Die Ernährungsphasen vom Baby bis zum Schulkind:

Im 1. Halbjahr: Stillen  

Jede Altersphase hat spezifische Anforderungen an die Ernährung. In den ersten 4 bis 6 Lebensmonaten verträgt ein Baby am besten Milch, die der Muttermilch möglichst ähnlich ist: eine Säuglingsanfangsnahrung - mehr braucht es nicht. Vorher sind sein Verdauungs- und Immunsystem, sein Stoffwechsel und seine psychomotorischen Ess- und Trinkfähigkeiten noch nicht so optimal entwickelt, dass es andere Nahrung essen kann.  


Ab dem 2. Halbjahr: Das Baby ist bereit für seinen 1. Brei

Mit etwa einem halben Jahr lässt der Saug- und Schluckreflex des Babys nach (oft auch etwas früher oder später). Seine Wahrnehmung und motorischen Fähigkeiten entwickeln sich. Es interessiert sich zunehmend für das Essen der Großen, greift danach oder schaut den Erwachsenen genau beim Essen zu. So signalisiert das Kind: Ich bin für den ersten Brei.  


Nach dem 1. Geburtstag: Kleinkindkost

Mit zunehmenden motorischen Fähigkeiten und zunehmender Selbstständigkeit interessieren sich Kinder nun für Erwachsenen-Essen. Da wird auch mal experimentiert und solange es nicht zu sehr in Matschen ausartet, sollten Eltern ihrem Kind genügend Raum lassen, die spannende Welt der Nahrung und des Essens zu erfahren.


Kindergarten- und Schulkinder

Nahrungsmittel beinhalten Nährstoffe, die das Wachstum und die Abwehrkräfte der Kinder beeinflussen und liefern Energie für physische und geistige Aktivität. Eine vollwertige Ernährung ist dafür ausschlaggebend. Diese vermeidet Ermüdung, fördert die Konzentrationsfähigkeit und sorgt für Ausgeglichenheit. Vor allen Dingen brauchen Kinder Vollkornprodukte, proteinreiche Kost wie Milchprodukte sowie frisches Obst und Gemüse.