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DOI 10.1055/s-00000134

Diabetologie und Stoffwechsel

In dieser Ausgabe:

SGLT2-Hemmung bei nierentransplantierten Patienten mit und ohne Typ-2-Diabetes

Die selektive Hemmung des Natrium-Glukose-Kotransporters 2 führt zu einem Anstieg der endogenen Glukoseproduktion (EGP). Die Mechanismen sind aber unklar. Ärzte der Diabetesklinik der Universität von Texas untersuchten die Wirkung von SGLT2-Inhibitoren auf die EGP bei Empfängern von Nierentransplantaten mit und ohne Typ-2-Diabetes.

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Typ-1- und Typ-2-Diabetes-Patienten profitieren gleichermaßen von CGM

Ein kontinuierliches Glukosemonitoring (CGM) erlaubt bei den meisten Patienten mit Typ-1-Diabetes sowie bei ausgewählten Typ-2-Diabetes-Patienten eine Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Insulinbehandlungsregimen. Im Rahmen einer Metaanalyse haben M. I. Maiorino et al. die Effektivität eines CGM gegenüber einer üblichen Versorgung zur Verbesserung der glykämischen Kontrolle untersucht.

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Digitale Boluskalkulation nach der Real-Time-Insulinsensitivität

Digitale Behandlungsinstrumente wie Apps für Smartphones und Wearables sollen eine individuell maßgeschneiderte Insulintherapie ermöglichen. Haupttreiber des Bedarfs ist die variierende Insulinsensitivität (IS), die je nach körperlicher Betätigung und in Stresssituationen erheblich fluktuiert. Die Pilotstudie ergab die Sicherheit und Zuverlässigkeit einer Bolusberechnung, die auf der Echtzeitmessung der IS basiert.

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Gewichtseffekte der Antidiabetika nutzen

Die Gewichtsreduktion ist bei übergewichtigen oder adipösen Patienten mit Typ-2-Diabetes eine wesentliche Basistherapie, wird aber häufig nicht erreicht. Einige Antidiabetika, insbesondere Insulin, führen häufig noch zur weiteren Gewichtszunahme. Liraglutid ist sowohl zur Diabetestherapie in Kombination mit Insulin zugelassen als auch zur Gewichtsreduktion, allerdings in unterschiedlichen Dosierungen.

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Makrovaskuläre Erkrankungen bestimmen Prognose stärker als der renale Phänotyp

Diesen Schluss ziehen die Autoren der japanischen JDDM-54-Studie für Patienten mit Typ-2-Diabetes und einer diabetischen Nephropathie (DKD) ohne Albuminurie. Yokoyama et al. bestimmten die Mortalität, kardiovaskuläre Erkrankungen und die Abnahme der Nierenfunktion in Abhängigkeit von der spezifizierten Nierenfunktion.

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Strukturierte Diabetesschulung

Erfolgreiche Diabetestherapie erfordert von den Patienten ein hohes Maß an therapiebezogener Kompetenz und Alltagsbewältigung. Die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten werden in Diabetesschulungsprogrammen gemeinsam mit dem Diabetesteam erarbeitet. Dieser Beitrag stellt Historie, Strukturkomponenten und methodisch-didaktische Aspekte dar, gibt einen Überblick über aktuelle Programme und einen Ausblick auf die Diabetesschulung der Zukunft.

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Kommentar

In der aktuellen Metaanalyse werden Geschlechtsunterschiede in Bezug auf klassische kardiovaskuläre Risikofaktoren, das Alter und verschiedene Komorbiditäten sowie auf die Einnahme einiger gängiger kardioprotektiver Medikamente dargestellt. Obwohl viele Top-Journale, das NIH und die FDA seit Längerem fordern, dass Studiendaten geschlechtsspezifisch analysiert, präsentiert und publiziert werden, geschieht das immer noch unzureichend. Nur bei 2 der 5 inkludierten CVOTs waren Daten, stratifiziert n...

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Typ-2-Diabetes: geschlechterspezifische Unterschiede in Studienpopulationen

Patientinnen und Patienten mit Diabetes weisen hinsichtlich der Pathophysiologie sowie des Auftretens von Komplikationen deutliche Unterschiede auf. So sind weibliche Diabetespatienten durch ein vergleichsweise höheres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, Schlaganfall und Herzinsuffizienz gekennzeichnet. K. K. Clemens et al. haben geschlechterspezifische Unterschiede bezüglich kardiovaskulärer Risikofaktoren in Studienpopulationen ermittelt.

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Der Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag): Relevanz und praktische Bedeutung für die Diabetologie

Hintergrund  Seit dem Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist bei der praktischen Nutzung von Diabetessoftware im ambulanten und stationären Bereich die Frage nach einem Abschluss eines „Auftragsverarbeitungsvertrags“ (AV-Vertrag) maßgeblich geworden.

Material  Viele der aktuellen Diabetestechnologien (insbesondere CGM-Systeme, Insulinpumpen, Blutzuckermesssysteme) erlauben die Speicherung (lokal oder cloudbasiert) der generierten Daten in der jeweiligen herstellereigenen Software...

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Wundversorgung des diabetischen Fußes

Als Goldstandard gilt es, beim diabetischen Fußsyndrom Sensibilität, Perfusion und den Infektstatus zu überprüfen, bevor eine stadienadaptierte Wundtherapie inklusive Wunddébridement und Druckentlastung erfolgt. Lesen Sie hier die einzelnen Schritte von Diagnostik zur Therapie, beginnend mit dem Auffinden der auslösenden Überlastungsreaktion über die Wundbehandlung bis zur äußeren Druckentlastung.

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Metabolische Wirkungen und kardiovaskuläre Sicherheit einer oralen Dreifachtherapie des Typ-2-Diabetes: das Beispiel Metformin, Empagliflozin und Linagliptin

Basierend auf neuen Erkenntnissen und Leitlinien wird die orale Dreifachtherapie des Typ-2-Diabetes am Beispiel der Kombination aus Metformin, Empagliflozin und Linagliptin diskutiert. Der SGLT-2-Hemmstoff Empagliflozin verbessert im Vergleich zu Placebo den kombinierten Endpunkt aus kardiovaskulärem Tod oder nicht tödlichem Myokardinfarkt oder Schlaganfall (MACE-3) und reduziert die Wahrscheinlichkeit einer Klinikaufnahme wegen Herzinsuffizienz sowie die Gesamtsterblichkeit. Eine neu auftretend...

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