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Wache Videolaryngoskopie

Derzeit rückt eine neue Technik als Alternative zur wachen, flexiblen Intubationsendoskopie in den Fokus der klinischen Anästhesie: die wache Videolaryngoskopie. Im direkten Vergleich der beiden Techniken erreicht die wache Videolaryngoskopie akzeptable Intubationszeiten bei gleichzeitig hoher Akzeptanz durch Patient und Anästhesist. Dennoch ist in speziellen Fällen eine wache Videolaryngoskopie schwierig oder unmöglich. Der folgende Artikel geht auf die Chancen und Limitationen dieser neuen Methode ein und gibt Tipps zur praktischen Durchführung.

Zwischenfälle bei der Atemwegssicherung

Hauptursachen

Bei bis zu 80 % der anästhesiebedingten Todesfälle kann ein direkter Zusammenhang mit Problemen bei der Atemwegssicherung hergestellt werden. Die meisten dieser Zwischenfälle stufen Experten jedoch als vermeidbar ein. Der Grund für Komplikationen wie Hypoxie, schwere neurologische Defizite und Tod liegt nicht selten im unbedachten Umgang mit Patienten, bei denen Schwierigkeiten bei der Atemwegssicherung zu erwarten sind.

Um potenziell lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden, ist es entscheidend, Prädiktoren für einen schwierigen Atemweg sicher zu erkennen.

„Schwieriger Atemweg“

Unter dem Begriff „schwieriger Atemweg“ werden Probleme zusammengefasst, die während der Atemwegssicherung auftreten können. Die American Society of Anesthesiologists (ASA) definiert den „schwierigen Atemweg“ als „klinische Situation, in der ein durchschnittlich trainierter Anästhesist Schwierigkeiten hat, mit der Maske zu beatmen und / oder Schwierigkeiten hat, den Patienten endotracheal zu intubieren“. Diese Definition erfolgt anhand der beiden klassischen Techniken „Maskenbeatmung“ und „Intubation mithilfe der direkten Laryngoskopie“. Die Prädiktoren für eine schwierige Maskenbeatmung und eine schwierige direkte Laryngoskopie überschneiden sich in einigen Punkten.

Vorgehen bei erwartet schwierigem Atemweg

Regionalanästhesie empfohlen

Die aktuelle S1-Leitlinie der DGAI zum Thema Atemwegsmanagement empfiehlt bei Patienten mit Prädiktoren für einen schwierigen Atemweg primär ein Regionalanästhesieverfahren. Auch bei der Durchführung eines regionalen Anästhesieverfahrens muss immer das entsprechende Equipment zur Atemwegssicherung bereitgehalten werden, um bei eventuellen Komplikationen handlungsfähig zu bleiben und so die Sicherheit des Patienten zu gewährleisten.

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Wache Videolaryngoskopie

Aus der Zeitschrift AINS 11-12/2016

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