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DOI 10.1055/s-00000134

Diabetologie und Stoffwechsel

In dieser Ausgabe:

Automatische Insulinabgabe-Systeme („AID-Systeme“)

Seit Jahrzehnten wird daran geforscht, Alternativen zur lebenslangen Insulintherapie zu finden – bis heute ohne durchschlagenden Erfolg. Eine spürbare Entlastung der Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 ist auch mittelfristig eher durch moderne Diabetestechnologien zu erwarten, insbesondere durch die Kombination und Kopplung von rtCGM-Systemen (real time continuous Glucose Monitoring) und Insulinpumpen, basierend auf speziellen Algorithmen. Die AID-Therapie (automated Insulin Delivery) ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit.

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Netzhaut-Alterslücke sagt diabetische Retinopathie voraus

Künstliche Intelligenz ermöglicht die Bestimmung des biologischen Alters aus Fundusfotos. Bei größeren Differenzen zum chronologischen Alter bestanden Assoziationen z.B. mit der Mortalität, kardiovaskulären Gesundheit, Niereninsuffizienz und Parkinson-Erkrankung. Die Langzeitstudie bestätigt dies nun auch für die diabetische Retinopathie. Bei 2311 Erkrankten mit Diabetes nahm die Wahrscheinlichkeit für eine DR mit der Netzhaut-Alterslücke zu.

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Kleinkinder profitieren von Insulinpumpe

Randomisierte Studien belegten den Nutzen von Insulinpumpen für Jugendliche und Erwachsene mit Typ-1-Diabetes, die niedrigere HbA1c-Werte und seltenere kardiovaskuläre Komplikationen hatten als Kontrollen mit Mehrfachinjektionen. Die Langzeitstudie spricht für die Verwendung bei Kindern unter fünf Jahren. Eine verbesserte glykämische Kontrolle soll metabolischen Komplikationen und Folgeerkrankungen vorbeugen und insbesondere das Risiko einer beeinträchtigten Gehirnreifung reduzieren.

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Blutdrucksenkende Effekte beeinflussen Schutzfunktion neuer Antidiabetika

In einer Metaanalyse mit individuellen Daten beeinflussten reduzierte Blutdrücke bei Typ-2-Diabetes das kardiovaskuläre Risiko nur schwach. In der Studie wurden SGLT2-Inhibitoren und GLP-1-Rezeptoragonisten nicht berücksichtigt. Diallo et al. zeigten nun in einem systematischen Review und einer Metaanalyse mit 127606 Erkrankten, wie sich eine Blutdrucksenkung durch diese Substanzen auf das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und die Mortalität auswirkten.

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Lixisenatid weist schützende Wirkung auf diabetische Netzhaut auf

Glucagon-like Peptide-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1 RA) sind wirksame Mittel zur Behandlung von Typ-2-Diabetes, da sie den Blutzucker ohne Gewichtszunahme und mit geringem Hypoglykämierisiko wirksam senken. Ihr Einfluss auf die neurovaskuläre Einheit der Netzhaut bleibt jedoch unklar. Oezer et al. untersuchten die Auswirkungen des GLP-1 RA Lixisenatid auf die diabetische Retinopathie.

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PAD-Risiko bei Typ-2-Diabetes

Die Risikomodifikation der multifaktoriellen arteriosklerotischen kardiovaskulären Erkrankung reduziert die individuelle Komplikationswahrscheinlichkeit von Erkrankten mit Typ-2-Diabetes (T2D). Peripher arterielle Erkrankungen (PAD) bestehen häufig bereits bei der T2D-Diagnose. Laut der longitudinalen Beobachtungsstudie lohnt es sich, modifizierbare Einflussfaktoren zu kontrollieren: Die per se gesteigerte PAD-Wahrscheinlichkeit nahm graduell mit jedem zusätzlichen Risikofaktor zu.

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Güte der Glukosemessung in niedergelassenen diabetologischen Praxen basierend auf einer Strukturbefragung

Ziel der Befragung niedergelassener Diabetologen war es, Informationen zur Güte der Glukosemessung in deren Praxen zu erhalten. 71 Praxen haben einen Online-Fragebogen dazu ausgefüllt. 63 (89%) dieser Praxen verfügen über ein eigenes Praxislabor, die anderen entnehmen Blut und versenden die Proben an ein externes Labor. In 61 (86%) Praxen ist mindestens eine Methode zur Glukosebestimmung vor Ort vorhanden. Zur Messung werden drei Messsysteme eingesetzt (Auflistung nach Häufigkeit): HemoCue Gluco...

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eHealth im Community Health Nursing – Mobile Anwendungen zur Therapie von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2

Hintergrund Die steigende Prävalenz von Diabetes Mellitus Typ II ist ein Gesundheitsproblem von globalem Ausmaß. Digitale Anwendungen in Form von Health Apps können Patient*innen bei der Alltagsbewältigung der Erkrankung unterstützen und die Versorgungsqualität steigern. Ein Problem stellen die unübersichtliche Fülle an mobilen Anwendungen sowie die fehlende Analyse zur Qualität und Handhabbarkeit dar. Community Health Nurses verfügen über die Kompetenz, geeignete Health Apps zu implementieren un...

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