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DOI 10.1055/s-00000003

Aktuelle Ernährungsmedizin

In dieser Ausgabe:

Ernährungstherapie bei akuter und chronischer Pankreatitis – Update 2021

Pankreatitis ist ein häufiges Krankheitsbild. Mithilfe einer enteralen bzw. parenteralen Ernährung kann der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden. Dieser Beitrag zeigt, welchen großen Stellenwert die individualisierte Ernährungsberatung hat, um eine adäquate Nahrungszufuhr sicherzustellen.

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Medizinische Ernährung verlängert Leben palliativer Krebspatienten

Im Sterbeprozess wird eine medizinische Ernährung oder Hydratation in vielen Ländern nicht empfohlen. Unklar ist der Effekt dieser Maßnahmen bei Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen, die noch eine Lebenserwartung von Wochen bis Monaten haben. Eine prospektive Studie verglich den Effekt von enteraler Ernährung (EN), parenteraler Ernährung und Hydratation (PNH) auf das Überleben von Patienten mit Tumorkachexie in Palliativstationen.

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Fischöl und Vitamin D präventiv ungeeignet

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung überhaupt und mit einer relevanten Morbidität und Mortalität assoziiert. In der doppelblinden VITAL-Rhythm-Studie profitierten > 25 000 Herzgesunde nicht von Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D 3 als Primärprophylaxe. Die Autoren empfehlen deshalb die präventive Einnahme nicht.

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Mikronährstoffe für Kinder auf Intensivstationen

Nach der PEPaNIC-Studie erfolgte eine Anpassung der Leitlinien für die parenterale Ernährung kritisch kranker Kinder mit Makronährstoffen. Ein Mangel an Mikronährstoffen verschlechtert die Organfunktion und Wundheilung, begünstigt die Muskelschwäche und alteriert den Immunstatus. Die Arbeitsgruppe untersuchte nun, wie die an PEPaNIC teilnehmenden Kliniken Mikronährstoffe substituierten und ob das Management den Leitlinienempfehlungen entsprach.

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COVID-19: Hohes Risiko für Malnutrition bei stationärem Aufenthalt

Schon früh im Verlauf der SARS-CoV-2-Pandemie wurden von der europäischen Gesellschaft für klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) Empfehlungen zur Ernährung von COVID-19-Patienten veröffentlicht, in denen der Stellenwert von Ernährungsinterventionen betont wird. Eine Querschnittsstudie aus Italien zeigte nun, dass in der klinischen Praxis Handlungsbedarf besteht.

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COVID-19: Hoch dosierte Einmalgabe von Vitamin D ohne prognostischen Vorteil

Die Idee war bestechend: Könnte Vitamin D, dessen immunmodulatorisches Potenzial bei respiratorischen Erkrankungen inzwischen gut bekannt ist, die Prognose von COVID-19-Patienten verbessern? Leider wurden die Hoffnungen nicht bestätigt, wie jetzt eine randomisierte Studie aus Brasilien zeigte.

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Online-Befragung von Ernährungsfachkräften mit klinischem Arbeitsfeld in Deutschland zum Thema Variablen des Ernährungsassessments

Hintergrund Für die Behandlung von Patienten mit ernährungsbedingten Erkrankungen wird in Deutschland die Ernährungstherapie als Teil der klinischen Ernährung empfohlen. Grundvoraussetzung für optimales ernährungstherapeutisches Handeln ist dabei ein von qualifizierten Ernährungsfachkräften erhobenes systematisches Ernährungsassessment.

Methoden In einem standardisierten, halboffenen Fragebogen gaben Ernährungsfachkräfte eine Selbstauskunft zur regelhaften Nutzung verschiedener Variablen im Ernähru...

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Von der Verhaltensprävention zur Verhältnisprävention – 10 Jahre Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten DANK

Vor 10 Jahren wurde die „Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten“ DANK gegründet, ein Zusammenschluss von inzwischen 24 medizinischen Fachgesellschaften, um die Politik zu mobilisieren, der Welle der nichtübertragbaren Krankheiten mit besserer Primärprävention zu begegnen.

Die aktuelle Corona-Krise zeigt, dass die Politik in der Lage ist, drastische Maßnahmen, wie einen Lockdown von Wirtschaft und Gesellschaft, zu verfügen, um gesundheitliche Gefahren abzuwehren. Sie zeigt auch, wie wichti...

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Dietary Inflammatory Index (DII) – Nützlicher Wegweiser in der praktischen Beratung oder rein theoretisches Modell in der Ernährungsforschung?

Hintergrund Mithilfe des Dietary Inflammatory Index (DII) lässt sich das inflammatorische Potenzial einer jeweiligen Ernährungsweise charakterisieren. Voraussetzung hierfür ist das Vorliegen von ausreichend Ernährungsdaten, wie in etwa einem Verzehrfragebogen. Da der DII unabhängig von der jeweiligen Esskultur ist, kann er prinzipiell global eingesetzt werden. Aktuell gibt es keinen vergleichbaren Index, der zu diesem Zweck verwendet werden kann. Das inflammatorische Potenzial der Ernährung ist e...

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