Psychische Erkrankungen

Telefonische Unterstützung bei Stress, Depressionen oder Angststörungen

Versorgungssituation
Psychische Erkrankungen treten wesentlich häufiger auf als vielfach angenommen. Die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland und ihr Zusatzmodul Psychische Gesundheit ergaben eine 12-Monats-Prävalenz psychischer Erkrankungen von ca. 27,7 Prozent in der erwachsenen Allgemeinbevölkerung. Durchschnittlich warten gesetzlich Versicherte 2-3 Monate auf einen ambulanten Psychotherapieplatz. Nach weiteren 3 Monaten beginnt die eigentliche Psychotherapie.

Das leistet AnyCare

Telefoncoaching
Das psychische Versorgungsmanagement umfasst eine individuelle, bedarfsorientierte, telefonische Betreuung über einen Zeitraum von 12 Monaten. In den Gesprächen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich einer psychologischen Fachkraft anzuvertrauen. Die Teilnehmer beobachten und hinterfragen wiederkehrende Gedankengänge, erkennen das Muster und den Aufbau ihrer Gedanken und lernen Methoden, mit denen sie Gedankenkreisläufe durchbrechen. Ziele des Programms sind:

  • Verbesserung von Wissen und Selbstmanagement bezüglich des Krankheitsbildes und der Behandlung
  • Stärkung der Selbstmanagementfähigkeiten
  • Vermeidung von Klinikaufenthalten


Online-Coaching-Programm (ProPerspektive-online)

Das Online-Coaching ist eine webbasierte Betreuung für psychisch Erkrankte mit folgenden Krankheitsbildern, die eine leichte bis mittlere Ausprägung haben:

  • Depression und Burnout
  • Angststörung
  • Stress
  • Posttraumatische Belastungsstörungen


Folgende Charakteristika beschreiben das Onlineprogramm:

  • Online-Plattform (webbasiert) mit einfachem Zugang und hoher Skalierbarkeit
  • Fernunterstützung von Versicherten mit psychischen Erkrankungen
  • Modularer Aufbau - basiert auf der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)
  • Lizenzdauer ab Aktivierung 12 Monate



Zusätzliches persönliches Coaching im Hintergrund zur Motivation, Steuerung, Teilen von Inhalten und Feedback. Die Online-Intervention eignet sich insbesondere dann, wenn es sich von der Krankheitsschwere um leichtere Fälle handelt oder als nachgelagerte Intervention zur Stabilisierung, z. B. im Anschluss an ein Telefon-Coaching.