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DOI 10.1055/s-00000134

Diabetologie und Stoffwechsel

In dieser Ausgabe:

FIDELIO-DKD-Studie bestätigt die nephroprotektive Wirkung von Finerenon

Der nichtsteroidale Aldosteronantagonist Finerenon blockiert den Mineralokortikoidrezeptor, der bei der diabetischen Nephropathie (DKD) überaktiviert ist und eine wichtige pathophysiologische Rolle spielt. In der doppelblinden Phase-3-Studie erhielten 5734 Patienten mit Typ-2-Diabetes und DKD Finerenon oder Placebo. Nach 2,6 Jahren reduzierte die Substanz nicht nur kardiovaskuläre Ereignisse, sondern beugte auch dem Progress der Niereninsuffizienz vor.

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Abnorme Morphologie des Pankreas bei Typ-2-Diabetes reversibel

MRT-Untersuchungen belegen, dass Patienten mit Typ-2-Diabetes ein um 20–30 % geringeres Pankreasvolumen aufweisen. Zudem ist das Organ bei dieser Patientengruppe durch eine unregelmäßige Form gekennzeichnet. Eine Studie hat nun untersucht, inwieweit sich das Volumen sowie die Form des Pankreas während einer 2-jährigen Remission verändern.

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Typ-2-Diabetes: Keine Erhöhung von Glukagon durch SGLT-2-Hemmer feststellbar

SGLT-2-Hemmer (SGLT-2: Sodium-Glucose Cotransporter 2) kommen erfolgreich bei Patienten mit Typ-2-Diabetes zur Verringerung der Plasmaglukoselevels zum Einsatz. Studienergebnisse legen allerdings den Verdacht nahe, dass diese Substanzgruppe die Glukagonkonzentration und die endogene Glukoseproduktion erhöht. Eine Studie aus Dänemark hat dies genauer untersucht.

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Ampel lässt Piloten fliegen

Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes sind von bestimmten Berufsfeldern ausgeschlossen. Begründung: die mögliche Selbst- und Fremdgefährdung durch symptomatische Hypoglykämien. Die britische Langzeitstudie mit 49 Piloten zeigt nun, dass mit einem strengen Risikomanagement, digitalen Formaten und regelmäßigen Untersuchungen ein sicheres Fliegen möglich war.

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Profitieren alle Patienten mit chronischer Nierenerkrankung von Dapagliflozin?

In der DAPA-CKD-Studie reduzierte Dapagliflozin bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) das Risiko für eine Niereninsuffizienz, eine Krankenhausaufnahme wegen Herzinsuffizienz, einen kardiovaskulären Tod oder einen Tod jeder Ursache. Eine vorab definierte Analyse prüfte jetzt, ob ein Diabetes mellitus zum Zeitpunkt der Randomisierung oder im Verlauf und die Ätiologie der Nierenerkrankung den Effekt von Dapagliflozin beeinflussen.

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Prädisposition/Phänotypen des Gestationsdiabetes mellitus

Gestationsdiabetes mellitus gehört heute in den westlichen Ländern zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen. Diese Übersicht ist eine Aktualisierung des CME-Artikels von 2015 1 . In erster Linie wurden Studien berücksichtigt, die das Diagnosekriterium der WHO von 2013 verwenden. Darüber hinaus wurden vorrangig Studien ausgewertet, aus denen sich im Betreuungsalltag unmittelbare Entscheidungen oder Interventionsstrategien ergeben.

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Typ-1-Diabetes im Kindes- und Jugendalter: Ungleiche Chancen für Arm und Reich

Der technologische Fortschritt macht auch vor dem Diabetes nicht Halt: Seit etwa 10 Jahren nutzen immer mehr pädiatrische Patient*innen mit einem Typ-1-Diabetes mellitus entsprechende Systeme wie Insulinpumpen oder ein kontinuierliches Glukosemonitoring. Die Vorteile: Eine bessere glykämische Kontrolle und Lebensqualität sowie seltenere diabetische Ketoazidosen und Hypoglykämien. Beeinflusst der sozioökonomische Status den Technologiezugang?

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Neu diagnostizierter Typ-1-Diabetes: Golimumab schützt die Betazellen

Das proinflammatorische Zytokin Tumornekrosefaktor Alpha (TNF-α) ist an der Entstehung und dem Progress zahlreicher Autoimmunerkrankungen beteiligt und scheint aufgrund seiner zytotoxischen Wirkung auch eine Rolle bei dem für den Typ-1-Diabetes charakteristischen Untergang pankreatischer Betazellen zu spielen. Ist der gegen TNF-α gerichtete humane monoklonale Antikörper Golimumab in der Lage, den Betazellverlust zu bremsen?

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Transition von Jugendlichen mit Diabetes in die Erwachsenenbetreuung – eine Expertenbefragung

Einleitung  Der Transitionsprozess für Jugendliche mit chronischen Erkrankungen ist vielerorts noch ungeregelt, eine fachärztliche Weiterbetreuung ist oftmals nicht gesichert. Ziel der Studie war es, das derzeitige Vorgehen und mögliche Defizite bei der Transition von Jugendlichen mit Diabetes zu evaluieren und das Interesse und die Bereitschaft zur flächendeckenden Einführung von strukturierten Transitionsprogrammen in Deutschland zu erfragen.

Methode  Eine anonymisierte Onlinebefragung der Mitgli...

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Hundert Jahre – Insulin bleibt aktuell und notwendig

In der Behandlung des Typ-1-Diabetes ist die Therapie mit Insulin auch 100 Jahre nach seiner Entdeckung weiterhin eine lebensnotwendige Therapie. Der pharmakologische Fortschritt hat die Behandlung erheblich erleichtert und nähert sich der physiologischen Insulin-Sekretion zunehmend an. In der Behandlung des Typ-2-Diabetes hingegen ist die Insulin-Therapie bei den meisten Patienten zunächst nicht notwendig. Lebensstil-Interventionen und moderne Nicht-Insulin Antidiabetika können häufig zu einer ...

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