Alle Themengebiete im Überblick

Zu den eher klassischen Fachgebieten gehören die allgemeine Botanik, die allgemeine Zoologie und die Ökologie. Neben der Untersuchung der gesamten Organismen und ihres Zusammenspiels mit äußeren Faktoren und anderen Lebewesen befassen sich diese Fachgebiete in jüngerer Zeit jedoch auch immer mehr mit molekularen Aspekten ihrer Forschungsobjekte.

Die sogenannten molekularen Fächer, die Genetik oder Molekularbiologie und die Biochemie, untersuchen molekulare Aspekte an sogenannten Modellorganismen, die für die jeweilige Fragestellung geeignet sind, ohne eine spezifische zoologische, botanische oder ökologische Ausrichtung.

Die Mikrobiologie befasst sich mit den kleinsten Lebensformen. Dazu zählen Bakterien, Archaeen und Pilze. Außerdem werden hier auch die Viren und Prionen eingeordnet, die nur als subzelluläre Strukturen in Assoziation mit anderen Lebensformen existieren können.

In der Ökologie und der Evolutionsforschung stehen die Organismen in ihren Lebensräumen im Mittelpunkt. Dabei wird das Verhalten sowohl der Einzelindividuen als auch von ganzen  Populationen betrachtet. In den letzten Jahrzehnten hinzugekommen sind Fachgebiete wie die Gentechnik und die Bioinformatik. Die Gentechnik ergänzt unter anderem die klassischen Methoden der Tier- und Pflanzenzucht. Die Bioinformatik integriert computergestütze Methoden in die biowissenschaftliche Forschung. Mit ihr können z.B. molekulare Prozesse simuliert oder die in den molekularen Fächern häufig anfallenden großen Datenmengen verwaltet und ausgewertet werden.