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Aktuelles Heft

DOI 10.1055/s-00000007

Aktuelle Urologie

In dieser Ausgabe:

Ileum-Neoblase nach Hautmann

Die orthotope Ileum-Neoblase nach Hautmann ist als vollständiger Blasenersatz bei Patienten mit infiltrierenden Tumoren der Harnblase oder zum Harnblasenersatz bei interstitieller Zystitis und neurogener Blase geeignet. Der orthotope Ersatz entspricht der originären Harnblase am meisten. Auch bei Patienten mit radiogener oder tuberkulöser Schrumpfblase kann eine orthotope Ileum-Neoblase angelegt werden, wenn die Urethra und die Darmsegmente geeignet sind. Bei vorbestrahlten Patienten müssen die Bestrahlungsdosis und das Bestrahlungsfeld berücksichtigt werden. Die Vorteile des orthotopen Harnblasenersatzes liegen in einer optimalen Funktion durch niedrige intravesikale Druckwerte, zufriedenstellende Kontinenz am Tag und meist auch in der Nacht sowie einem ungestörten „Body-Image“ durch den Verzicht auf jegliches Stoma.

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Was verursacht Prostatakrebs? – Subjektive Krankheitsursachen von Patienten mit Prostatakarzinom

Hintergrund  Die durch ein Prostatakarzinom (PCa) verursachte psychosoziale Belastung kann bei Patienten noch Jahre nach erfolgter Therapie persistieren. Ein möglicher Faktor ist dabei die subjektiv wahrgenommene Krankheitsursache, die das Belastungserleben, die Therapie und das weitere Präventivverhalten maßgeblich beeinflussen kann. Ziel der Studie war deswegen, von Patienten geäußerte subjektive Gründe für das PCa zu erfassen und assoziierte Faktoren zu untersuchen.

Material und Methoden  Einges...

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68Ga-PSMA-11 PET/mpMRT zur Lokaldetektion des primären Prostatakarzinom bei Männern mit negativer Vorbiopsie

Hintergrund Die multiparametrische MRT (mpMRT) stellt den Goldstandard der bildgebenden Diagnostik zur Detektion eines primären Prostatakarzinoms (PC) nach negativer Biopsie dar. Die PSMA PET weist eine hohe Genauigkeit auf, wird aber derzeit vor allem in der Rezidivsituation eingesetzt. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war nun die Effektivität einer kombinierten68Ga-PSMA-11 PET/mpMRT Bildgebung zur Detektion eines PC nach vorheriger negativer Prostatabiopsie zu untersuchen.

Material und Methoden E...

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Die Beweiskraft ärztlicher Aufklärungsbögen

In Klinik und Praxis sind sie nicht mehr wegzudenken: ärztliche Aufklärungsbögen. Sie dienen der Vorab-Information des Patienten, als Check-Liste für den Arzt während des persönlichen Aufklärungsgesprächs, der Dokumentation des Gesprächs und später als Erinnerungsstütze, schließlich als Beweisstück im Prozess.

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Niedrigrisiko-Prostatakarzinom: Wie sicher ist die aktive Überwachung?

Für Patienten mit einem lokal begrenzten Prostatakarzinom und günstiger Risikokonstellation stellt die aktive Überwachung mit regelmäßigem laborchemischem, klinischem und bioptischem Monitoring eine primär konservative Therapieoption dar. Bei einem Krankheitsprogress kann frühzeitig eine kurative Therapie eingeleitet werden. US-Forscher berichten nun die langfristige onkologische Sicherheit dieser Managementstrategie.

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Lohnt sich die partielle Nephrektomie bei schwerer chronischer Niereninsuffizienz?

Bei einem Nierentumor und begleitender chronischer Nierenfunktionsstörung erfolgt bevorzugt eine organerhaltende chirurgische Therapie. Angesichts der Tatsache, dass eine schwere chronische Niereninsuffizienz bei einem erheblichen Teil der Betroffenen relativ schnell zu einem terminalen Nierenversagen fortschreitet, stellt sich die Frage, ob diese Patienten tatsächlich von einer partiellen Nephrektomie profitieren.

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Lokale und Metastasen -gerichtete Therapieoptionen beim oligometastasierten Prostatakarzinom

Die Weiterentwicklung systemischer Therapiekonzepte beim metastasierten Prostatakarzinom haben in der jüngeren Vergangenheit zu einer deutlichen Prognoseverbesserung geführt. Inwieweit durch lokale und/oder gezielte Metastasen-gerichtete Therapien neben Palliation, lokaler Kontrolle und Funktionserhalt ein zusätzlicher prognostischer Nutzen besteht, war lange unklar. Für die lokale Therapie der Prostata besteht aktuell die höchste Evidenz für die Strahlentherapie und zeigt bei „niedriger Metasta...

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Der onkologische Nutzen der pelvinen Lymphadenektomie ist beim Prostatakarzinom nicht geklärt

Der Review von Fossati 2017 stellt den Wert der pLA im Rahmen der RP in Frage, weil sich aus den vorliegenden Studien kein onkologischer Nutzen ergibt. Nach wie vor ist die Beweislage wegen fehlender Evidenz dürftig. Unsere Feststellung, dass von metastasierten LK keine Streuung bisher nachgewiesen wurde, basiert auf Registerdaten, auf klinischen Studien ohne Nachweis eines pLA-Vorteils und auf Überlegungen zum genetischen Zusammenhang von LK- und Fernmetastasen. Der Verzicht auf die pLA bzw. au...

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