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DOI 10.1055/s-00000003

Aktuelle Ernährungsmedizin

In dieser Ausgabe:

Ernährungsstrategien bei neurodegenerativen Erkrankungen des motorischen Systems

Der Gewichtsverlust stellt ein häufiges und prognostisch ungünstiges Problem von Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen des motorischen Systems wie Morbus Parkinson, amyotrophe Lateralsklerose oder Morbus Huntington dar. Um die Funktion und Lebensqualität der Betroffenen so lange wie möglich zu erhalten, sind frühzeitige orale Ernährungsstrategien wichtig. Welche Interventionen die besten Erfolge erzielen, untersuchten britische Forscher.

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G-Tube-Ernährung bei Kindern: Standardisierte Schulung der Mütter empfehlenswert

Die Anlage einer Ernährungssonde im Zuge einer Gastrostomie (G-Tube) ist eine sichere und bei jungen Patienten häufig durchgeführte Prozedur. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kommt der Patientenversorgung eine besondere Bedeutung zu, um etwa Komplikationen vorzubeugen. Eine Studie aus der Türkei hat in diesem Zusammenhang die Effekte eines Schulungsprogramms auf die Wissens- und Angstlevels der Mütter untersucht.

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Kalorienrestriktion ohne Adipositas: Adhärenz sinkt nach 20 Wochen

Kalorienreduktion auch für gesunde schlanke Personen? Was tierexperimentelle Untersuchungen schon seit langer Zeit nahelegen, scheint sich auch für den Menschen zu bestätigen: Eine mäßige Reduktion der Nahrungsenergieaufnahme könnte gesundheitliche Vorteile und eine Verlängerung der Lebensspanne mit sich bringen. Allerdings scheint die Adhärenz an die veränderten Essgewohnheiten nach einigen Wochen zu sinken, wie die Post-hoc-Analyse einer Studie zeigte.

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Das ZEPmax-Programm – effektive, leitliniengerechte multimodale Therapie von Adipositas und Folgeerkrankungen

Hintergrund Adipositas und die assoziierten Folgeerkrankungen führen nicht nur zu einer erhöhten Morbidität und Mortalität, sondern auch zu einer Reduktion der Lebensqualität. Obwohl ein multimodaler Therapieansatz die leitliniengerechte Therapie der Wahl für die meisten Patienten ist, fehlen in Deutschland flächendeckend geeignete Programme und die Ansprechraten unstrukturierter Interventionen sind unzureichend.

Material und Methodik Das ZEPmax-Programm ist ein konservatives, multimodales, 1-jähri...

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Explorative Untersuchungen zum Stoffwechsel bei Tumorpatienten: Substratbilanzen nicht befallener Organe

Maligne Tumoren können in tumorfreien Organen metabolische Veränderungen induzieren. Um solche Veränderungen zu kennzeichnen, wurden bei Tumorpatienten die periphere und splanchnische Nettoaufnahme bzw. Nettoabgabe energieliefernder Substrate und der Aminosäuren untersucht. Die Austauschraten von Substraten sind deren arteriovenöse Konzentrationsdifferenzen, multipliziert mit der Durchblutungsgröße.

An der Studie nahmen 14 Patienten mit operablen gastrointestinalen Karzinomen und 16 metabolisch g...

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Verdauungsoptimierung – wie sich Ernährung und Mikrobiom gegenseitig beeinflussen

Die Nahrung beeinflusst die Darmbakterien dadurch, dass sie solche Bakterien zur Expansion stimuliert, welche die angebotenen Nahrungsbestandteile metabolisieren können. Umgekehrt helfen auf diese Weise die Darmbakterien, die Verdauung der Nahrung zu optimieren und die Energieaufnahme zu erhöhen. Somit wird das Darmmikrobiom vor allem durch die Ernährung reguliert, sie bestimmt die Zusammensetzung, die Funktion und die Diversität des Mikrobioms. In der Folge trägt das Darmmikrobiom dazu bei, die...

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Ernährungsmedizinische Aspekte beim Kurzdarmsyndrom

Das Kurzdarmsyndrom ist ein komplexes Krankheitsbild, welches in der Therapie einen multidisziplinären Ansatz bedarf. Nur durch eine optimale ernährungsmedizinische, medikamentöse und chirurgische Behandlung sowie durch ein grundlegendes Verständnis der pathophysiologischen Konsequenzen des veränderten Intestinaltrakts seitens der behandelnden Personen, kann eine adäquate Therapie gewährleistet werden. Insbesondere in der akuten Phase ist die Aufrechterhaltung des Ernährungszustands sowie der Fl...

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