dus_2019_01_Cover

DOI 10.1055/s-00000134

Diabetologie und Stoffwechsel

In dieser Ausgabe:

Sphingomyelin: kardialer und renaler Risikofaktor bei Typ-1-Diabetes?

Lipidveränderungen gelten als assoziiert mit diabetischer Nierenerkrankung (DN) und koronarer Herzerkrankung (KHK), auch wenn die zugrunde liegenden Mechanismen noch nicht restlos geklärt sind. Sphingomyelin, beim Menschen häufigstes Sphingolipid, ist entscheidend wichtig für die glomeruläre und endotheliale Funktion. Ob es auch die Progression einer DN oder KHK bei Typ-1-Diabetes (T1 D) beeinflusst, war Fragestellung dieser Studie.

weiterlesen ...

Auto-AK bei Diabetes protektiv assoziiert mit Inzidenz atopischer Erkrankungen

Die Arbeitsgruppe um Krischer beschreibt in der vorliegenden Untersuchung den Zusammenhang zwischen dem Nachweis von Inselzell-Autoantikörpern in der Diagnostik des Typ-1-Diabetes und der Entwicklung von persistierendem Asthma, allergischer Rhinitis und atopischem Ekzem als Teil der TRIGR-Studie (Trial to Reduce Insulin Dependent Diabetes in the Genetically at Risk).

weiterlesen ...

T2D-Diagnose in jungen Jahren erhöht Risiko für terminale Niereninsuffizienz

Sowohl das Langzeitrisiko einer terminalen Niereninsuffizienz (ESKD, end stage kidney disease) bei Typ-2-Diabetes (T2 D) als auch der Effekt eines frühen Krankheitsbeginns eines T2 D auf dieses Risiko sind laut Morton et al. bislang nur spärlich untersucht. Ziel der vorliegenden Studie war es daher, die Auswirkungen des Lebensalters bei Diagnosestellung eines T2 D auf die kumulative Inzidenz einer ESKD zu bestimmen.

weiterlesen ...

Pränataler Hunger steigert Diabetesrisiko

Studien in der Ukraine und den Niederlanden zeigten, dass eine frühe Hungerexposition einen späteren Typ-2-Diabetes begünstigt. Im Rahmen der 4C-Studie belegte die Arbeitsgruppe um Lu nun gesteigerte Inzidenzen bei Menschen, die während der großen chinesischen Hungersnot 1959–1961 geboren wurden. Gleichzeitig überprüften die Autoren die Auswirkungen der kardiovaskulären Risikokonstellation.

weiterlesen ...

Vergleich von Closed-Loop-System und Pumpe mit prädiktiver Hypo-Abschaltung

Verglichen mit Pumpen ohne Automatisierung erhöhten geschlossene Kontrollsysteme (CLC) die Time in Range und reduzierten den HbA 1c -Wert, Hypo- und Hyperglykämien. In der Anschlussstudie nutzten junge Patienten mit Typ-1-Diabetes CLC weiter oder wechselten zu einem System mit prädiktiver Hypo-Abschaltung. Nach 13 Wochen ergaben sich für CLC die besseren Ergebnisse.

weiterlesen ...

Prävention, Remission oder Verzögerung der Typ-2-Diabetes-Manifestation – Teil 2

Die Diabetesprävalenz steigt weltweit – mit Folgen für Betroffene, das Gesundheitssystem und die Gesellschaft. Dies unterstreicht die bisher vernachlässigte Bedeutung der Prävention. Teil 1 dieser Reihe behandelte die individuelle Verhaltensprävention, in Teil 2 steht die Verhältnisprävention im Vordergrund: wie wir unsere Lebenswelten, vom Kindergarten bis zum Altenheim, so gestalten können, dass sie effektiv zur Diabetesprävention beitragen.

weiterlesen ...

Blutzuckerkontrolle mittels Closed-Loop-Systemen bei jungen Typ-1-Diabetes-Patienten

Weniger als 20 % der Kinder mit einem Typ-1-Diabetes erreichen das von der American Diabetes Association empfohlene Blutzuckerziel (HbA1c < 7 %). Ob die glykämische Kontrolle mit einem Closed-Loop-System, welches die Funktion der gesunden Bauchspeicheldrüse nachahmt, besser gelingt, untersuchten nun US-Forscher im Rahmen einer randomisierten Studie.

weiterlesen ...

Kommentar

Derzeit kann für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes in Deutschland nur ein Hybrid-Closed-Loop-System verordnet werden. Das zurzeit verfügbare System hat einige systembedingte Nachteile, die in dieser Patientengruppe relevant sind. So würde man sich für Kinder und insbesondere Jugendliche ein Hybrid-Closed-Loop-System wünschen, dessen Sensor nicht mehrfach am Tag kalibriert werden muss. Gerade diese Patientengruppe würde von weiteren Hybrid-Closed-Loop-Lösungen mit variablem Blutzuckerziel...

weiterlesen ...

Insulinpumpe, kontinuierliche und kapilläre Glukosemessung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Diabetes mellitus: Daten des DPV-Registers zwischen 1995 und 2019

Ziel dieser Beobachtungsstudie ist die Beschreibung der aktuellen Nutzung von Diabetestechnologien bei Patienten/-innen mit Diabetes mellitus.

Methode  Auswertung von Daten des DPV-Registers zur Nutzung der Insulinpumpentherapie (CSII), kontinuierlicher Glukosemessung (CGM) und der Selbstmessung der Blutglukose (SMBG) aus 497 teilnehmenden Zentren in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz zwischen 1995 und 2019. Die Daten wurden bei Patienten/-innen mit Diabetes Typ 1 (Alter ≥ 0,5 Jahr...

weiterlesen ...

Psychische Komorbiditäten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes

Jugendliche und junge Erwachsene mit Typ-1-Diabetes sind häufig von komorbiden psychischen Störungen betroffen. Dabei zeigt die Studienlage zur Verbreitung ein heterogenes und inkonsistentes Bild. Diagnose und Behandlung der somatopsychischen Begleiterkrankungen beeinflussen den Behandlungs- und Krankheitsverlauf sowie die Lebensqualität der Betroffenen. Trotzdem wird dies in der klinischen Praxis selten frühzeitig berücksichtigt. Das multizentrische Verbundprojekt COACH verfolgt das Ziel, die E...

weiterlesen ...

Editorial

Für Sie referiert

Referiert | kommentiert

Neues aus dem DZD

Leserbrief

DDG-Preisträger

CME-Fortbildung

Positionspapier

Originalarbeit

Übersicht

Kontakt

Ihr Kontakt zum DuS-Team E-Mail senden

Herstellung E-Mail senden

Kundenservice Fon:+49 711/8931-321 Fax:+49 711/8931-422 Kundenservice

Cookie-Einstellungen