Lotta isst, was alle essen

Die Zeit, in der es für Ihr Kind ein Extra-Essen, sei es in Form von Mus oder Brei, gab, geht nun zu Ende. Freuen Sie sich darauf, mit Ihrem Kind gemeinsam »aus dem gleichen Topf« zu essen. Ihr Kind kann und darf jetzt alles essen, was Sie essen. Und wenn es Ihnen beim Kochen geholfen hat, isst es alles mit Begeisterung.

Die Ernährung im 1. Lebensjahr – und dann?

Um den ersten Geburtstag herum endet die Phase der Beikostzeit. Wenn eine Phase zu Ende geht und eine neue beginnt, stellen sich uns gleich viele Fragen. Nutzen Sie die Verunsicherung, die sich vielleicht einstellt, als Antrieb dafür, Veränderungen zuzulassen. Im Falle der Ernährung werden Sie sich jetzt viele Gedanken machen, was für Ihr Kind gut ist, und dabei vielleicht auch Ihre eigenen Ernährungsgewohnheiten auf den Prüfstand stellen.

Eines ist an der Stelle dieses Übergangs von der Beikost zur Familienernährung sicher: Sie haben in puncto Ernährung Ihres Kindes schon einige Hürden genommen: Ihnen ist schon sehr viel gelungen!

Während der Schwangerschaft: Hier haben Sie Ihr Kind indirekt, also über Ihre eigene Nahrung, mit Nährstoffen versorgt, und Ihr Kind war 24 Stunden am Tag gesättigt. Als Ihr Kind dann das Licht der Welt erblickt hat und die Nabelschnur durchtrennt worden ist, wurde gleichzeitig auch sein Hunger geboren.

Während der Milchzeit: Ihr Kind hat sich aktiv um Nahrung »bemüht«, hat für sich gelernt, dass es Hunger, Durst und Sättigung gibt, und Sie als Eltern haben gelernt, diese Signale Ihres Kindes zu erkennen, diese auf die Gefühle Ihres Kindes zu beziehen und entsprechend zu reagieren. 12–15 Milchmahlzeiten in 24 Stunden waren anfänglich ganz normal.

Der Übergang zur Beikost: Ihr Kind hat nun gelernt, losgelöst von dem Lustgefühl des Saugens Mahlzeiten in Form von Mus oder Brei aufzunehmen und den Durst über Wasser aus dem Glas zu löschen. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Mahlzeiten auf ca. sechs reduziert und in der Nacht gibt es schon längere Zeiträume, in denen nicht gegessen wird. Auch hat Ihr Kind bereits viele Erfahrungen mit unterschiedlichen Lebensmitteln gemacht, mit unterschiedlichen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen sowie Konsistenzen. Ihr Kind wurde gefüttert, die Zeiten und auch die Auswahl der Lebensmittel haben zunächst vorrangig Sie bestimmt, Sie sind aber auf die Bedürfnisse Ihres Kindes eingegangen, indem Sie auch hier die Signale Ihres Kindes richtig interpretiert haben.

Und nun: Der Übergang zum Mitessen am Familientisch. Nun ist es so weit, Ihr Kind kann und will an allen Familienmahlzeiten gleichberechtigt teilnehmen. Monatelang gab es auf die Frage: »Was gibt es zu essen?« nur die eine Antwort: »Milch«. Dann gab es die drei Breie in der Beikostzeit und jetzt gibt es eigentlich alles.

Dieser Markt der Möglichkeiten erscheint im ersten Augenblick erleichternd und verführerisch, auf den zweiten Blick stellen sich allerdings dann immer mehr Fragen – »Wie viel?«, »Wovon?«, »Wann?«, »Wie zubereitet?« –, auf die so schnell keine Antworten zu finden sind. Gerichte, die Ihr Kind gut essen kann (Konsistenz, Farbe, Geschmack), die es gut mit allen benötigten Nährstoffen versorgen, die abwechslungsreich sind und Spaß machen und die auch von Erwachsenen gerne gegessen werden, stellen wir Ihnen mit folgenden Rezepten vor.

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