Leserstimmen zum Buch

Camilla T. aus Maria Lankowitz

Vielleicht bin ich etwas voreingenommen an das Buch gegangen, lese ich doch den Eltern-Blog (einerschreitimmer.com) von Christina Tropper schon seit meiner ersten Schwangerschaft und bin ohnehin großer Anhänger der „Erziehungsratgeber“ des TRIAS Verlag. Meine Erwartungen wurden jedoch nicht enttäuscht. Die beiden Zwillings-Eltern schaffen es auf humorvolle Weise die nervenaufreibende Trotzphase zu beschreiben und geben dabei wertvolle Tipps, wie man sie ohne Aufenthalt in der Psychiatrie übersteht. Das Buch liefert viele Tipps und Erfahrungsberichte und vermittelt den leidgeprüften Eltern eins: Wir sind nicht alleine! Außerdem werden Eltern immer wieder darauf hingewiesen, dass die Zeit der Trotzphase auch für die Trotzköpfe nicht einfach ist und sie selbst oft ihre Gefühle nicht richtig zuordnen können.
Der Tobsuchtsanfall im Supermarkt, Schreikonzerte beim Zähneputzen und dann noch das große Drama, dass man den Kakao im falschen Becher serviert… Möglichkeiten für einen Trotzanfall gibt es in der Autonomiephase der Kleinkinder genug. Da Alexander Psychologie studiert hat und als Pädagoge arbeitet, hat er ein fundamentiertes Wissen über den Trotzanfall an sich. Christina die als Journalistin nicht nur für diverse Elternmagazine schreibt, sondern auch selbst einen Eltern-Blog führt, hat das fundamentierte Wissen zusammen mit Erfahrungsberichten aus dem eigenen Familienalltag und Überlebens-Tipps für andere Eltern liebevoll aufgeschrieben, immer mit einem guten Stück Humor und Selbstironie.

„Die Trotzphase ist kein Ponyhof“ ist ein Mutmacher von Eltern für Eltern, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Vielen herzlichen Dank für dieses Buch, das mich sicher auch den nächsten Trotzanfall überstehen lässt.

Sabine R. aus Mömbris

Wirklich ein toller Survival Guide für Eltern, die kurz davor sind ab und zu die Nerven zu verlieren! Halleluja ich bin nicht alleine! Denn von unseren Spielplatzfreunden gibt es ja keiner zu. Wer ein trockenes wissenschaftliches Buch hier erwartet, sollte die Finger davonlassen, denn hier gibt’s praktische Tipps von Leidensgenossen. Nicht nur die Zwillingseltern Autoren, sondern auch ganz „normale“ verzweifelte, hilflose Eltern geben hier ihre eigenen Durchhalte- und Verbesserungstipps preis. Beim Lesen habe ich das ein oder andere beschmunzelt. Aber am nächsten Tag habe ich mich dann doch ertappt, den ein oder anderen Tipp bei meinem zornigen Trotzkopf auszutesten und ihn dankbar angenommen. Der Survival Guide ist lustig, amüsant und sehr unterhaltsam geschrieben. Trotz meinem akuten Schlafmangel und Leseunlust, habe ich das Buch in kürzester Zeit förmlich verschlungen. Mein Mann ist eigentlich ein Lesemuffel, aber von meiner Schwärmerei angesteckt, liest er es jetzt auch. Ich find es einfach toll zu Lesen, lachen und zu Erkennen ich bin nicht allein und bin nicht die einzige mit Mehr oder Weniger „interessanten“ Lösungsmöglichkeiten. Ich kann das Buch nur empfehlen und werde es sicher auch mal Verschenken. Danke für diese tollen, humorvollen Tipps in dieser anstrengenden Zeit!

Sylvia L. aus München

Man merkt schnell, dass jedes Kind mal die Trotzphase durchgemacht haben muss. Denn das Bild auf dem Cover und der Buchtitel haben mir, gerade unterwegs sowohl ein Lächeln, wie auch mitleidige Blicke meiner Mitmenschen beschert.
Es lässt sich leicht und auch schnell lesen. Und auch nach so manch durchwachter Nacht ist es mir nie schwer gefallen, der Autorin zu folgen. Oft hatte ich beim Lesen auch das Gefühl selber in der Situation zu stecken und alles Live mitzuerleben. Das hat dem Buch einen recht erfrischenden Charakter beschert.
Einige Ratschläge konnte ich direkt nach dem Lesen aufgreifen und auch im Ansatz umsetzen. Ich war selber ganz erstaunt, wie schnell ich plötzlich Zugang zu meinem Sohn fand. Gleichzeitig hat es mir auch die Augen geöffnet und aufgezeigt, wieso die Kinder in manchen Situation so völlig anders reagieren als wir Erwachsenen und wieso das ganze manchmal für uns Großen unberechenbar erscheint.
Wer einen Ratgeber und trotzdem dabei ein unterhaltsames Buch sucht ist bei diesem genau richtig.
Ich hatte nach dem Lesen des Buches das Gefühl, dass ich mit einer Portion Humor und einem kleinen Augenzwinkern auch die Trotzphase meines zweiten Sohnes gemeistert bekomme. 

Christiane G. aus Stuttgart

Jedes Elternteil kann ein Liedchen singen oder später Anekdoten erzählen aus der Zeit, in der Kinder ihr eigenes Ich so entdecken, dass sie manchmal nicht mehr wieder zu erkennen sind und wahre Wutanfälle auch aus vermeintlichen Nichtigkeiten bekommen.

Die Autoren sind miteinander verheiratet, und Eltern von Zwillingen (also doppelt erfahren in dieser Phase), sie ist Journalistin und Bloggerin und er Pädagoge und Lehrerausbilder, was gut passt, da die Theorie durchaus kurzweilig und ehrlich vermittelt wird. Wer solche Themen aber nur kurz streift und lieber praktische Ratschläge sucht ohne lange Theorie zu lesen, ist bei diesem Buch genau richtig.

Ganz besonders stehen hier konkrete Trotzsituationen ob zuhause (etwa die Klassiker Essen, Körperpflege, Anziehen, Schlafengehen, Aufräumen) oder unterwegs (zum Beispiel Fortbewegungsthemen, Einkaufen, Restaurant, Spielplatz) sowie Sozialleben (Trennungssituationen in der Kita, Teilen, Geschwisterstreitigkeiten...) im Mittelpunkt. Nachdem all diese konkreten Beispielen bildhaft geschildert werden, geht es den Trotzsituationen jeweils ganz strukturiert (wie früher im Mathe-Unterricht: gegeben - gesucht - es gilt - Lösung) an die Wurzel: Situation - Warum? - Was also tun? - So gelingt der Kompromiss. Richtig gut finde ich hier, dass der Kompromissvorschlag kurz und knapp beschrieben wird, aber stets mehrere konkrete Vorschläge enthält, so dass die Leserschaft direkt verschiedene Möglichkeiten zur schnellen und unkomplizierten Lösung des Problems enthält und so immer auswählen kann, was am besten zur Familie passt. Man kann also auswählen und wird nicht unter Druck gesetzt, nur ein einziges Patentrezept beherzigen zu müssen. Darüber hinaus gibt es zu jeder einzelnen Situation einen extra Kasten "Das machen die anderen", bei dem immer andere Eltern ihre Erfahrungen schildern und nochmal ganz konkrete Tipps geben oder die Situation humorvoll zusammen fassen. Dies verdeutlicht nochmals ganz prima, dass diese Situationen jeder kennt, der ein Kind großgezogen hat.

Im Besonderen haben mir die drei passend eingestreuten Exkurse ("Medien und ihre Auswirkungen" -  "Tiefenentspannt in drei Minuten" - "Parallelwelt Kindergarten") und der Ausblick auf die überstandene Phase am Schluss gefallen. Die Tipps sind praktisch, kleinschrittig und schnell umsetzbar und das Buch enthält wirkliche Lösungsansätze. Für Eltern, die gerade in dieser Phase wenig Lektüre- oder Schmökerzeit haben und gerne konkrete Ratschläge in sehr lustigem Schreibstil vermittelt bekommen möchten, ist es ideal.

Die Trotzphase ist kein Ponyhof
Christina Tropper, Alexander Smutni-TropperDie Trotzphase ist kein Ponyhof

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