• Wehner Zoologie Jubiläumsausgabe

    Die Jubiläumsausgabe Zoologie

     

Zoologie Wehner/Gehring

Die Jubiläumsausgabe der Zoologie

Dieses bewährte Standardwerk der Zoologie umfasst alle Teildisziplinen der Zoologie, die Sie für Ihr Biologie-Studium benötigen:

• Molekular- und Zellbiologie
• Genetik
• Physiologie
• Neurobiologie
• Verhaltensbiologie
• Ökologie
• Evolutionsbiologie

Ein ausführliches Systematik-Kapitel stellt außerdem die Vielfalt der tierischen Organismen auf dem aktuellen Wissensstand moderner Systematik vor.

Die jetzt vorliegende, 25. Auflage ist inhaltlich erneut erweitert und komplett aktualisiert und folgt dabei dem bewährten Konzept:
• Eine großzügige farbige Bebilderung veranschaulicht die Inhalte und lässt sie sich gut merken.
• Zusatztexte zu historischen Entwicklungen, Forschungsbeispielen und anderen Themen machen die Lektüre spannend und abwechslungsreich.
• Das ausführliche Glossar erleichtert Ihnen das Nachschlagen wichtiger zoologischer Fachbegriffe.

 

Die Autoren:

Rüdiger Wehner, 1940 in Nürnberg geboren, promovierte 1967 bei Martin Lindauer an der Universität Frankfurt/Main und habilitierte sich 1969 bei Ernst Hadorn an der Universität Zürich. Im Anschluss an ein Research-Fellowship an der Yale University, USA, wurde er 1974 als Ordinarius ans Zoologische Institut der Universität Zürich berufen, dem er von 1986 bis zu seiner Emeritierung 2005 als Direktor vorstand. Anschließend erhielt er eine Emeritus-Forschungsprofessur an der Universität Zürich. Zurzeit ist er als Adjunct Professor an der Macquarie University in Sydney (Australien) und im Rahmen eines Humboldt-Fellowship am Biozentrum der Universität Würzburg an Forschungsprojekten beteiligt.

Rüdiger Wehners Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Neuro-, Sinnes- und Verhaltensbiologie sozialer Insekten. Mit seinen thematisch weit gefassten Arbeiten hat er die Wüstenameise Cataglyphis zu einem neuroethologischen Modellorganismus erhoben. Zahlreiche Forschungsaufenthalte und Vortragsreisen führten ihn an verschiedene Universitäten vor allem der USA, z.B. 1988–1994 als Andrew Dickson White Professor (at Large) an die Cornell University, Ithaca, NY.

Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, in der er als Senator amtet, der American Academy of Arts and Sciences, der American Philosophical Society, der Academia Europaea, der Royal Swedish Physiographic Society, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften u.a. internationaler und nationaler Akademien. Am Wissenschaftskolleg zu Berlin (Institute for Advanced Study) initiierte und betreute er als Permanent Fellow 1990–2008 die biowissenschaftlichen Fellow-Programme.

Wissenschaftspolitisch war er u.a. im Universitätsrat Tübingen, in der Strategiekommission der Exzellenzinitiative und im Österreichischen Wissenschaftsrat tätig.

Für seine Forschung hat er zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. 1993 wurde ihm die Carus-Medaille der Leopoldina und 1994 die Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille der Deutschen Zoologischen Gesellschaft verliehen, die ihn 2006 zum Ehrenmitglied ernannte. 2002 erhielt er den Marcel-Benoist-Preis, 2006 den Alexander von Humboldt Research Award und 2008 den King Faisal International Prize for Science. Er ist Ehrendoktor der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, der Universität Lund (Schweden) und der Humboldt-Universität Berlin.

 

Walter Gehring, 1939 in Zürich geboren, promovierte 1965 zum Dr. phil. nat. bei Ernst Hadorn an der Universität Zürich. Seine molekularbiologische Ausbildung erhielt er als Postdoktorand bei Alan Garan an der Yale University, wo er 1969 zum Associate Professor ernannt wurde. 1972 folgte er dem Ruf als Ordinarius für Entwicklungsbiologie und Genetik ans Biozentrum der Universität Basel.

Sein wissenschaftliches Werk umfasst entwicklungsbiologische und molekulargenetische Arbeiten, die entscheidend zum Verständnis der Entwicklungs- und Evolutionsprozesse beigetragen haben. Seine molekulargenetischen Untersuchungen der homeotischen Gene von Drosophila führten zur Entdeckung der sog. Homeobox, die einen Schlüssel zum Verständnis der genetischen Steuerung der Entwicklungsvorgänge bei Tier und Mensch lieferte. Die Entdeckung des Masterkontrollgens für die Augenentwicklung warf neues Licht auf den Ursprung der verschiedenen Augentypen in der Evolution. Sei bisheriges wissenschaftliches Werk ist in seinem Buch „Wie Gene die Entwicklung steuern“ zusammengefasst.

Walter Gehring ist Mitglied der US National Academy of Sciences, der Royal Society London, der Académie des Sciences Paris, der Royal Swedish Academy of Sciences, der Leopoldina (Deutsche Akademie der Naturforscher) und der Academia Europaea. Er ist Träger des Ordens Pour le Mérite und des Großen Bundesverdienstkreuzes (Deutschland) sowie Ehrendoktor der Universitäten von Torino und Salento (Italien), Nuevo Leon (Mexico), der Université Pierre et Marie Curie an der Sorbonne (Frankreich) und der Universität von Barcelona (Spanien).

Für seine Forschungsarbeiten hat er zahlreiche wissenschaftliche Ehrungen und Preise erhalten: die Mendel-Medaille, die Otto-Warburg-Medaille, die Alexander-Kowalewsky- und die Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille, den Otto-Nägeli-Preis, den Prix Charles Leopold Mayer, den Gairdner Foundation International Award (Kanada),den March of Dimes Prize (USA), den Prix Louis Jeantet, den Kyoto Prize (Japan) und den Preis der Internationalen Balzan Stiftung.

Zur Historie dieses Klassikers

  • Das Standardwerk seit 1922

    Die erste Grundlage zu diesem Werk wurde 1922 von Alfred Kühn vorgelegt. In den seither vergangenen mehr als 90 Jahren haben engagierte Autoren das Buch kontinuierlich weiterentwickelt und immer wieder den aktuellen Bedürfnissen der Studierenden angepasst. 1972 hat Rüdiger Wehner gemeinsam mit Ernst Hadorn die Weiterentwicklung dieses Lehrwerks übernommen, seit 1991 bearbeitet er das Buch gemeinsam mit Walter Gehring.

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