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SOP Hämodynamisches Monitoring

Das Hämodynamische Monitoring ist ein sehr kontroverses Thema, was vor allem an der schwachen Evidenz liegt. Einige Parameter unterliegen sehr vielen Einflussfaktoren, sodass man sie immer mit Vorsicht interpretieren muss.

Evidenz-basierte Empfehlungen für den Einsatz des hämodynamischen Monitorings existieren derzeit nur für den Bereich der herzchirurgischen Intensivmedizin. Für alle anderen Patienten stützt sich die vorliegende SOP im Wesentlichen auf Prinzipien der „good clinical practice“. Dies liegt vor allem an der schwachen Evidenz und macht das hämodynamische Monitoring zu einem sehr kontroversen Thema. Einige Parameter unterliegen sehr vielen Einflussfaktoren, sodass man sie immer mit Vorsicht interpretieren muss. Individuelle Erfahrungen und Sicherheit im Umgang mit einer Methode spielen eine große Rolle bei der Methodenauswahl. Immerhin mit guter Evidenz abgesichert ist inzwischen, dass der ZVD als Monitoringparameter für den intravaskulären Volumenbedarf des Intensivpatienten unbrauchbar ist.

Eine individuelle Anpassung der Therapie an die Patientenbedürfnisse und die sich ändernde Krankheitssituation sowie individuelle Gegebenheiten des Patienten (z. B. nicht kanülierbare Arterien, Kontraindikationen für TEE, schlechte Schallbedingungen im TTE) ist notwendig. Generell gilt: so wenig und so wenig invasiv wie möglich, so viel und so invasiv wie nötig. Nichtinvasive Verfahren (z. B. EKG, Pulsoximetrie) sind in der Regel zuverlässig, kostengünstig und schnell verfügbar, was von vielen invasiven Verfahren nicht behauptet werden kann. Vor allem die invasiven Verfahren haben immer Komplikationsmöglichkeiten (z. B. Ösophagusverletzungen bei der Transösophagealen Echokardiografie (TEE), Infektionen beim ZVK, Klappenverletzungen oder Rhythmusstörungen beim pulmonalarteriellen Katheter (PAK)).   

 

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Aus der Zeitschrift Intensivmedizin up2date 11/2015

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