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DOI 10.1055/s-00000011

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift

In dieser Ausgabe:

Kommentar zu „Chronisch obstruktive Bronchitis: Begünstigt Tiotropium eine Demenz?“

Die Behandlung der chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) stellt sowohl bei zunehmender Krankheitslast als auch mit zunehmendem Alter der Menschen sowie den begleitenden Komorbiditäten eine Herausforderung dar. Nun wundert es nicht, dass die Therapieregime mit lang wirksamen Muskarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) und inhalativen Corticosteroiden (ICS) auch unter diesem Gesichtspunkt beleuchtet werden.

Die S3-Leitlinienempfehlungen bei Multimorbidität betonen generell bei COPD eine patientenzentri...

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Chronisch obstruktive Bronchitis: Begünstigt Tiotropium eine Demenz?

Der inhalative Bronchodilatator Tiotropium, ein langwirksamer Muskarinantagonist (LAMA), wird zur Behandlung der chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) eingesetzt. Angesichts seines anticholinergen Wirkmechanismus stellt sich die Frage, inwiefern unter der Therapie zentrale anticholinerge Effekte im Sinne einer Demenzentwicklung zu befürchten sind. Ein kanadisches Forscherteam beschäftigte sich mit dieser Thematik.

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Subkutaner Kardioverter-Defibrillator ist transvenösem technisch überlegen

Implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICDs) sind eine sichere und wirksame Therapie gegen den plötzlichen Herztod. Forscher verglichen die Wirksamkeit und Sicherheit des subkutanen ICD (S-ICD) im Vergleich zum transvenösen ICD (TV-ICD), Komplikationen mit transvenösen Elektroden sind jedoch zu erwarten. Olde Nordkamp et al. verglichen S-ICD und TV-ICD hinsichtlich gerätebezogener Komplikationen nach einer Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren.

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59-jährige Patientin mit Polyurie und Polydipsie

Eine 59-jährige Patientin mit einem vor einem Monat erstdiagnostizierten, ossär und lymphogen metastasierten, exulzerierten Mammakarzinom im Stadium cT4b, cN2, cM1, G2 berichtete über eine Polydipsie und Polyurie von täglich 5 Litern. Die kraniale Magnet-ResonanzTomografie zeigte einen pathologischen Befund.

Welcher Befund ist es?

Erlaubt dieser Befund eine Diagnose?Wenn ja, welche?

Sind Differenzialdiagnosen möglich?Wenn ja, welche?

Verdickung des Hypophysen-Stiels, mit kräftiger Kontrastmittel-Auf...

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Schnittstelle Schockraum – Intensivstation

Die Versorgung kritisch Kranker in der Notaufnahme ist in den letzten Jahren komplexer geworden. Besonders heikel ist der Übergang vom Schockraum auf die Intensivstation: Hier entscheidet sich, ob die initiale Stabilisierung in eine strukturierte Weiterbehandlung mündet oder ob Verzögerungen, Informationsverluste oder Verschlechterungen drohen. Dennoch ist diese Schnittstelle in vielen Kliniken organisatorisch und kommunikativ unzureichend abgebildet.

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Autoinflammatorische Syndrome

Insbesondere durch die Anwendung der Next-Generation-Sequenzierung wurden in den letzten Jahren viele monogene autoinflammatorische Erkrankungen identifiziert 1. Dieser enorme Wissenszuwachs trug wesentlich dazu bei, neue Krankheitsmechanismen zu verstehen und Krankheitsbilder klar zu definieren. Zudem ermöglichen diese Untersuchungen, Erkrankungen aufgrund gemeinsamer pathophysiologischer Mechanismen in Gruppen einzuordnen.

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Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter – ungenügende Versorgungslage aus Sicht der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte in Deutschland

Die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter stellt ein erhebliches Gesundheitsproblem dar, das mit vielfältigen Komorbiditäten einhergeht. In Deutschland ist die Betreuung dieser jungen Patienten häufig unzureichend. Mit der Einführung eines Disease-Management-Programms (DMP) für Adipositas bei Kindern und Jugendlichen soll die interdisziplinäre und leitliniengerechte Versorgung verbessert werden. Die vorliegende Studie untersucht die Wahrnehmung und Einschätzung der ...

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SOP Status epilepticus bei Erwachsenen

Der Status epilepticus ist ein häufiger neurologischer Notfall. Trotz erheblicher Fortschritte in der Notfall- und Intensivmedizin in den letzten Jahren ist der Status epilepticus weiterhin mit einer hohen Mortalität assoziiert. Wichtige Faktoren für die erfolgreiche Status-epilepticus-Therapie ist neben der Kenntnis und Umsetzung von leitliniengerechten Therapiealgorithmen vor allem die ausreichend hoch dosierte Benzodiazepingabe in der Initialphase.

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Ist die Antiaggregation mit Thrombozytenfunktionshemmern bei asymptomatischen atherosklerotischen Plaques zur Prophylaxe indiziert?

Die Antiaggregation mit Thrombozytenfunktionshemmern (TFH) ist fester Bestandteil in der Sekundärprävention bei Patienten mit manifesten atherosklerotischen Gefäßerkrankungen. Die Rolle von TFH in der Primärprävention ist umstritten. Die Leitlinien zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) und zur Carotisstenose empfehlen, dass Patienten, die klinisch asymptomatisch sind, keine TFH einnehmen sollen. Die Datenlage, die dieser Entscheidung zu Grunde liegt, hat jedoch einen niedrigen Ev...

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