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DOI 10.1055/s-00000001

AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie

In dieser Ausgabe:

Aufklärung und Patientenwille

Damit eine ärztliche Maßnahme durchgeführt werden kann, muss der Patient informiert in diese einwilligen. Diese Einwilligung wiederum ist nur ethisch und juristisch gerechtfertigt, wenn der Patient versteht, in was er einwilligt. Dafür stellt die ärztliche Aufklärung die Grundlage dar. Rechtlich ist dies in Deutschland im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt.

Die ärztliche Aufklärung, die auf die informierte Einwilligung des Patienten (informed consent) in die ärztliche Behandlungsmaßnahme abzi...

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Einwilligung nach Aufklärung – ein juristisches Update

Die Indikation allein reicht zur Rechtfertigung des ärztlichen Eingriffes nicht. Hinzukommen muss die Einwilligung des durch einen Arzt aufgeklärten Patienten. Sind anstelle des Patienten andere Personen berechtigt, für ihn zu entscheiden, so sind diese aufzuklären. Dabei ist der Patient über sämtliche für die Einwilligung wesentlichen Umstände rechtzeitig und verständlich aufzuklären, ggf. unter Hinzuziehung eines Sprachmittlers bei fremdsprachigen Patienten.

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Ermittlung des Patientenwillens

Die Ermittlung des Patientenwillens ist in der Notfall- und Intensivmedizin oft schwierig. Die Beachtung des Willens stellt ein juristisches und ethisches Gebot dar, der Patient ist jedoch häufig nicht selbst einwilligungsfähig. Dieser Beitrag beschreibt den Prozess der Ermittlung des Patientenwillens und zeigt, welche Bedeutung eine Patientenverfügung, andere Behandlungswünsche oder der mutmaßliche Wille für die Behandlungsentscheidung haben.

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Juristische Stellvertreter in der Medizin: Bevollmächtigte und Betreuer

Jeder Patient hat Rechte. Ein zentrales Recht ist die Zustimmung oder Ablehnung einer medizinisch indizierten Behandlung nach Aufklärung1. Für einen Patienten, der seine Rechte zum Beispiel wegen einer Bewusstlosigkeit, Demenz oder anderen psychiatrischen Erkrankung nicht selbst wahrnehmen kann, muss ein juristischer Stellvertreter diese Aufgaben übernehmen. Dieser Beitrag stellt dar, wie Bevollmächtigte oder Betreuer in die Entscheidungsfindung eingebunden werden müssen.

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