnisse der Via medici-PJ-Umfrage 2003


Ihre PlattformNach oben hoch

Ob Sie über ihre Erfahrungen sprechen wollen, Diskussionspartner suchen oder einen PJ-Platz... In unserem PJ-Forum können Sie sich austauschen:

   Externer Link zum PJ-Forum

Wie haben Sie das PJ erlebt? Wie sehen Sie die PJ-Umfrage? Schreiben Sie uns eine Email, damit wir Ihre Meinung hier hinzustellen können:

Linkzur Seite mit Leserbriefen


Was haben Sie erlebt? Nach oben hoch

Was haben Sie während ihres PJs erlebt? Konnten Sie was lernen? Oder waren Sie einfach nur Laufbursche der Station? Schreiben Sie uns über ihre Erfahrungen im praktischen Jahr! Es lohnt sich - jeder veröffentlichte Bericht wird honoriert.

LinkEinen eigenen Erfahrungsbericht aus dem In- oder Ausland schreiben
 
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