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Zuletzt geändert am 18. 03. 2010

Thema, Betreuung, Zeitplan der medizinischen Doktorarbeit

Klären Sie wichtige Fragen im Vorfeld

Redaktion Via medici

Damit Ihre Doktorarbeit während des Medizinstudiums ein Erfolg wird, sollten Sie vor Beginn einige wichtige Kriterien zu Ihrem Thema und dem Doktorvater überprüfen und einen groben Zeitplan erstellen. Die drei folgenden Listen geben Ihnen dabei eine Hilfestellung.

Übersicht


Thema der DoktorarbeitNach oben hoch
 »Ist die Fragestellung präzise formuliert?
 »Ist die Fragestellung sinnvoll?
 »Ist die Frage schon durch andere Untersuchungen beantwortet?
 »Führt der Versuchsplan dazu, die Frage zu beantworten?
 »Ist das Projekt finanziert?
 »Ist die Methode etabliert?
 »Ist eine Beschreibung der Methode/Technik vorhanden?
 »Ist der Versuchsplan ethisch vertretbar?

Doktorvater/Betreuer der DoktorarbeitNach oben hoch
 »Gibt er Ihnen einen Termin innerhalb einer Woche?
 »Waren frühere Doktoranden zufrieden?
 »Bleibt Ihr Doktorvater mittelfristig an Ihrer Uni?
 »Wird Sie Ihr Betreuer/Doktorvater in die Arbeitstechniken (z.B. Labor) einführen?
 »Sind regelmäßige Gesprächstermine gewährleistet?
 »Werden Sie ausreichend in das Thema eingearbeitet?
 »Gibt es Fortbildungen/Seminare für Doktoranden?
 »Sind andere Studenten aus der Abteilung zufrieden?
 »Ermöglicht Ihnen Betreuer/Doktorvater eine (Ko-)Autorenschaft bei Publikationen oder einen eigenen Vortrag?
 »Werden Ihre Entwürfe einigermaßen rasch Korrektur gelesen? (nicht mehr als 4 Wochen)

Zeitplanung der DoktorarbeitNach oben hoch
 1. klinisches Semester:
 »Thema und Doktorvater suchen
 »Termin mit Doktorvater und Betreuer: genaue Besprechung des Themas
 »1. Gespräch mit Biometriker: Versuchsplanung, Studienplanung
 »Abmachungen schriftlich festhalten
 2. klinisches Semester:
 »Literaturrecherche
 »Einarbeitung in das Thema und in die Arbeitstechniken (Techniken von Betreuer und/oder MTA zeigen lassen etc.), Vorversuche
 »Thema wird präzisiert
 »2. Gespräch mit Biometriker
 »Statistikkurs/Einarbeiten in das Statistikprogramm
 »Bei Promotionsbüro über Promotionsmodalitäten erkundigen
 »Beginn der Arbeit (Experimente, Patientenuntersuchung, -befragung, Akten auswerten etc.)
 »Vorbereitung auf das 1. Staatsexamen
 3. und 4. klinisches Semester
 »Experimente/praktische Arbeiten durchführen
 »Auswerten der Ergebnisse
 »3. Gespräch mit Biometriker
 »evtl. Freisemester einschalten, um die Versuche konsequent durchführen zu können
 5. klinisches Semester
 »erneute Literaturrecherche: Was gibt es bereits zu dem Thema? Was haben andere Wissenschaftler herausgefunden? (Wichtig für die Diskussion)
 »Schreiben der ersten Version und Abgabe an den Doktorvater zur Korrektur
 6. klinisches Semester
 »letzte Scheine für das Studium machen
 »Ausführliches Gespräch mit Doktorvater und Korrigieren der ersten Version
 »Vorbereitung auf das 2. Staatsexamen (evtl. Freisemester hierfür einlegen)
 PJ
 »letzte Korrekturen
 »Veröffentlichung schreiben
 »Formalitäten zum Einreichen der Arbeit vorbereiten (je nach Uni unterschiedlich, z.B. Lebenslauf, Zeugnis über die ärztliche Prüfung, Führungszeugnis, etc. Rechtzeitig beantragen!)
 »Doktorarbeiten ausdrucken und binden lassen
 »Abgabe feiern!!!

LinkZu den vier "Typen" einer Doktorarbeit
LinkZu den prospektiven und retrospektiven Studientypen
LinkZu den Literaturtipps für angehende Doktoranden
LinkZu den Vor- und Nachteilen privater statistischer Beratung

Eine von Professor Riede und Via medici entworfene Promotionsvereinbarung können Abonnenten hier lesen und ausdrucken:

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Christel Weiß, Axel Bauer: Promotion
 
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