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DOI 10.1055/s-00022861

Aktuelle Kardiologie

In dieser Ausgabe:

Herzinsuffizienz: zusätzliches Patienten-Schulungsprogramm ohne erhofften Effekt

Die Umsetzung nationaler Leitlinien für Patienten mit Herzinsuffizienz und reduzierter Ejektionsfraktion gelingt unzureichend. In der Cluster-randomisierten Studie verglichen die Autoren die Qualität der Standardversorgung und einer ausgefeilten Intervention, die Schulungen durch externe Experten, Audits und Feedback einschloss. Die Effekte waren marginal und führten nicht zu signifikant weniger Rehospitalisierungen und Todesfällen.

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Kommentar zu „Zusätzliches Patienten-Schulungsprogramm ohne erhofften Effekt“

CONNECT-HF war eine groß angelegte, qualitativ hochwertige, pragmatische Studie, die im US-amerikanischen Gesundheitssystem mit einem Cluster-randomisierten Design die 1-Jahres-Effekte eines Übergang-Managementprogramms zwischen dem entlassenden Krankenhaus und der ambulanten Versorgung evaluierte. CONNECT-HF adressierte Patienten mit Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz und einer reduzierten linksventrikulären Ejektionsfraktion (HFrEF), für die eine Vielzahl von Behandlungs- und Managemental...

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Plötzlicher Herztod: Laienreanimation rettet Leben

Zur Verhinderung von sportassoziierten plötzlichen Todesfällen kommen auf der einen Seite kardiale Screening-Untersuchungen und auf der anderen Seite Strategien zur Verbesserung der Laienreanimation zum Einsatz. Eine Beobachtungsstudie aus Frankreich konnte jetzt zeigen, dass die Mortalität beim Sport in den vergangenen Jahren insgesamt drastisch gesenkt werden konnte.

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Medikamentöse Therapie der HFrEF – früher Nutzen von Synergien und individuelle Konzepte

Die aktuellen Leitlinien zur Pharmakotherapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion empfehlen den frühzeitigen und möglichst simultanen Beginn mit einem Betablocker (BB), SGLT2-Inhibitor (SGLT2i), Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten (MRA) und ACE-Hemmer (ACEi) bzw. alternativ einem Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI). Dabei wird die Sequenz des Therapiestarts der empfohlenen Wirkstoffklassen und deren Erweiterung und Dosissteigerung im Verlauf unter Berücksichtigung d...

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Änderung der Indikation zur primärprophylaktischen ICD-Implantation

Die Versorgung mit einem implantierbaren Kardioverter-Defibrillator (ICD) bietet einen effektiven Schutz vor lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen. Da es sich beim plötzlichen Herztod um ein unvorhersehbares Ereignis handelt, stellt die Selektion des Patientenguts, das von einer ICD-Implantation profitiert, jedoch nach wie vor eine große Herausforderung dar. Die Evidenz, auf der die aktuellen Leitlinienempfehlungen zur ICD-Implantation aufbauen, begründet sich zu einem relevanten Teil auf Stu...

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Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern – eine Zwillingsepidemie

Vorhofflimmern (VHF) und eine Herzinsuffizienz begünstigen sich gegenseitig und treten häufig in Kombination auf. Eine effektive Therapie des VHF inklusive der möglicherweise notwendigen Antikoagulation sollte zentraler Baustein bei Patienten mit eingeschränkter systolischer Funktion und VHF sein. Medikamentöse Therapieoptionen sind in der Regel wenig effektiv, sodass zunehmend Katheterablationsverfahren zur Behandlung dieser Patienten in den Vordergrund gestellt werden. Randomisierte Studien be...

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Empfehlungen der S3-Leitlinie (AWMF) Einsatz der extrakorporalen Zirkulation (ECLS/ECMO) bei Herz- und Kreislaufversagen

In den vergangenen Jahren hat der Einsatz mechanischer Unterstützungssysteme für Patienten mit Herz- und Kreislaufversagen kontinuierlich zugenommen, sodass in Deutschland mittlerweile jährlich etwa 3000 ECLS/ECMO-Systeme implantiert werden. Vor dem Hintergrund bislang fehlender umfassender Leitlinien bestand ein dringlicher Bedarf an der Formulierung evidenzbasierter Empfehlungen zu den zentralen Aspekten der ECLS/ECMO-Therapie.

Im Juli 2015 wurde daher die Erstellung einer S3-Leitlinie durch di...

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