Aktuelles

Medizinstudium

Prüfung

Lernen

Bücher/Medien

Schüler

Arzt im Beruf

Bewerbung

Hippocampus

Mitmachen

Linkliste

Foren

Weblogs

Audio/Video

Newsletter

Kontakt

Shop: Prometheus Welt

Kooperationen



  Home
   

Wie bereite ich mich für den Eignungstest vor?

Tipps und Testbeispiele für den Eignungstest

Eva Meitner

Nachdem sich die Meduni Wien und Innsbrucker Medizinuni sich darauf geeinigt haben, den "Eignungstest für das Medizinstudium" aus der Schweiz in etwas abgewandelter Form anzuwenden, findet ihr hier Tipps zur Vorbereitung, den Aufbau und den Ablauf des Tests.

Übersicht


Medizinisches Wissen ist nicht nötigNach oben hoch


Es werden vielmehr differenzierte visuelle Wahrnehmung, Verständnis für medizinisch-naturwissenschaftliche Problemstellungen, räumliches Vorstellungsvermögen, Konzentrationsfähigkeit, Interpretation von Diagrammen und Tabellen getestet.

Die EMS-Teilnehmer/innen der Jahre 2003, 2004 und 2005 beantworteten einen Fragebogen, welcher die Vorbereitung auf den Test betraf. Gestellt wurden Fragen nach der Art und Intensität der Vorbereitung.


Übung macht den MeisterNach oben hoch

Praktisch in jedem Test kann die Leistung durch Übung gesteigert werden – so auch im EMS. Man soll sich daher auf den EMS vorbereiten. Durch das Üben anhand der Übungsbeispiele aus der Testinfo und der aktualisierten Originalversion lernt man die Instruktionen zu den Aufgaben und die Bearbeitungsstrategien für die Aufgaben und Probleme kennen. Da der Test kein Wissenstest ist, kann die Leistung aber nur bedingt verbessert werden: Hat man seine optimale Strategie gefunden, bleibt das Leistungsniveau dann weitgehend stabil. Unterschiede bestehen darin, wann sich dieses stabile Niveau einstellt.


Wie viele Stunden investierten die Kandidaten durchschnittlich in die Testvorbereitung?Nach oben hoch

Im Mittel wurden 2005 21.8 Stunden für die Vorbereitung aufgewendet – in den Jahren 2003 und 2004 waren es rund 16 Stunden. Die Dauer der Vorbereitung hat also zugenommen. 39 Personen geben 0 Stunden an. In den Berechnungen sind unter „51 Stunden“ 74 Personen mit mehr als 50 Stunden zusammengefasst. Es gilt 2005 wie schon in den beiden Jahren zuvor: Bei geringer Vorbereitung (bis ca. 10 Stunden) werden die geringste Zulassungswahrscheinlichkeiten und Testwerte erzielt. Man sollte sich vorbereiten!


„Je mehr desto besser“ gilt allerdings nicht in jedem Falle:Nach oben hoch

Zwischen 29 und 34 Stunden Vorbereitung liegt ein erstes Optimum. Ab 35 Stunden nehmen die Wahrscheinlichkeit der Zulassung und der Testwert im Durchschnitt wieder ab, ehe der Trend zwischen 41 und 44 in die Vorbereitung investierter Stunden noch einmal steigt, um dann erneut abzusinken.


Die exzessive Vorbereitung von 50 und mehr Stunden bringt auch nicht mehr als 28 Stunden optimale Vorbereitung. In diesem Jahr waren die Chancen dieser Gruppe sogar etwas schlechter. Fazit: Es geht also nicht so sehr darum, möglichst viel Zeit in die Vorbereitung zu investieren, als viel mehr die optimale Vorbereitung zu finden.


Vorbereitung ja, aber wie?Nach oben hoch

Wie kann man die Vorbereitungszeit optimal nutzen? Wie oft soll man den Untertest „Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten“ üben? Wie wichtig ist die Bearbeitung der veröffentlichten Originalversion? Soll man sich in ein stilles Kämmerchen zurückziehen und über den Problemen brüten, soll man sich mit anderen zusammensetzen und gemeinsam über Lösungswege und Strategien nachdenken oder aber gar einen kommerziellen Kurs besuchen?

Wie oft „Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten“ üben?


Ja nicht zuviel. Einige Personen, die sehr viel geübt haben, erreichten sogar nur 2 Punkte: Zu viel Üben (Kommerzielle Trainingsanbieter empfahlen zum Teil bis 40maliges Üben) kann sogar eine negative Auswirkung auf die Leistung haben.

Es wird empfohlen, mit der veröffentlichten Form zu üben: Man lernt, sich 8 Minuten gleich konzentriert zu halten und bekommt ein Gefühl für das Durchstreichen der Zeichen. Wer mehr üben will, kann dies auch tun. Nur wird diese Übung den Testwert weniger stark beeinflussen als vorher. Drei bis vier Übungsdurchgänge sollten nach den vorliegenden Zahlen aber ausreichen.

Wie wichtig ist die Bearbeitung der veröffentlichten Originalversion unter echten Zeitbedingungen?

Eine wichtige Empfehlung war immer, den EMS einmal unter echten Zeitbedingungen (dazu gibt es eine veröffentlichte Originalversion) – idealerweise in Form einer Teilnahme an einem von der Schule veranstalteten Probelauf durchzuführen. So hast du die Möglichkeit, sich an die Situation und den Ablauf zu gewöhnen. Die Ergebnisse sind besser, wenn die Originalversion durchgearbeitet wurde.

Soll man allein, in Gruppen oder in kommerziellen Kursen üben?

Wie 2004 werden 3 Gruppen unterschieden: (1) Personen, die sich NUR selbständig vorbereiten, (2) Personen, die ihre Vorbereitung ganz oder teilweise gemeinsam gestalten (aber nicht an kommerziellen Kursen teilnehmen) und (3) Personen, die einen kommerziellen Vorbereitungskurs besuchen (und dazu noch Vorbereitungszeit allein oder in Gruppen aufwenden können.)

Es dominiert insgesamt die gemeinsame Vorbereitung in Gruppen (etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer bereitet sich in Gruppen vor). Die Gruppe, die sich nur selbständig vorbereitet, wendet am wenigsten Zeit auf. Erfolgt zusätzlich eine gemeinsame Vorbereitung, ist der Aufwand etwas höher. Deutlich mehr Zeit (fast doppelt soviel wie bei selbständiger Vorbereitung) wird aufgebracht, wenn auch kommerzielle Kurse besucht werden.)

Und der Effekt? Resultiert dieser Mehraufwand in einem höheren Testwert? Gleichgültig, welche Vorbereitungsart gewählt wurde, es gibt wie schon 2004 praktisch gleiche Erfolgsaussichten für jede Vorbereitungsart.

Die größere Intensität kommerzieller Kurse schlägt sich also auch in dieser Betrachtung nicht in einem höheren Testwert nieder. Kein Unterschied besteht zwischen Personen, die einen Kurs besucht haben und solchen die sich in Gruppen vorbereitet haben. Also auch für diese Gruppe gilt: Das gemeinsame Vorbereiten ist dem Kursbesuch zumindest ebenbürtig.


Summa summarum kann von einer Überlegenheit der professionellen „Trainingskurse“ keine Rede sein.


Kann man von den Schulleistungen auf die Testleistung schließen?Nach oben hoch

Müssen die Leistungsbesten weniger tun, weil ihnen auch der EMS leichter fällt? Schulleistungen und Studienleistungen sind sich von den Anforderungen her ähnlich. Der Test sagt die Studienleistungen bekanntlich gut vorher. Kann man aus den Schulleistungen also den Testwert vorhersagen?

Schulleistungen spielen bei der Wahl der Vorbereitungsdauer auch 2005 keine Rolle, allerdings erreichten die guten Schüler besser Ergebnisse. Fazit: Bei guten Maturanoten sind auch gute EMS-Testleistungen zu erwarten – fast unabhängig von der Dauer der Vorbereitung. Vor allem Personen mit einem weniger guten Notendurchschnitt profitieren von der Vorbereitung: Dass es Zusammenhänge zwischen Testergebnis und Schulnoten gibt, muss so sein: Schließlich beeinflussen die hier gemessenen Fähigkeiten nicht nur die Leistungen im Studium, sondern auch die schulischen Leistungen. Personen mit weniger guten Maturitätsleistungen erreichen bei „bis 35 Stunden“ ihr Optimum. Danach wird dieser Wert nicht mehr erreicht.


ZusammenfassungNach oben hoch
 Man muss sich auf den EMS vorbereiten. Ohne Vorbereitung oder mit zu wenig Vorbereitung erreicht man nachweislich geringere Testleistungen und hat geringere Zulassungschancen.
 "Je mehr, desto besser" gilt hier nicht: Die Dauer der Beschäftigung allein ist nicht so sehr ausschlaggebend bzw. zu viel Vorbereitungszeit führt sogar zu weniger guten Leistungen. Es scheint eine optimale Vorbereitungszeit zu geben.
 Es kommt ebenso darauf an, auf welche Art man sich vorbereitet. Die gemeinsame Vorbereitung scheint einer nur selbständigen Vorbereitung etwas überlegen zu sein – vor allem, wenn die schulischen Leistungen etwas schlechter sind.
 Ein sehr wichtiges Übungselement ist die Durchführung der veröffentlichten Originalversion unter echten Zeitbedingungen – dies bringt den meisten Leistungszuwachs.
 Beim Untertest „Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten“ bringt häufiges Üben keine besseren Leistungen. Es gibt Hinweise, dass zu exzessives Üben hier sogar schädlich ist, weil man sich zu sehr auf die Regeln des Übungsbeispieles fixiert und dann nur schwer umlernen kann.
 Wie schon 2003 und 2004 wird erneut nachgewiesen, dass kommerzielle Trainingskurse insbesondere dem gemeinsamen Üben keinesfalls überlegen sind, sondern allenfalls genauso gut. Es ist also nicht notwendig, solche kommerziellen Kurse zu besuchen.
   Externer Link Testbeispiele

   Externer Link Quelle: Vorbereitungsreport

   Externer Link Alle Infos zum Zulassungsverfahren 2006/07

 

Mein Studienort

Neues bei Via lokal
 
Via Newsletter