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DOI 10.1055/s-00000002

Aktuelle Dermatologie

In dieser Ausgabe:

Alopezia areata: Welche Rolle spielt die Haarfarbe für das Erkrankungsrisiko?

Die Alopezia areata betrifft überproportional häufig jüngere Menschen, welche noch keine grauen Haare haben. Möglicherweise richtet sich die der Erkrankung zu Grunde liegende Immunreaktion bevorzugt gegen pigmentierte Haarfollikel. Besteht ein Zusammenhang zwischen der natürlichen Haarfarbe eines Menschen und seinem Risiko, an einer Alopezia areata zu erkranken? Diese Fragestellung untersuchte ein US-Forscherteam anhand von Daten der „UK Biobank“.

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Hautmanifestationen bei COVID-19: nicht klar mit Erkrankungsschwere assoziiert

Die Prävalenz kutaner Beteiligung bei einer COVID-19-Erkrankung liegt in ersten Studien hospitalisierter Patienten bei um die 8 %. Es wurden bislang 6 Hauptphänotypen identifiziert, daneben gibt es Hinweise für eine Vielzahl weiterer Hauterscheinungen. Die Erkrankungsschwere von COVID-19 scheint dabei nicht klar mit einzelnen Hautmanifestationen zusammenzuhängen.

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Verzögerte Diagnose und fehlerhafte Therapie von Basalzellkarzinomen

Eine 68-jährige Patientin wurde von einer dermatologischen Poliklinik unter der klinischen Verdachtsdiagnose von Basaliomen im Bereich der Stirn und des Ohres über 20 Monate topisch mit 5 % Imiquimod-Creme behandelt, ohne dass eine bioptische Sicherung vorgenommen wurde. Die danach erfolgte dermatohistologische Diagnostik ergab ein sklerodermiformes und ein noduläres Basalzellkarzinom. Eine operative Therapie erfolgte wegen mehrfacher mangelnder Tumorfreiheit der Exzisionsränder während multiple...

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Großzellig-anaplastisches T-Zell-Lymphom und Mycosis fungoides unter der Therapie mit Dupilumab

Dupilumab ist das erste zielgerichtete Biologikum, das bei mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis angewendet werden kann. Der monoklonale Antikörper hemmt die Interleukin-4- und Interleukin-13-Signalübertragung1. Dupilumab belegt für die Behandlung von atopischen und allergischen Erkrankungen ein gutes Verträglichkeitsprofil. Gleichwohl sollten Ärzte seine Neuheit und das Potenzial für unerwartete und unerwünschte Arzneimittelwirkungen berücksichtigen. Wir stellen einen Patienten vor,...

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Balanitis circumscripta plasmacellularis Zoon

Die Balanitis plasmacellularis Zoon (BPZ), zuerst beschrieben von J. J. Zoon, ist eine chronische entzündliche Dermatose, die histologisch definiert ist anhand eines subepithelialen, lymphohistiozytären Infiltrates mit vielen Plasmazellen. Dabei wurden ein Spektrum epithelialer Veränderungen und eine variable Zusammensetzung des Infiltrates beschrieben. Dadurch unterscheidet sie sich von der Erythroplasie Queyrat, obwohl beide klinisch sehr ähnlich sind. An der BPZ erkranken vorwiegend ältere, n...

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Fertilitätserhalt bei Patienten in der Dermatoonkologie – Eine aktuelle Übersicht

Bei vielen Patienten, die an einem Malignom erkranken, ist die Familienplanung noch nicht abgeschlossen, sodass für den Erhalt des fertilen Potenzials Maßnahmen der Fertilitätsprotektion sinnvoll sind. Durch eine Polychemotherapie, unabhängig ob im neoadjuvanten oder adjuvanten Setting, Molekular- oder Immuntherapien kann es zu einer irreversiblen Schädigung der Follikel bzw. Spermatogenese kommen, was u. U. zu einer permanenten Infertilität führen kann. Abhängig von der verwendeten Therapie und...

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Evidenz in der lokalen Therapie chronischer Wunden: Was ist gesichert?

Chronische Wunden sind ein komplexes Symptom verschiedener Grunderkrankungen. Sie können bspw. vaskulärer, metabolischer oder immunologischer Genese sein. Auch wenn die Therapie dieser Grunderkrankungen im Vordergrund steht und zielführend ist, so beeinflussen diese Wunden die Lebensqualität der einzelnen Patienten oder Patientinnen stark. Zur Lokaltherapie chronischer Wunden steht ein breites Portfolio an Möglichkeiten zur Verfügung. Anders als in anderen Bereichen der Medizin ist die Evidenz f...

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