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Zuletzt geändert am 07. 05. 2010

Physiologie, Physik

Jetzt kommt Leben in die ganze Sache!

Redaktion Via medici online

Neben der Anatomie an Leichen und fixierten Präparaten ist die Physiologie ein wahrer Lichtblick: endlich kommt etwas Leben ins System.

Übersicht

Die Physiologie beschreibt die Funktionen des lebendigen Körpers in seinen großen und kleinen Systemen. Es geht darum, beispielsweise den Blutkreislauf, die elektrischen Signale und die hormonellen Regelkreise kennenzulernen, die den Körper so gut erhalten und an die Umweltbedingungen anpassen.
Die Physik ist in vielen Fällen eine wichtige Grundlage für das Verständnis der Physiologie. Daher soll sie hier auch erwähnt werden.


PhysiologieNach oben hoch
© Georg Thieme Verlag 2004
© Georg Thieme Verlag 2004

Silbernagl beschreibt die Themen der Physiologie so: "Wie gelangen Ionen durch die Zellmembran, und mit welchen Signalen kommunizieren Zellen miteinander? Wie überlebt ein Fisch im Süßwasser, wie einer im Salzwasser? Warum muss eine Wüstenratte nichts trinken und warum kühlt der Pinguin nicht aus, wenn er jahraus, jahrein auf antarktischem Eis steht? Wie wird unser Blutdruck geregelt? Wie arbeiten unsere Nieren, unsere Muskeln, unsere Augen, ja sogar (und das fragt des Physiologen eigenes Gehirn!): Wie funktioniert unser Gehirn?"

Diese Fragen werden Sie in Vorlesungen und Seminaren beantwortet bekommen. Freuen Sie sich darauf! Die Systeme sind zwar sehr komplex, aber doch mindestens genau so spannend.

Das Physiologie-Praktikum ist mit seinen vielen mündlichen Prüfungen sicher nicht leicht, dafür aber eines der unterhaltsamsten! Hier lernen Sie oft auch schon, wie man ein EKG anlegt, Blut abnimmt, die Brechkraft des Auges untersucht oder das Gehör prüft.


PhysikNach oben hoch
© Georg Thieme Verlag 2004
© Georg Thieme Verlag 2004

Die Physik ist eines der drei Grundlagenfächer in der Vorklinik, neben der Biologie und der Chemie (siehe Artikel der Biochemie). Sie werden meist in den ersten beiden Semestern abgehandelt, bevor es in die großen Fächer Physiologie und Biochemie geht. Je mehr man hier von den Grundlagen versteht, desto leicher wird man es später haben. Aber keine Sorge, wenn Sie von diesen Dingen in der Schule nicht mehr viel gehört haben. So geht es vielen und daher fängt man hier meist ganz unten bei den einfachen Dingen an.

In der Physiologie brauchen Sie die Physik beispielsweise bei den Systemen Auge (Optik), Ohr (Akustik), Atmung (Gase), Kreislauf (Strömungslehre) und Ionentransport (Elektrizität). In unterhaltsamen Praktika können Sie sich diese Grundlagen durch Experimente erschließen.


Lern- und PrüfungstippsNach oben hoch

Während Sie sich die Physik auch gut mit einem kurzen Lehrbuch reinpauken können, sollten Sie für die Physiologie etwas mehr Zeit und Geld investieren. Letztlich erschließen sich nämlich die komplexen Sachverhalte erst so richtig in ausführlichen und umfangreichen Beschreibungen. Und dafür benötigen Sie eines der großen Lehrbücher. Mal ganz davon abgesehen, dass es mit deren Bildausstattung und durchdachten Texten auch gleich viel mehr Spaß macht.

Viele können am besten alleine lernen. Gerade für die Physiologie sollten Sie aber mal versuchen, mit Ihren Kommilitonen eine Lerngruppe zu bilden. So können Sie über die Regelkreise diskutieren und müssen sich nicht alles selbst erschließen. Was Sie anderen erklären, verstehen und merken Sie sich selbst schon viel besser.

In den mündlichen Prüfungen ist wieder einmal das Grundwissen gefragt. Für manche Professoren reicht dieses erstaunlich tief. Am besten Sie informieren sich über die Protokolle. Besonders wichtig sind natürlich die klinischen Aspekte.

Üblicherweise ist die Physik kein Fallstrick in der Vorklinik.

Brauchen Sie eine Eselsbrücke, weil Sie sich ein Phänomen einfach nicht merken können? Schauen Sie doch hier einmal nach:

LinkEselsbrücken für die Physiologie

Zeitplanung im schriftlichen ExamenNach oben hoch

Für die Physiologie sollten Sie in Ihrer Vorbereitung auf das schriftliche Physikum etwa 14 Tage reservieren (bzw. etwa 21% der Zeit). Für die Physik können Sie 3 Lerntage einplanen (etwa 5% der Zeit). Von den 320 Fragen des Physikums entfallen etwa 60 auf den Bereich Physiologie. Zur Physik werden etwa 20 Fragen gestellt.

Wichtige Prüfungsthemen in der Physik sind die Grundlagen zum Thema Mechanik, Optik und Elektrizität. In der Physiologie sind die Funktionen der Niere, des Herzens und des Nervensystems ganz wichtige Prüfungsthemen! Auch die Atmung und die hormonellen Regelkreise sollten Sie sich genau anschauen.

Werfen Sie hier einen Blick in die Originalprüfungsfragen:

Linkdie original IMPP-Fragen

GegenstandskatalogNach oben hoch

Der Gegenstandskatalog ist spätestens für das schriftliche Physikum von Relevanz. Er kann Ihnen jedoch auch schon vorher gute Dienste leisten! Auf der Homepage des IMPP finden Sie pdf-Dateien, in denen die Lernziele definiert sind. Das gibt einen guten Überblick über die Lernfortschritte und die verbleibenden Lücken. Klicken Sie hier, um zur Seite des IMPP zu kommen:

   Externer Link zum GK1


BücherNach oben hoch

Physiologie- und Physikbücher aus dem Georg Thieme Verlag

   Externer Link Physiologie

   Externer Link Physik

Auf dieser Seite können Sie Rezensionen zu vielen Lehrbüchern der Physik und Physiologie lesen:

LinkRezensionen der Physiologie-Bücher
LinkRezensionen der Physik-Bücher

LinklisteNach oben hoch

Die ganze Linkliste für Physik und Physiologie finden Sie hier:

LinkLinkliste Physiologie
LinkLinkliste Physik

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Linkzum Bereich Via exklusiv

Berichte über die KurseNach oben hoch

Lesen Sie einige Berichte aus den Studienorten, um sich ein Bild zu machen!

   Externer Link Magdeburg: Die Mutanten sind unter uns!


Viel Erfolg für die Physik und die Physiologie!

 
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