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Medizinische Embryologie
Bewertung und Kurzrezension Die "normale menschliche Entwicklung und ihre Fehlbildungen" verspricht die Übersetzung des Langman/Sadler von Ulrich Drews. In knapper, prägnanter Sprache und mit gelungenen, klaren Zeichnungen versehen, hält das Kurzlehrbuch sein Versprechen. Die Gliederung des ganzen Buches, wie die der Kapitel ist selbst erklärend, die Ausführungen erscheinen umfassend, aber schnörkellos. Die Verknüpfung von Text und Grafiken bzw. Abbildungen ist außerordentlich gelungen. Es werden reichlich klinische Bezüge hervorgehoben. Ein Manko fast aller Taschenlehrbücher: Die Kürze zwingt dazu, gewisse Sachverhalte beim Leser vorauszusetzen. Ganz ohne Pschyrembel neben sich kann der Vorkliniker das Buch wohl nicht lesen: 4 Punkte. Zielgruppe Das Stiefkind Embryologie sollte im Rahmen der Anatomie/Histologie gelehrt und gelernt werden. Inwieweit es tatsächlich dazu kommt, hängt wohl entscheidend vom Interesse der einzelnen Studenten ab. Da diese die Embryologie selten als spannend empfinden, muss es schnell gehen und sofort verstanden werden. Beide Anforderungen erfüllt das Buch. Es empfiehlt sich damit als Zusatz zu den einschlägigen Lehrbüchern der Anatomie und Histologie in der Vorklinik. Inhalt In zwei großen Blöcken werden zunächst die Allgemeine Embryologie und anschließend die Spezielle Embryologie abgehandelt. Erstere beschäftigt sich mit der Entwicklung der Keimzellen bis zur Geburt inklusive möglicher angeborener Fehlbildungen, letztere beleuchtet die Bildung der einzelnen Organsysteme. Jedem Unterkapitel folgen Verständnisfragen, die im Anhang beantwortet werden. Alle Abschnitte sind reich bebildert, dem Buch liegt ein Farbposter über die "Embryonalentwicklung in Tagen" bei. Didaktik Der Text geht Hand in Hand mit den verwendeten REM-Bildern und Zeichnungen. Die Sprache ist knapp, doch durchgehend verständlich. Eingeführte Begriffe werden überwiegend konsequent verwendet. Einem Lehr- und Lerntext folgen die für das Kapitel relevanten klinischen Bezüge und eine stichpunktartige Zusammenfassung des Besprochenen. Im Anschluss daran stehen die "Fragen zu Vertiefung", die entscheidende Inhalte aufgreifen. Relevanz und Preis-Leistung Man schafft die Vorklinik sicher auch ohne ein eigenes Embryologiebuch. Infolgedessen eventuell aber auch ohne tieferes Verständnis der Embryologie. Wer es sich erarbeiten möchte und bereit ist, wenige Tage Lesearbeit zu investieren, der erhält auf interessante Weise und mit vergleichbar geringem Aufwand eine fundierte Einführung und einen guten Überblick über die Embryologie. Eine ganze Reihe von Dingen kann so verstanden, statt gelernt werden. Der Preis ist fair: Das Buch ist aufwändig gedruckt und sorgfältig editiert.
Bewertung und Kurzrezension Um es gleich vorweg zu nehmen: Der „Sadler“ ist ein Klassiker. Das Buch beinhaltet genau das, was sein Titel verspricht – und zwar in didaktisch und inhaltlich vorbildlicher Art und Weise. Gegliedert ist das Buch in 3 Haupt- mit jeweils mehreren Unterkapiteln. Jedes Kapitel enthält zahlreiche Abbildungen, die den Text didaktisch sinnvoll unterstützen, und wird durch klinische Bezüge hervorragend ergänzt. Den Abschluss jeden Kapitels bilden eine Handvoll Wiederholungsfragen zur Vertiefung, zu welchen die Antworten selbstverständlich auch nachgeschlagen werden können, sowie eine Kurzzusammenfassung des jeweiligen Stoffes der vorangegangen Seiten. Gerade die Embryologie ist bei vielen Studierenden der Vorklinik ein ungeliebtes Teilgebiet der Anatomie – aber grundlegend für das Verständnis der Organverhältnisse beim Säugling und Kleinkind bis hin zum Erwachsenen. Die Embryologie ist ebenso unerlässlich, wenn man die Folgen embyronaler und fetaler Entwicklungsstörungen begreifen will. Der „Sadler“ ist hier vielen sicher sehr willkommene Unterstützung, da er den Stoff interessant, detailliert und leicht verständlich vermittelt. Urteil: 10 von 10 Punkten |
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