Synkope – das Chamäleon in der Notfallmedizin?

  • © Ralph Portenhauser

    Gruppierung der Ursachen für kardiale (pulmonale) Synkopen.

     

In der Notaufnahme werden 3–4 % der Patienten aufgrund einer Synkope vorgestellt. Dabei stellt die „Synkope“ per se nur ein Symptom dar und muss gegenüber anderen Formen des vorübergehenden Bewusstseinsverlustes streng abgegrenzt werden. Die sich dahinter verbergende Ätiologie ist enorm vielfältig. Eine adäquate Risikostratifizierung und die Einleitung entsprechender Diagnostik sowie Therapie hängen maßgeblich von der klinischen Erfahrung des behandelnden medizinischen Personals ab und können für viele Patienten lebensrettend sein.

Das Ziel dieses Artikels ist es, vor dem Hintergrund einer definierten Nomenklatur und Pathophysiologie zum Themenbereich einen praktischen Leitfaden vom Patientenerstkontakt bis in die Notaufnahme mit Differenzialdiagnostik und Risikostratifizierung im Notarzteinsatz und bei der Weiterbehandlung in der Notaufnahme bei Synkopen darzulegen.

Begriffsbestimmung

Oft wird im klinischen Alltag der Begriff der Synkope falsch verwendet, indem er zu großzügig gebraucht und nicht exakt von den Differenzialdiagnosen eines vorübergehenden Bewusstseinsverlustes abgegrenzt wird (s. u. „Differenzialdiagnosen“).

Klassifikation und Pathophysiologie der Synkope

Die Synkope kann grundsätzlich in drei Entitäten gegliedert werden:

  • die Reflexsynkope
  • die kardiale/pulmonale Synkope und
  • die orthostatische Synkope.

 

Den gesamten Beitrag können Sie hier abrufen.

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Quelle

Notfallmedizin up2date
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