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Aktuelles Heft

DOI 10.1055/s-00000007

Aktuelle Urologie

In dieser Ausgabe:

Ureterolyse, Intraperitonealisierung, Ureter-Ileum-Interponat und pyelovesikaler Bypass (Detour) bei Morbus Ormond oder langstreckiger Ureterstriktur

Die häufigste Ursache der uni- oder bilateralen Ureterstenose idiopathischer Genese stellt die primäre retroperitoneale Fibrose (Morbus Ormond) dar. Ihr liegt eine entzündliche Bindegewebsproliferation ungeklärter Ätiologie mit Bevorzugung des Retroperitoneums zugrunde. Die Beteiligung des ableitenden Harntrakts manifestiert sich durch eine uni- oder bilaterale Ureterobstruktion bis hin zur Anurie und Urämie. Die primäre Therapie des Morbus Ormond erfolgt immunsuppressiv durch die mindestens 3-monatige Gabe von Kortikosteroiden oder Azathioprin, bis keine aktiven Entzündungsreaktionen mehr nachweisbar sind. Die primäre Sicherung des oberen Harntrakts wird mittels endoluminaler Ableitung oder perkutaner Nephrostomie gewährleistet. Die konservative Therapie erfolgt nach einem speziellen Schema.

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Perkutane lokal-ablative Therapie beim kleinen Nierenzellkarzinom

Das Nierenzellkarzinom (NCC) ist eine Tumorerkrankung v. a. älterer Menschen. Perkutane lokale Therapien kleiner NCC (< 4 cm) nehmen insbesondere vor dem Hintergrund begleitender Komorbiditäten und eingeschränkter OP-Fähigkeit der Patienten zu. In dem vorliegenden Beitrag werden etablierte lokale ablative Verfahren in Form der Radiofrequenz- (RFA), Mikrowellen- (MWA) und Kryoablation dargestellt, und der Stellenwert der Ablation in der Behandlung kleiner NCC basierend auf aktueller Evidenz und i...

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Unerwünschte Arzneimittelwirkungen am Harntrakt – der Wittener Harntrakt-Nebenwirkungs-Score

Obwohl der Harntrakt mit Restharnbildung, Harnverhaltung, Pollakisurie, Polyurie, Nykturie, Detrusorstimulation, Detrusorhemmung, Hämaturie, Dysurie und anderen Erscheinungen häufig den Schauplatz unerwünschter Arzneimittelwirkungen darstellt, fehlt es an einer Gesamtübersicht an Substanzen, die eine solche Harntraktnebenwirkung auslösen können und eine entsprechende Bewertung. Vorhandene Listen „potenziell inadäquater Medikation“ fokussieren entweder auf eine pharmakologische Gruppe von Nebenwi...

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Wie häufig ist „gelegentlich“? – Zur Angabe von Häufigkeiten im Aufklärungsgespräch

Im Rahmen des ärztlichen Aufklärungsgespräches mit dem Patienten spielt die Darstellung der mit dem geplanten Eingriff verbundenen Komplikationen und Risiken eine wesentliche Rolle. Ärzte sehen sich dabei regelmäßig mit der Frage konfrontiert, wie „wahrscheinlich“ oder „häufig“ denn der Eintritt der genannten Komplikationen sei.

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Obstruktive Blasenentleerungsstörungen – Bedeutung der Urodynamik

UPSTREAM ist eine zweiarmige, multizentrische und randomisierte Studie zur Bestimmung der klinischen und wirtschaftlichen Wirksamkeit der Urodynamik zur Diagnose und Behandlung von obstruktiven Blasenentleerungsstörungen, mit störender Symptomatik der unteren Harnwege, bei Männern, die für eine Operation in Frage kommen.

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Ileum-Conduit: Mesh-Implantation schützt vor parastomalen Hernien

Ein erheblicher Anteil der Patientinnen und Patienten erleiden nach einer Harnableitung mittels Ileum-Conduit eine parastomale Hernie. Schützt die prophylaktische Einlage eines Mesh-Gewebes im Rahmen des operativen Eingriffs vor dieser Komplikation? Dieser Frage ging ein schwedisches Forscherteam mithilfe einer prospektiven randomisierten Multicenterstudie nach.

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Aktuelles zur medikamentösen Therapie des rezidivierten/metastasierten Nierenzellkarzinom (mNCC)

Das Nierenzellkarzinom gehört zu den häufigen malignen Tumoren bei weiterhin steigender Inzidenz über die letzten 10 Jahre. Bei zunehmend verbesserter Operationstechniken, Nierenerhalt und minimal invasiven Eingriffen in der Lokaltherapie primär resektabler, nicht metastasierter Stadien, bleiben adjuvante Behandlungskonzepte bislang nicht indiziert und die medikamentöse Therapie den fortgeschritten metastasierten oder rezidivierten Tumoren vorbehalten. Nachdem zu Beginn des Jahrtausends durch de...

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Biomarker: der Weg zur individualisierten Therapie bei Nierenzelltumoren

In den letzten drei Jahrzehnten wurden Nierentumore, basierend auf histopathologischen und molekularen Merkmalen, immer umfassender differenziert. Dies hat inzwischen eine zunehmend größere Bedeutung für die klinische Praxis, da differenzierte Therapieoptionen sowohl für die organbegrenzten als auch für die metastasierten Nierenzelltumore zur Verfügung stehen. Die Kenntnis der molekularen Veränderungen ist Voraussetzung für die Entwicklung, aber auch für die differenzierte Anwendung zielgerichte...

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