Clevere Schulkinder

Kinder sind heute geforderter denn je. Leistung ist angesagt – in der Schule sowieso und auch bei den vielfältigsten Freizeitaktivitäten. Wer von uns Eltern möchte da nicht seinem Kind die besten Voraussetzungen mitgeben und es möglichst unterstützen, um es fit zu machen für das spätere Berufsleben, in dem Leistung über allem steht. Eine richtige Ernährung kann Lernen nicht ersetzen. Sie kann aber optimale Voraussetzungen schaffen, um das Lernen, die Konzentration sowie die Informationsaufnahme und -wiedergabe so leicht wie möglich zu gestalten und zu unterstützen. Dabei soll Ihnen vorliegendes Buch helfen. Sie finden zu Beginn dieses Buches in erster Linie Hintergrundinformationen zu unserem Gehirn und zu unserer Ernährung, immer gespickt mit Tipps. Sie können also vieles gleich ausprobieren. In weiterer Folge wird es praktischer und Sie erfahren, was Sie ganz konkret ernährungstechnisch tun können, um Ihrem Kind zum Erfolg zu verhelfen. Zahlreiche Rezepte für jede Tageszeit am Ende des Buches machen den Abschluss. Auch Sie selber als Erwachsener werden durch die Lektüre profitieren. Ich wünsche Ihnen und Ihren Kids viel Erfolg und viel Spaß beim Ausprobieren und Umsetzen.

Wien, im September 2009

Astrid Laimighofer

 

Wir können unsere Lebensmittel in einzelne Gruppen zusammenfassen, die dann je nach deren Bedeutung unterschiedlich dargestellt werden. Es gibt hier die Darstellung als Kreis (Ernährungskreis) oder aber die Ernährungspyramide. Ich finde die Ernährungspyramide plakativer, da sie sehr anschaulich darstellt, wie für eine gesunde Ernährung die Mengenverhältnisse der einzelnen Gruppen zueinander sein sollten.

Ernährungspyramide

Basis der Pyramide bilden die Getränke – denn ohne Wasser geht gar nichts. An zweiter Stelle kommen Obst und Gemüse. Auf der dritten Stufe folgen Getreide und Getreideprodukte wie Brot, Nudeln, Reis. Auch Kartoffeln zählen zu dieser Kategorie. Und an vierter Milch und Milchprodukte sowie Fleisch, Fisch und Eier. Auf der fünften Ebene finden sich die Streichfette wie Butter und Margarine und Öle und ganz oben am Gipfel der Pyramide Süßigkeiten, Kuchen und salzige Snacks.  

Anzahl der Portionen: Beachten Sie bitte, wie gering der Platz für Fleisch und Süßigkeiten im Vergleich zu den Getreideprodukten oder dem Gemüse ist. Zu empfehlen sind also:  

  • 6 Portionen Getränke,
  • 5 Portionen Obst und Gemüse (eine Portion möglicherweise in Saftform),
  • 4 Portionen Getreide und Getreideprodukte,
  • 3 Portionen Milch und Milchprodukte
    + 1 Portion Fleisch/Fisch,
  • 2 Portionen Fett (Streich- und Kochfett) und nur
  • 1 Portion Süßigkeiten bzw. Extras.  

Das Prinzip kann man sich leicht merken:
6–5–4–3(+1)–2–1  

Größe der Portionen: Wie groß ist aber eine Portion? Was für den einen noch lange nicht reicht, ist für den anderen schon wieder zu viel. So haben auch Erwachsene andere Portionsgrößen als Kinder oder Jugendliche. Hier können Sie sich eine ganz einfache Grundregel merken, die auch Kinder mit Leichtigkeit anwenden können: Eine Portion entspricht in etwa einer Handvoll. Da die Kinder wachsen und die Hände dementsprechend mitwachsen, werden auch die Portionen größer.

Quelle

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