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Aktuelles Heft

DOI 10.1055/s-00000007

Aktuelle Urologie

In dieser Ausgabe:

Intravesikale Gemcitabin-Instillationstherapie bei BCG-Versagen und Mitomycin-Allergie – Der besondere Fall einer Patientin mit invertiertem Papillom der Harnblase

Die Instillationstherapie stellt im Feld der urothelialen Neoplasien der Harnblase eine einzigartige Therapiemöglichkeit dar, die so in keinem anderen medizinischen Bereich zur Anwendung kommt. Mit der Wahl des zu instillierenden Medikamentes hat sich die Forschung der vergangenen Jahre intensiv beschäftigt, hierbei hat sich besonders der Einsatz von Bacillus Calmette-Guerin (BCG) und Mitomycin C (MMC) bewährt. Weitere Medikamente, die jedoch seltener zum Einsatz kommen, sind Chemotherapeutika w...

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Myokardinfarkt bei jungem Seminompatient während Chemotherapie mit Cisplatin, Etoposid und Bleomycin (PEB-Schema)

Einleitung  Die Keimzelltumoren des Hodens können durch Chemotherapie mit Cisplatin, Etoposid und Bleomycin (PEB) in weit über 90 % aller Fälle geheilt werden. Die Chemotherapie wird von den zumeist jungen Männern ohne schwerwiegende Komplikationen toleriert. Kardiovaskuläre Komplikationen sind äußerst selten, sind aber in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus geraten.

Fallbericht  Ein 33-jähriger Mann mit testikulärem Seminom im klinischen Stadium 2b wurde einer PEB-Chemotherapie unterzogen. A...

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Antirefluxplastik nach Lich-Gregoir

Ähnlich dem Prostatakarzinom in der Erwachsenenurologie hat der vesikoureterale Reflux (VUR) in der Kinder- und Jugendurologie, zum Teil sehr unterschiedliche Facetten der Diagnostik und Therapie in den letzten 50 Jahren erfahren123. Ziel der Therapie ist eine Vermeidung/Reduktion aufsteigender Harnwegsinfektionen, die mit dem Risiko von Parenchymnarben und damit möglicher Einschränkung der Nierenfunktion einhergehen1. Mit der extravesikalen Antirefluxplastik nach Lich4und Gregoir5steht ein einf...

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Sicher zwischen Leitlinie und Leitplanke: Umfrage zur Praxis des perioperativen Managements der radikalen Zystektomie in Deutschland

Hintergrund und Zielsetzung  Die radikale Zystektomie (RCX) ist die kurative Standardbehandlung für muskelinvasive Harnblasenkarzinome. Aufgrund des operativen Ausmaßes und der damit verbundenen komplexen stationären Betreuung ist die RCX mit hoher Morbidität und Mortalität verbunden. Ziel war es, Daten aus dem klinischen Alltag zur gegenwärtigen Praxis des perioperativen Managements zu erfassen.

Methoden  Mitglieder der DGU und der German Society of Residents in Urology beantworteten anonym einen ...

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Ordnungsgemäße ärztliche Aufklärung trotz fehlender Information der Patientin über eine echte Behandlungsalternative?

Zur Abklärung unklarer Befunde der Mammae kommt neben einer offenen Biopsie in der Regel auch die Durchführung einer Stanzbiopsie in Betracht. Letztere ist wegen des minimalinvasiven Vorgehens in vielen Fällen die Alternative der Wahl. Dies entscheidet letztlich der jeweils verantwortliche Arzt im Rahmen seiner Therapiefreiheit und den dazu mit der jeweiligen Patientin geführten Gesprächen.

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Nicht sichtbare Hämaturie: Wie häufig ist ein Tumor die Ursache?

Ein erheblicher Anteil der Bevölkerung weist eine nicht sichtbare Hämaturie auf: Schätzungen zufolge ist bspw. jeder fünfte Mann im Alter über 60 Jahre betroffen. Wie häufig liegt einem solchen Befund ein Blasenkarzinom, ein Urothelkarzinom des oberen Harntrakts oder ein Nierenkarzinom zugrunde? Und welche diagnostische Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Urinzytologie zu? Diesen Fragen ging ein Team internationaler Forscher nach.

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Harnleiterschienung: Dünnere Stents verursachen weniger Beschwerden

Die Mehrzahl der Patienten berichtet nach der Einlage eines Doppel-J-Ureterkatheters über Beschwerden im Bereich der Niere sowie der Blase, welche die Harnwegsfunktion, den Alltag sowie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Welchen Anteil der Stentdurchmesser an der Symptomschwere hat, untersuchten nun Urologen von der Hochtaunusklinik Bad Homburg im Rahmen einer prospektiven, einfach verblindeten Studie.

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Die Blasenhernie: eine Fallserie und Review der Literatur

Inguinale Blasenhernien machen unter allen Leistenhernien nur 1 – 4 % aus. Die Diagnosestellung kann aufgrund der atypischen Symptome erschwert sein und wird oft erst intraoperativ diagnostiziert. Umso wichtiger ist, es die Diagnose präoperativ zu stellen, um evtl. iatrogene Komplikationen zu vermeiden.

Wir berichten über eine Fallserie von 5 Patienten in den letzten 20 Jahren, welche mit der seltenen Pathologie einer Blasenhernie in unserer Abteilung therapiert wurden.

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Editorial

Erratum

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