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DOI 10.1055/s-00000134

Diabetologie und Stoffwechsel

In dieser Ausgabe:

Früherkennung und Prävention des Typ-1-Diabetes

Technologischer Fortschritt und das Verständnis der zugrunde liegenden Immunpathogenese der Erkrankung Diabetes mellitus Typ 1 (T1D) haben zu Veränderungen in den präventiven und therapeutischen Ansätzen geführt. Diese zielen darauf ab, das Entstehen des Autoimmunprozesses zu verhindern oder dessen Voranschreiten zumindest zu verlangsamen bzw. die Zerstörung von Betazellen aufzuhalten oder hinauszuzögern. Die Zulassung erster Medikamente für den Einsatz bei Kindern und Jugendlichen im fortgeschrittenen Frühstadium oder kurz nach klinischer Manifestation ist bereits in Aussicht 1.

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Wirkung von Semaglutid auf Stoffwechselkontrolle und kardiovaskuläre Risiken

Ziel einer Beobachtungsstudie italienischer Diabetolog*innen war es, die Effekte einer einmal wöchentlich verabreichten Gabe des GLP-1-Rezeptor-Agonisten Semaglutid auf verschiedene Endpunkte bei Patient*innen mit Typ-2-Diabetes zu bewerten. Dazu zählten Stoffwechselkontrolle, Veränderung des kardiovaskulären Risikos, Ernährungsverhalten und Behandlungszufriedenheit.

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Neuroischämischer diabetischer Fuß und koronares Risiko

Bei Patienten mit einem diabetischen Fuß liegt oftmals zusätzlich eine peripher arterielle Verschlusskrankheit (PAD) vor. Die Kombination ist mit einem gesteigerten kardiovaskulären Risiko assoziiert. In der prospektiven Studie hing die Wahrscheinlichkeit für Koronarereignisse mit dem PAD-Typ zusammen: Bei Erkrankungen unter Knöchelniveau bestand ein signifikant höheres Risiko als bei proximaleren PAD.

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Isokalorische multifaktorielle Diät hat Vorteile gegenüber MUFA-betonter Ernährung

Die ektope Fettdeposition spielt in der Pathogenese des Typ-2-Diabetes eine Schlüsselrolle. Das peripankreatische Fett (PF) ist positiv mit einer β-Zell-Dysfunktion und einer sich verschlechternden Insulinsekretion assoziiert. Die Studiengruppe verglich in einer randomisierten Studie die Effekte von 2 isokalorischen Diäten auf das PF und die postprandiale Insulinantwort.

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Lipolyse prognostisch günstig bei Herzinsuffizienz

Seit bekannt ist, dass SGLT1-Inhibitoren unabhängig von ihren blutzuckersenkenden Wirkungen günstige kardiovaskuläre Effekte ausüben, wird intensiv über mögliche zu Grunde liegende Mechanismen diskutiert. Eine retrospektive metabolische Analyse einer großen SGLT2-Inhibitoren-Studie ergab jetzt Hinweise auf Herzinsuffizienz-protektive Effekte einer Lipolyse mit vermehrter Verfügbarkeit von freien Fettsäuren.

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Prädiktionsmodelle für die Niereninsuffizienz

Wenn eine Niereninsuffizienz erst eingetreten ist, sind die Behandlungsoptionen begrenzt. Vorher stehen präventiv effektive Medikamente zur Verfügung. Die Früherkennung ist also das wesentliche Instrument der Vorbeugung. Die Studiengruppe entwickelte 3 Vorhersagemodelle, die eine Abnahme der glomerulären Filtrationsrate ≥40% in 2–3 Folgejahren vorhersagten und für die Prädiktion bei Personen mit und ohne Diabetes geeignet waren.

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Lebenssituation und Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus: Ein Scoping Review zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in Deutschland

Die vorliegende Arbeit dient als Bestandsaufnahme der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Lebens- und Versorgungssituation von Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland. Dazu wurde eine systematische Recherche nach Art eines Scoping Reviews durchgeführt. Zum einen wurde eine systematische Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken nach empirischen Studien und mit anderen Suchinstrumenten nach nicht-empirischen Publikationen durchgeführt. Zum anderen wurden Routinedaten (z.B....

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Gestationsdiabetes: Prognosegenauigkeit von IADPSG- und NICE-Kriterien im Vergleich

Die International Association of the Diabetes and Pregnancy Study Groups (IADPSG) und das National Institute for Health and Care Excellence (NICE) empfehlen unterschiedliche Kriterien zur Diagnose eines Gestationsdiabetes. He und Kollegen wollten die Fähigkeit der Prognose von schlechten Schwangerschaftsergebnissen der beiden Diagnosekriterien miteinander vergleichen und haben eine Sekundäranalyse der Hyperglycemia and Adverse Pregnancy Outcomes (HAPO) Studie durchgeführt.

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Mittelmeerdiät wirksam zur Sekundärprävention von Herzkreislauferkrankungen

Eine mediterrane oder fettarme Ernährung wird regelhaft zur Primärprävention von Herzkreislauferkrankungen empfohlen. Ob diese Ernährungsformen ebenfalls zur Sekundärprävention dieser Krankheitsentitäten geeignet sind, bleibt dagegen weitestgehend unklar. Delgado-Lista et al. haben sich eingehend mit dieser Fragestellung beschäftigt und die Ergebnisse einer klinischen Studie zum Thema veröffentlicht.

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Krebsrisiko bei Prädiabetes und Typ-2-Diabetes mellitus

Krebs ist nun die führende Todesursache bei Typ-2-Diabetes mellitus (T2D). Prädiabetes und T2D erhöhen das Risiko für bestimmte Tumoren. Zu den Prädiabetes- bzw. T2D-assoziierten Malignomen zählen gastrointestinale, gynäkologische, urologische und endokrine Karzinome aber auch Leukämien. Prädiabetes und T2D bedingen eine 1,2- bis 2,7-fach erhöhte Krebssterblichkeit. Zugrundeliegende Mechanismen der Assoziation zwischen T2D und Krebs beinhalten die chronische Hyperglykämie, einen chronischen syst...

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