Kennen Sie die Antwort?

  • Welche Möglichkeiten der Erhaltung der genetischen Ressourcen in der Landwirtschaft gibt es?

    Durch eine In-situ-Erhaltung werden Arten oder Sorten in ihrem natürlichen Umfeld erhalten. Diese Maßnahme beinhaltet auch einen Erhalt der Lebensräume. Bei der Ex-situ-Erhaltung werden Samenlager oder Zellkulturen angelegt.

  • Welche Möglichkeiten sieht der Naturschutz vor, um die biologische Vielfalt zu erhalten?

    Wichtige Instrumente sind die Ausweisung von Schutzgebieten und der direkte Schutz von Tier- und Pflanzenarten z.B. durch ein Handelsverbot.

  • Warum ist eine Eutrophierung von Gewässern nicht gewünscht?

    Durch das größere Nährstoffangebot im Wasser kommt es zu einem starken Wachstum von Algen und anderen Wasserpflanzen. Der biologische Abbau der absterbenden Pflanzen führt zu einer Verringerung des Sauerstoffs, die das Leben aerober Organismen unmöglich macht. Am Boden bildet sich Faulschlamm und in ihm Schwefelwasserstoff.

  • Erklären Sie den Begriff Bodendegradation?

    Verlust der wichtigen Eigenschaften des Bodens einschließlich der im Boden lebenden Organismen. Wichtige Ursachen sind Erosion durch Wasser oder Wind.

  • Was versteht man unter neuartigen Waldschäden?

    Hierunter werden seit den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts Krankheitssymptome an Bäumen zusammengefasst. Dazu gehören gelbe Nadeln oder Blätter bzw. der Verlust von Nadeln oder Blättern. Die Bäume zeigen eine Verlichtung der Kronen.

  • Warum ist die Verdünnung der Ozonschicht für die Lebewesen gefährlich?

    Durch die Ozonschicht wird ein großer Teil der UV-B-Strahlung (280-320 nm) zurückgehalten. UV-B-Strahlung führt zu Schäden in der DNA. In Australien, wo sich das Ozonloch seit Jahren bemerkbar macht, hat die Hautkrebsrate stark zugenommen. Auch Phytoplanktonorganismen in den Weltmeeren können durch UV-B-Strahlung geschädigt werden. Sie stehen am Anfang der Nahrungskette im Meer.

  • Warum können Insekten von einer Klimaerwärmung profitieren?

    Insekten sind wechselwarme Tiere. Falls genügend Nahrung vorhanden ist, können sie mehr als eine Generation pro Jahr bilden. Insekten, die aus dem Mittelmeerraum bislang nur im Sommer eingewandert sind, können in nördlichen Breiten sogar überwintern.

  • Was versteht man unter Neobiota?

    Neobiota sind Arten, die in historischer Zeit, also nach der Entdeckung Amerikas 1492, neuer Bestandteil der Flora und Fauna einer Region sind. Durch den zunehmenden Handel, Verkehr und durch Ausbringen von Menschen hat ihre Zahl gerade in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Inzwischen trägt auch der Klimawandel dazu bei, dass Tier- und Pflanzenarten ihr Verbreitungsgebiet ausweiten.

  • Welche atmosphärischen Gase tragen zum anthropogenen Treibhauseffekt bei?

    Die wichtigen anthropogenen Gase sind: Kohlendioxid aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Methan aus dem Abbau organischer Substanzen unter anaeroben Bedingungen. Distickstoffoxid, aus Düngemitteln, die Freisetzung erfolgt durch nitrifizierende Bakterien. Halogenierte Kohlenwasserstoffe: Ihre Verwendung ist zwar inzwischen weitgehend verboten, aber diese Gase sind reaktionsträge und können in der Troposphäre über 100 Jahre bleiben.

  • Was bewirkt der natürliche Treibhauseffekt?

    Die Atmosphäre lässt kurzwellige Strahlung zur Erde durch und absorbiert Wärmestrahlung von der Erde. Dadurch wird auf der Erde eine Durchschnittstemperatur von 15°C erreicht. Wasserdampf, Kohlendioxid, Ozon, Distickstoffoxid und Methan sowie Spurengase tragen zum natürlichen Treibhauseffekt bei.

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Katharina Munk, Ulrich Brose, Inge Kronberg, Bernhard Misof, Gunvor Pohl-ApelTaschenlehrbuch Biologie: Ökologie, Biodiversität, Evolution

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