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DOI 10.1055/s-00000134

Diabetologie und Stoffwechsel

In dieser Ausgabe:

Akutkomplikationen des Diabetes mellitus – Schulungsinhalte richtig vermitteln

Die Insulintherapie des Diabetes ist gekennzeichnet durch das stetige Spannungsfeld zwischen zu niedrigen und zu hohen Glukosewerten. Die Akutkomplikationen Hypoglykämie und Ketose oder Ketoazidose sind daher ein Dauerbrenner in jeder Diabetesschulung. Neue Technologien haben den Umgang mit diesen Akutkomplikationen entscheidend verändert, aber eine gute Schulung ist immer noch die Basis eines sicheren Diabetes-Managements.

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Intralymphatische Gabe von GAD-Alum bei Typ-1-Diabetes: eine Langzeitbeobachtung

Typ-1-Diabetes geht mit einer Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen einher. Bei dem Versuch, die Restfunktion der Betazellen zu erhalten, hat sich die subkutane Verabreichung von Glutaminsäure-Decarboxylase (GAD) 65 in Verbindung mit Aluminiumhydroxid (GAD-Alum) als sicher erwiesen, die klinischen Ergebnisse waren jedoch nicht schlüssig. Casas et al. verabreichte GAD65 zum ersten Mal beim Menschen intralymphatisch, um dessen Wirksamkeit zu erhöhen.

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Adipositas: Veränderte Thermoregulation durch dTMS partiell reversibel

Adipositas geht sowohl mit einer veränderten Thermoregulation als auch einer Dysregulation des sympathischen Nervensystems (SNS) einher. In Anbetracht der Möglichkeit, das SNS durch tiefe transkranielle Magnetstimulation (dTMS) zu modulieren, untersuchten A. Ferrulli und Kollegen in der vorliegenden Studie die potenzielle Option, die Thermoregulation bei vorliegender Adipositas durch dTMS zu beeinflussen.

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Typ-2-Diabetes: Bedeutung des HbA1c-Werts für kardiovaskuläres und renales Outcome

Der HbA1c-Wert gibt Auskunft über die glykämische Belastung der vergangenen 3 Monate. Die Empfehlungen für die Therapie mit SGLT-2-Inhibitoren bei Typ-2-Diabetes oder hohem Risiko für eine atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankung berücksichtigen die HbA1c-Werte jedoch nicht. Cahn et al. untersuchten die Assoziation zwischen HbA1c und kardiovaskulärem und renalem Outcome und den Einfluss von HbA1c auf den Nutzen des SGLT-2-Inhibitors Dapagliflozin.

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SGLT2-Inhibitoren bei Typ-2-Diabetes: vergleichsweise höheres Risiko für Ketoazidose

Eine antidiabetische Medikation mit SGLT2-Inhibitoren, DPP-4-Inhibitoren und Sulfonylharnstoffen kann die Entwicklung makro- und mikrovaskulärer Komplikationen der Erkrankung verhindern. Die mögliche Assoziation zwischen ihrer Einnahme und dem Risiko für eine diabetische Ketoazidose ist wenig belegt. Dieser Fragestellung gingen Dawwas et al. in einer retrospektiven Kohorten-Vergleichsstudie mit Erstanwender/-innen dieser Substanzen nach.

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Einflussgrößen auf die Entwicklung von Typ-2-Diabetes nach Gestationsdiabetes

Das Auftreten eines Gestationsdiabetes mellitus (GDM) birgt ein hohes Risiko für die betroffene Frau, später einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Eine amerikanische Forschergruppe ging der Frage nach, wie dieses Risiko durch den BMI und die kumulative Anzahl betroffener Schwangerschaften beeinflusst wird. Außerdem untersuchten sie die Veränderungen des relativen Risikos mit der Zunahme des Zeitabstands zur Diagnose des GDM.

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Erste Anwendungserfahrung eines neuen, Glukosesensor-unterstützten Pumpensystems mit vorausschauender Insulin-Abschaltung zum Hypoglykämieschutz bei pädiatrischen Patienten in Deutschland

Einleitung Die prädiktive Insulinabschaltung ist als System zur Prävention von Hypoglykämien in Deutschland etabliert (Smartguard). Seit 2020 ist in Deutschland ein zweites System verfügbar (Basal-IQ). Unterschiede betreffen eine nicht veränderbare prädiktive Abschaltgrenze von 80 mg/dl (vs. 50–90 mg/dl), eine Abschaltzeit von minimal 5 Minuten (vs. 30 Minuten) sowie die Festlegung der Wiedereinschaltung des Insulin bei einem höheren Wert als zuvor (vs. einem Abstand von 20 mg/dl über der Abschal...

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Diabetesrisiko: Rolle von Leber- und Pankreasfett

Beobachtungsstudien haben gezeigt, dass Fettgehalt und Volumen von Leber und Bauchspeicheldrüse mit dem Diabetesrisiko assoziiert sind. Ob diese Zusammenhänge ursächlich sind, ist allerdings nicht eindeutig geklärt. Eine britische Arbeitsgruppe untersuchte die Kausalität solcher Assoziationen mit Hilfe der Mendelschen Randomisierung.

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Kommentar zu Diabetesrisiko: Rolle von Leber- und Pankreasfett

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob genetische Variationen des Volumens und des Fettgehalts von Leber und Pankreas das Risiko für einen Typ-1- (T1DM) oder Typ-2-Diabetes (T2DM) beeinflussen. Wie zu erwarten, führt ein erhöhter Fettgehalt von Leber und Pankreas auch zu einem erhöhten Risiko für einen T2DM, während kein kausaler Zusammenhang mit einem T1DM gefunden wird.

Interessanter an dieser Arbeit erscheint aber die Untersuchung des Pankreasvolumens. Ein höheres Pankreasvo...

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Typ-1-Diabetes und kardiovaskuläre Risikofaktoren bei Kindern und Jugendlichen

Die langfristigen kardiovaskulären Folgen des Typ-1-Diabetes determinieren die Lebenserwartung betroffener Kinder und Jugendlicher. Risikofaktoren für deren Entwicklung sind eine längere Diabetesdauer bzw. Diabetesmanifestation im frühen Lebensalter, Hypertonie, Rauchen, hoher BMI sowie Fettstoffwechselstörungen. Das Management der kardiovaskulären Risikofaktoren bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes beinhaltet zum einen Screeningsmaßnahmen zur frühzeitigen Aufdeckung der pathologische...

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