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DOI 10.1055/s-00000134

Diabetologie und Stoffwechsel

In dieser Ausgabe:

Fördern gliadinreaktive T-Zell-Prozesse im Darm die Genese des Typ-1-Diabetes?

Die Hypothese, dass das für Zöliakie verantwortliche Weizenprotein Gliadin an der Genese eines Typ-1-Diabetes (T1D) beteiligt ist, war bereits Gegenstand mehrerer Studien. T1D und Zöliakie (CeD: celiac disease) treten als Autoimmunerkrankungen überdurchschnittlich häufig zusammen auf; 4–9% der T1D-Fälle haben eine manifeste oder potenzielle CeD, Kinder mit CeD haben ein erhöhtes Risiko für T1D. Gemeinsame immunopathogene Mechanismen sind bekannt.

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Bei Pankreatitis können Insel-Autoantikörper auftreten

Diabetes bei akuter oder chronischer Pankreatitis entsteht auf dem Hintergrund verschiedener Faktoren wie einer peripheren Insulinresistenz, einer Insulindefizienz, einer reduzierten Inkretinantwort und möglicherweise auch dem Fehlen gegenregulierender Hormone der Inselzellen. Die Bedeutung autoimmuner Mechanismen, wie sie mit Typ-1-Diabetes assoziiert sind, wurde in diesem Kontext noch wenig untersucht.

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Fasten senkt den Glukagonspiegel bei Personen mit Typ-1-Diabetes

Kurzfristiges Fasten bei Typ-1-Diabetes (T1D) kann aus verschiedenen Gründen hin und wieder nötig oder erwünscht sein. Das Risiko für schwere Hypoglykämien ist in dieser Situation erhöht und durch Insulinreduktion nicht immer zu vermeiden. Die bei metabolisch gesunden Personen in hypoglykämischen Episoden reaktive Glukagonausschüttung und die damit einhergehende endogene Glukoseproduktion (EGP) sind bei Personen mit T1D meist gestört.

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Risikocluster für Diabetes-assoziierte Komplikationen identifiziert

Bei rund 1/3 aller US-Amerikaner liegt ein Prädiabetes vor. Die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes und damit einhergehender Komplikationen verläuft heterogen, Studiendaten zu diesem Themenkomplex sind rar. E. Kobayashi et al. haben im Rahmen einer Studie 4 Cluster von Patienten mit unterschiedlichen klinischen Verläufen, ausgehend von Prädiabetes, definiert.

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Optimaler HbA1c-Bereich für Diabetes-Patienten mit schwerer CKD ermittelt

Diabetes gehört zu den Hauptursachen für eine chronische Nierenerkrankung (CKD). Beide Erkrankungen zusammen gehen mit einem signifikant erhöhten Risiko für Komplikationen und Tod einher. D. H. Kofod et al. haben bei betroffenen Patienten die Assoziationen zwischen den HbA1c-Werten und schwerwiegenden unerwünschten kardialen Ereignissen (MACE), mikrovaskulären Komplikationen sowie Hospitalisierungen untersucht.

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Gerechte Vergütung für Diabetesfachkräfte: Die Gehaltsempfehlungen des VDBD im Fokus

Im deutschen Gesundheitswesen spitzt sich der Fachkräftemangel weiter zu. Arbeitgeber stehen nicht nur vor der Herausforderung, neue Fachkräfte zu rekrutieren. Mittlerweile ist eine gute Mitarbeiterbindung gleichermaßen wichtig, denn die Bereitschaft eines Arbeitsplatzwechsels ist gerade bei den jüngeren Generationen sehr hoch1.

Die durch den Fachkräftemangel bedingte höhere Arbeitsbelastung und die zunehmenden Anforderungen wie Digitalisierung, steigendes Patientenaufkommen und höhere Personalfl...

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Diabetes mellitus und erektile Dysfunktion

Die erektile Dysfunktion (ED) zählt zu den häufigsten und belastendsten Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus. Die diabetische ED erfordert eine frühzeitige Erkennung und ein multimodales Vorgehen. Nur durch eine Kombination aus Stoffwechselkontrolle, endokriner Wiederherstellung und individualisierter Therapie lässt sich die sexuelle Funktion verbessern, das kardiovaskuläre Risiko senken und die Lebensqualität nachhaltig steigern.

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Typ-2-Diabetes mellitus und gastrointestinale Krebsvorsorge

In Deutschland sind mehr als 8 Millionen Menschen diabeteskrank. Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus (T2D) haben ein erhöhtes Risiko für gastrointestinale Adenokarzinome, sie erkranken z.T. früher und weisen i.d.R. ein ungünstigeres, tumorspezifisches 5-Jahres-Überleben auf als Stoffwechselgesunde. Krebs ist nun die Haupttodesursache von Menschen mit T2D. Die chronische Hyperglykämie und die Insulinresistenz können das Wachstum von gastrointestinalen Tumoren begünstigen. So kann T2D Adenokarzi...

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Zum Potenzial von Präventionsberatern im hausärztlichen Setting: Evaluationsstudie einer Intervention im Land Brandenburg

Die Studie untersucht, inwieweit Medizinische Fachangestellte durch eine Weiterbildung zu Präventionsberatern präventive Maßnahmen in Hausarztpraxen unterstützen können.

Zwischen Juli 2019 und Dezember 2020 wurden in Hausarztpraxen einer ländlichen Region in Brandenburg präventive Maßnahmen durch ausgebildete Präventionsberater in Hausarztpraxen angesiedelt. Sie bestanden in der längerfristigen Unterstützung von Personen bei Lebensstiländerungen in den Bereichen „Ernährung“, „Bewegung“ und „Entsp...

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