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Sturmfrei

11. Februar 2014

Was passiert in einer Redaktion, wenn sich die Verantwortlichen mal ihrer Verantwortung entziehen und beschließen, in der selben Woche Urlaub zu nehmen? Dann heißt es: Sturmfrei für die Praktikanten!

 

Wir, die beiden Via medici- Praktikantinnen, haben uns wirklich bemüht, diese Woche ganz normal und so wie immer zu arbeiten. Das hat mit dem täglichen Routinegeschäft auch ganz gut funktioniert. Doch es kamen einige unvorhergesehene Stolpersteine…

Natürlich kümmern wir uns vor allem um unsere Artikel fürs nächste Heft. Der neue Facharztcheck von Praktikantin 1 ist schon soweit fertig, dass er zum Chefredakteur ins E-Mail-Postfach zur Korrektur flattern kann. Apropos E-mail-Postfach bearbeiten: Kein Problem für uns – abgesehen davon, dass aufgrund der Massenanfragen leider immer noch ein paar unbeantwortete Nachrichten in der Warteschleife hängen.

Doch dann passiert es. Praktikantin 2 führt Telefoninterviews zum Thema „Prüfungsangst“ – und richtet dabei das Telefon zugrunde. Als ob das Telefon ihre Angst vorm Telefonieren gerochen und daraufhin sofort kapituliert hätte. Da drückt sie auf Wahlwiederholung und das Display wird schwarz. Auch das standardmäßige Ein- und Ausstecken der Kabel bringt nichts. Um die Woche nicht ganz telefonlos zu verbringen, borgen wir ein herrenloses Telefon aus dem Nebenzimmer. Problem vorerst gelöst! Sobald der Chef wieder da ist, weiß er sicher, wie dem kranken Telefon zu helfen ist.

Auch sonst glänzen wir mit gefährlichem Halbwissen. Wenn Kollegen mit ihren Fragen und Anliegen in die Redaktion kommen, lassen wir uns von Mitleid überschütten und blicken ansonsten wehleidig auf verwaiste Schreibtische. Benachbarte Telefone geben Klingelkonzerte, nur das mit dem schwarzen Bildschirm steht stumm in der Ecke.

Die Probleme wollen einfach nicht abreißen. Egal zu welchem Artikel - unsere Interviewpartner schicken uns durchweg zu kleine, zu dunkle und zu unscharfe Bilder. Wir versuchen immer wieder, sie unserer Bildredakteurin unterzujubeln – vergeblich. Sie verdonnerte uns dazu, unseren Informanten ansehnlichere Bilder zu entlocken.

So waren wir manchmal schon ein wenig hilflos. Unterm Strich haben wir allerdings in den fünf Tagen auch einiges gelernt. Endlich mal eine Woche, in der uns niemand im Nacken saß und uns ständig auf die Finger schaute. Die Tage haben uns dazu gebracht, uns abgesehen vom Tagesgeschäft, mal eingehend mit den Arbeitsstrukturen auseinander zu setzen. Und zu guter Letzt: Mit dem gewohnt leckeren Apfel-Sahne-Geburtstagskuchen von den Kollegen der Examen-Online Redaktion waren wir bestens umsorgt. Und wenn außer uns keiner im Büro ist, bleibt mehr Kuchen für uns.

 

Lena Schulze & Annika Bosch

 

Empfindsame Mikroben

13. Dezember 2013

Bakterien sind winzig klein, bestehen meist nur aus einer einzigen Zelle und machen, jedenfalls im Vergleich zu anderen Organismen, einen eher primitiven Eindruck. Von einem komplexen Tastsinn, wie er für Menschen und Tieren ganz selbstverständlich ist, können sie jedenfalls nur träumen – dachte man bisher.

Und doch zeigt jetzt eine aktuelle Studie zur Mechanotaxis von Bacillus mycoides, dass manche Mikroben wohl deutlich sensibler sind, als bisher angenommen wurde. Demnach scheint dieses Bakterium sehr wohl in der Lage zu sein, Kräfte wahrzunehmen, die von außen auf sein Wachstumsmedium einwirken – und auf die dadurch verursachten Strukturveränderungen des Mediums zu reagieren.

Normalerweise wächst B. mycoides eher unspektakulär in langen Filamenten, die sich vom Zentrum der Kolonie aus gleichmäßig in alle Richtungen der Kulturschale ausbreiten. Verändert man allerdings die Struktur des Kulturmediums, beispielsweise, indem man es geringfügig staucht oder ein bisschen in die Länge zieht, verändert das Bakterium sofort die Wuchsrichtung seiner Filamente. Die Veränderungen sind sowohl auf mikroskopischer Ebene, als auch mit bloßem Auge zu erkennen. Wie ein lebendes spiralförmiges Kunstwerk können die Filamente aussehen – wenn man das Medium zuvor entsprechend strukturiert hat.

Und es kommt noch besser: Das Bakterium ist scheinbar sogar im Stande, mit Objekten in seiner unmittelbaren Umgebung zu interagieren. Zum Erstaunen der britischen Wissenschaftler konnte es mit seinen Filamenten sogar kleine Glaskügelchen „finden“, die sie ihm in die Kulturschale gelegt hatten.

Bei menschlichen oder tierischen Organismen ist die Mechanotaxis eine essentielle Grundlage für die korrekte Ausbildung von Organen und Geweben. Wie genau und warum die Mechanotaxis bei B. mycoides funktioniert, ist noch nicht bekannt. Hier kann bisher nur spekuliert werden. Eventuell besitzt das Bakterium ja tatsächlich eine Art Tastsinn, mit dem es die Beschaffenheit des Untergrunds analysieren kann. Vielleicht sind Bakterien ja am Ende doch nicht ganz so primitiv, wie man manchmal denken möchte!

Annika Bosch-Wehmeyer

Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und … Krebs

4. November 2013

Ich gebe es zu: Ich bin ein Kaffeejunkie! Das allmorgendliche Szenario sieht bei mir so aus: Der Wecker klingelt. Ich wache auf, raffe mich aus dem Bett, schlurfe im Pyjama ganz verschlafen in die Küche.
Das Ziel: die Kaffeemaschine.

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Projekt der Superlative

25. September 2013

Der Schreibtisch quillt fast über, Papierstapel türmen sich in atemberaubende Höhe, Kaffeeringe zieren die Arbeitsfläche. Es ist still – bis auf das immerwährende Klickgeräusch der Maustasten und dem Rattern der Fingerspitzen auf der Tastatur. In unregelmäßigen Abständen wird die Stille im Raum durch ein leises Fluchen, ein genervtes Seufzen oder ein „Boah, ist das grad bei euch auch so langsam?“- Ausruf gestört. Die Jalousien schotten den kleinen Raum in der Rüdigerstraße vor den letzten schönen Sonnenstrahlen im September ab. Was ist los in der Via medici Redaktion?

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Wenn Frauen wieder aufblühen können

20. Juni 2013

Gewalt an Frauen ist eines der Themen, das uns alle was angeht. Es passiert nicht irgendwo weit weg in Afrika. Nein, es geschieht auch bei uns - es ist unter uns und um uns herum. Überall werden Frauen sexuell misshandelt. An manchen Teilen der Erde mehr, an manchen weniger. Aber egal wo es geschieht - vergewaltigte Frauen geben sich oft selbst die Schuld für das Geschehene. Die Folgen sind unberechtigte Schuldgefühle und Selbstvorwürfe. Sie ziehen sich aus ihrem sozialem Umfeld zurück, teilweise werden sie auch von den eigenen Familien gemieden. Das verstärkt das psychische Trauma weiter und nagt am Selbstbewusstsein der Betroffenen. Das International Rescue Committee startete im Kongo eine Gruppentherapie zur Betreuung von Frauen, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind.

 

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Iss dich mutig!

13. Juni 2013

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Eine Studie zeigt, wie die Verbindung zwischen Gemüt und Verdauung auch in die andere Richtung funktioniert. Kristen Tillisch und ihre Forscher vom Oppenheimer Family Center of Neurobiology of Stress in Los Angeles testeten 36 Frauen im Alter von 18-55 Jahren. Zu Beginn der Studie untersuchten sie mit einer fuktionellen Kernspintomographie die Reaktionen auf bestimmte Emotionen wie Wut oder Angst. Dazu mussten die Frauen während der Untersuchung Bilder sortieren, auf denen Menschen mit den entsprechenden Emotionen abgebildet waren.

 

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Aus für die Forschung mit der Maus?

14. Februar 2013

Labortierchen

Könnte ich in einem Labor arbeiten, in dem Tierversuche durchgeführt werden? Könnte ich jeden Tag mindestens eine Maus töten, um an ihr „Zellmaterial” zu kommen? Wahrscheinlich nicht. Trotzdem habe ich Respekt vor den Leuten, die dort arbeiten - sie verfolgen mit ihrer Arbeit einen Auftrag, haben eine Vision, sie möchten die Menschheit (wahrscheinlich) voranbringen. Und doch: Irgendwie habe ich schon lange den Verdacht, dass diese ganze Forscherei an Tieren sehr viel weniger bringt, als diejenigen glauben, die mit ihr arbeiten …

Bestärkt hat mich in meiner Einschätzung folgende aktuelle US-Studie: Da haben Forscher herausgefunden, dass Mäuse und Menschen sehr unterschiedlich auf Entzündungsprozesse reagieren. Im Mausmodell änderte sich durch eine Entzündung die Expression völlig andere Gene als beim Menschen. Während die Reaktion bei Menschen verschiedener Abstammung unabhängig von der Ursache (stumpfe Traumata, Vergiftungen oder Verbrennungen) sehr ähnlich blieb, unterschieden sich verschiedene Mausstämme sogar bei gleicher Ursache.

Mäuse sind also im Fall der Entzündungsprozesse ein schlechtes Untersuchungsobjekt - zumindest wenn man die Forschungsergebnisse danach auf den Menschen übertragen möchte. Da der allergrößte Teil der medizinischen Forschung aber genau darauf abzielt, stellt sich nun die Frage, ob man die Forschungsdaten, die aus Maus-Untersuchungen stammen, noch in anderen Gebieten in Frage stellen sollte und ob vielleicht auch andere Versuchstiere „unzuverlässige” oder „irrelevante” Ergebnisse liefern. Die Autoren der Studie wiesen selbst darauf hin, dass man sich, was die Forschung zum Thema Entzündungsreaktionen angeht nicht auf Daten aus Maus-Studien verlassen und eher auf andere Methoden zurückgreifen sollte.

Diese Studie zeigt, dass die Suche nach alternativen Methoden auch aus der Perspektive der medizinischen Forschung sinnvoll ist. Mäuse unterscheiden sich eben doch von uns und sind damit kein ideales Modellsystem, wenn man die Auswirkungen auf den Menschen erforschen möchte. Mittlerweile gibt es bereits einige Projekte, die nach alternativen Methoden suchen. Dazu gehören Projekte zur Herstellung künstlicher Haut und mit menschlichen Zellen beschichtete Biochips, die man als „Versuchskaninchen” verwendet, um potentiell kanzerogene Stoffe zu testen. Es wird sogar an Mini-Modell-Organsystemen gearbeitet, in denen Auswirkungen auf bestimmte Organbereiche getestet werden.

Mein Vorschlag: Streiten bringt nichts - am sinnvollsten wäre sicher, wenn Gegner und Befürworter von Tierversuchen sich zusammenraufen, um zusammen nach Methoden suchen, die nicht nur Tierleidfrei funktionieren, sondern auch sicher sind, was die Zuverlässigkeit der Ergebnisse angeht.

In unserer letzten Via medici-Ausgabe haben wir euch einige Alternativen zu Tierversuchen vorgestellt und berichten, wie weit die Forschung im Moment ist. Via medici Abonnenten können unter folgendem Link auf den Artikel zugreifen: Alternativen zu Tierversuchen. Zur aktuellen Via medici kommt ihr hier.

Kunst und Gehirn

7. September 2012

… und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt…

Foto: Christian Seidel / Ich / pixelio.de

Foto: Christian Seidel / Ich / pixelio.de

Robert Schumanns größter Traum war es Pianist zu werden. Doch wie so viele unserer Träume sollte auch dieser nie Wirklichkeit werden - ihm wurde durch einen Schicksalsschlag ein jähes Ende gesetzt.

Robert Schumann wurde 1810 als Sohn des Buchhändlers und Verlegers August Schumann und dessen Frau Johanna Christiane in Zwickau geboren. Schon in der Kindheit widmete er sich voller Hingabe dem Klavierspiel. Da seine Fähigkeiten bald die seines Lehrers übertrafen, wurde er mit 15 Jahren sich selbst überlassen. Sein Vater, der Roberts musikalische Ader sehr unterstützte, starb 1826. Seine Mutter zweifelte im Gegensatz zu diesem am  großen Durchbruch ihres Sohnes und drängte ihn zum Jurastudium. Robert willigte schließlich ein - seine wahre Liebe und Leidenschaft galt jedoch weiterhin der Musik. Den ganzen Beitrag lesen »

Putzmuffel und Partytiere - die Top 5 der Problem-Mitbewohner

16. August 2012

Nachdem ich in den letzten Jahren in verschiedensten Städten und dort in viel zu vielen WGs gewohnt habe, dachte ich mir, ich könnte mal meine Erfahrungen mit euch teilen.

Was ich im Laufe der Zeit festgestellt habe: Es ist egal, in welcher Stadt oder in welchem Bundesland man wohnt, die Macken der Mitbewohner ändern sich deswegen nicht.
Ich spreche mich jetzt nicht von allen Fehlern frei, aber zu eurer Unterhaltung folgt hier die Hitliste mit den 5 schlimmsten Problemtypen unter meinen Mitbewohnern. Den ganzen Beitrag lesen »

Nervenkrieg…

8. August 2012

“Oh mein Gott!“

Ich glaube, es gibt kaum etwas, was ich derzeit öfter denke. Meine Nervosität und Hibbeligkeit hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Mein Freund ist langsam genervt von meinem „ Heute in XY Tage“ Oder „ Nur noch XY Tage“ und ein wenig fühlt es sich an wie die Wochen vor dem großen Sommerurlaub, als man noch ein Kind war. Oder vor dem Geburtstag, Ostern, Nikolaus, Weihnachten, ach alles zusammen.

Letzte Woche Freitag war ich auf der Hochzeit meiner Cousine und selbst da war die Frage „Hast du jetzt endlich deinen Platz“ oder „Wann erfährst du denn, ob du einen Platz hast“ definitiv unter den Top 10 („Oh mein Gott, es nervt hört doch mal auf zu fragen“).

Die Angst, dass es nicht klappt ist in den Hintergrund gerutscht, schließlich wurden in den letzten 7 Jahren immer alle, die nicht mehr als 1300 Plätze von dem Grenzrang entfernt waren, zugelassen.

Mich trennten im Sommersemester 650 Plätze… Tausendmal habe ich es nachgerechnet und die großen Zweifel sind gewichen, jetzt geht es (hoffentlich) nur noch um den Ort. Trotzdem, letzte Woche habe ich geträumt, dass ich den Grenzrang um 1 Platz verpasse, auf der Arbeit überfiel mich die Angst, dass ich meinen Antrag nicht abgeschickt habe oder die Post ihn verloren hat… Wo war noch mal die Mail?? Hektisch durchsuche ich mein Postfach, den-ZVS-Ordner… Nichts!!! Oh mein Gott!!! Letztlich habe ich die Mail im Archiv- Ordner gefunden, auf meinen Kontrollblatt in Daisy ist auch nichts Rot, bleibt nur noch die Angst, dass ich die Unterschrift vergessen habe…

Manchmal weine ich auch einfach. Oder ich stelle mir den Tag vor, den Tag auf den ich so lange gewartet habe und es kommt mir unglaublich unreal vor.

Wenn es nicht klappt wäre es natürlich ein richtiger Tritt in die Fresse. Oh mein Gott das wäre wirklich übel.

Letztes Jahr im Wintersemester habe ich angefangen zu zählen. Jeder Monat eine Seite auf meiner Schreibunterlage, jede Woche ein bunter Zahnstocher, jeder Monat in einer anderen Farbe, jeder Tag ein Eppendorf-Tube weniger im Beutel, jeden Tag ein Kreuz mehr auf dem Kalender, einen Tag weniger auf meiner App.

Als es nur noch 100 Tage waren habe ich ein 50cm Lineal genommen und jeden Tag ein Gummi 0,5cm nach vorne geschoben, mittlerweile ist ein zweites Gummi für die Tage bis zu meinem Letzten dazu gekommen. So habe ich versucht mir die Zeit „greifbarer“ zumachen, am Anfang war es frustrierend zusehen, was noch vor mir liegt und wie wenig ich erst hinter mir habe, jetzt ist es gekippt und freut mich jedes Mal.

Zwischen meiner Chefin und mir ist immer noch Eiszeit, zweimal habe ich sie gestern gesehen, ein „Hallo“ habe ich nicht bekommen. Gestern wurde ein grillen geplant, ich erfuhr da von als letzte (nicht das ich Lust hätte meine Freizeit auch noch mit ihr zu verbringen) und heute wurde ich dann auch nicht gefragt, ob ich mit Mittag essen möchte. Danke, ich habe euch auch lieb. Mit meinem Freund war es eh viel schöner…

Eigentlich ist es ein ziemlich feiges Verhalten, einen Vertrag ohne vorheriges Gespräch auslaufen zu lassen, vielleicht merkt sie aber auch, dass auch ich  keinen Bock mehr habe und lässt es unter “stillschweigendes einvernehmen” laufen. Trotzdem frage ich mich, wie es wäre, wenn ich nicht vorher kündigen würde, gäb es gar kein Gespräch? Ob sie schon ausgerechnet hat (so wie ich) wann mein letzter Tag ist? Naja ich bin ja auch nicht besser.

Nächste Woche Dienstag muss und werde ich mich arbeitsuchend melden. Außerdem fängt dann der August an, mein letzter „Wartemonat“

Wenn ich davon lese, wie andere mit ihren Kollegen die letzten Wochen begangen haben, stimmt es mich manchmal traurig, es würde bestimmt einiges einfach machen, wenn alle bescheid wüssten und mit fiebern und sich mit freuen. Aber es ist wohl eher die Ausnahme als die Regel, dass man so offen damit umgeben kann…

Ich werde wohl ab Mittwoch, den 08.08, stündlich im Internet checken, ob schon jemand in den unglaublichen Weiten des Webs, bei der ZVS angerufen hat und ob es schon Info gab. Wenn dann spätestens Donnerstag die ersten mit 12WS und 2,1 einen Platz haben und es freudig in diversen Foren posten, werde ich mir mein Handy schnappen und den kleinen Zettel mit der Telefonnummer der ZVS, sowie meiner Bewerbernummer. Ich werde mich hier auf der Toiletten einschließen und mit einem riesen Knoten im Hals anrufen. Nach der Zusagen werde ich mit einen Piccolo auf mich selber anstoßen, dann alle meine Lieben anrufen, es auf FB posten und dann ganz normal weiter arbeiten ohne eine Miene zu verziehen.

Soweit die Theorie… jetzt muss es nur noch klappen.

Noch 16 Tage bis zum Bescheid, das sind 384 Stunden, noch nicht mal…