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DOI 10.1055/s-00000011

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift

In dieser Ausgabe:

Hepatozelluläres Karzinom

Das hepatozelluläre Karzinom gehört zu den weltweit häufigsten malignen Tumorerkrankungen. Nur bei einer frühzeitigen Diagnose ist eine kurative Therapie möglich. Trotz etablierter Vorsorgeuntersuchungen werden die meisten Patienten erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert und das relative 5-Jahres-Überleben in Deutschland liegt bei nur 15 %. Die systemische Therapie stellt eine wichtige Therapieoption dar. Mit der Zulassung der Immuntherapie hat kürzlich ein Paradigmenwechsel in der Therapie des HCC stattgefunden.

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Exogen allergische Alveolitis – Eine wichtige Differenzialdiagnose der infiltrativen Lungenerkrankungen

Die exogen allergische Alveolitis (EAA) ist schwer von anderen interstitiellen Lungenerkrankungen (interstitial lung diseases, ILDs) abzugrenzen. Auch die Verlaufsformen lassen sich nicht eindeutig einteilen. Die aktuelle Leitlinie unterstreicht die Erkenntnis, dass radiologische oder histologische Befunde einer Fibrose über den klinischen Verlauf und die Prognose der EAA entscheiden und zudem einen Therapieansatz darstellen 1 .

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Das West-Nil-Virus

Das West-Nil-Virus (WNV) ist eines der am weitesten verbreiteten Arboviren (Akronym, engl. arthropod-borne viruses). Es wurde erstmals im Jahr 1937 im Blut einer fieberhaft erkrankten Frau im West-Nil-Distrikt Ugandas entdeckt. Jahrzehntelang wurden nur eher milde Ausbrüche und sporadische Fälle des zoonotischen West-Nil-Fiebers bekannt. Seit Mitte der 1990er Jahre beobachtet man jedoch zunehmend Ausbrüche schwerer und neuroinvasiver West-Nil-Erkrankungen des Menschen, in Nordamerika, im mittleren Osten und unlängst auch in Europa. Neben der steigenden WNV-Inzidenz ist neu, dass infolge wachsender europäischer Endemiegebiete hiesige Patienten WNV-Infektionen überwiegend autochthon und seltener während Fernreisen erwerben. In Deutschland wurden im Jahr 2020 insgesamt 20 Personen mit WNV-Erkrankung und 13 positive Blutspenden registriert. Für alle Betroffenen gilt die Infektion im Land als gesichert oder hochwahrscheinlich.

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Funktionelle Charakterisierung von Patienten mit isoliert postkapillärer oder kombiniert post- und präkapillärer pulmonaler Hypertonie

Hintergrund  Nach Empfehlungen der letzten PH-Weltkonferenz wird die Differenzierung von isoliert postkapillärer (Ipc) und kombiniert post- und präkapillärer (Cpc) PH allein nach pulmonal-vaskulärem Widerstand (PVR) empfohlen. Ziel dieser Arbeit war es, Patienten mit IpcPH und CpcPH nach den aktualisierten Empfehlungen basierend auf der letzten Weltkonferenz für pulmonale Hypertonie (PH) hämodynamisch und im Rahmen einer explorativen Datenanalyse funktionell zu charakterisieren.

Methoden  Evaluiert...

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Erregungssturm – Entstehung und Notfallbehandlung

Der Begriff Erregungssturm oder „Excited Delirium Syndrome“ (ExDS) wurde erstmals 1985 in der medizinischen Literatur für Patienten verwendet, die nach einem Kokain-induzierten Erregungszustand starben 1 . ExDS ist mit den Worten erregtes oder agitiertes Delir nur unzureichend übersetzt. Es handelt sich um einen Zustand maximaler psychophysischer Erregung mit verändertem Bewusstsein mit unterschiedlichen, häufig toxischen Auslösern und akuter Selbst- und Fremdgefährdung, dessen Risiken durch medizinische und polizeiliche Interventionen noch gesteigert werden können (lagebedingter Erstickungstod) 2 . Nach einer Zusammenfassung früherer Berichte stellen wir eine Reihe eigener Beobachtungen vor, skizzieren zugrunde liegende pathophysiologische Veränderungen und machen einen Vorschlag zum Prozedere mit dem Ziel der Risikosenkung.

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