DMW Cover Allgemein 2017

Schriftleitung

Prof. Dr. med. Martin Middeke
München
Martin.Middeke@thieme.de

Professor Dr. med. Martin Middeke studierte Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München (Examen 1975). Er war Assistenzarzt und später Oberarzt an der Medizinischen Poliklinik der LMU München bis 1993. Hier erfolgte seine Ausbildung zum Internisten, die Habilitation für Innere Medizin 1987 und die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor. Von 1993-1999 war er Chefarzt am Rehazentrum Spreewald/Burg (Herz- Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen) und an der Rehaklinik Wiessee bis 2002. Seit 2003 ist er am privatärztlichen Blutdruckinstitut München. Seit 2007 ist er Leiter des Hypertoniezentrum München / Excellence Center of the European Society of Hypertension (ESH): www.hypertoniezentrum.de

Forschungsschwerpunkte sind die Blutdruckregulation und –rhythmik, Telemedizin bei Herz- Kreislauferkrankungen und die Pulswellenanalyse. Prof. Middeke ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften und Autor und Herausgeber zahlreicher Lehrbücher und Patientenratgeber, darunter der Bestseller „Anamnese und Klinische Untersuchung“ bei Thieme.

 

Herausgeber

Prof. Dr. med. Mark-Dominik Alscher
Stuttgart

Alscher wurde 1963 in Stuttgart geboren und studierte von 1984–1990 Medizin an der Albrecht-Ludwigs-Universität Freiburg. An das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) kam er zunächst als Arzt im Praktikum, im Anschluss absolvierte er dort seine Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin. Nach Aufenthalten am Beth Israel Deaconess / Havard Medical School, Boston, sowie an der University of Colorado Health Science Centre, Denver, erlangte er 2002 die Gebietsbezeichnung Nephrologie. 2004 wurde Alscher Leitender Oberarzt und habilitierte an der Universität Tübingen. 2008 wurde er dort zum apl. Professor ernannt. Seit 2009 ist er Ärztlicher Direktor des RBK. Professor Alscher ist Hypertensiologe DHL und „Fellow of the American Society of Nephrology (FASN)“. Ferner ist er Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie und Vizepräsident dieser Fachgesellschaft. Wissenschaftliche Schwerpunkte seiner Abteilung sind sowohl klinische, patienten­orientierte als auch experimentelle und molekularbiologische Untersuchungen.

Prof. Dr. med. Drs. h.c. Hubert E. Blum
Freiburg

Prof. Dr. med. Drs. h.c. Hubert E. Blum studierte Medizin an der Universität Freiburg i. Br., promovierte dort in Biochemie und habilitierte sich für das Fach Innere Medizin. Nach klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten in Deutschland, USA, Japan, Schweiz wurde er 1991 Ordinarius für Innere Medizin an der Universität Zürich, 1994 Ordinarius für Innere Medizin an der Abteilung Innere Medizin II (Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Infektiologie), Universität Freiburg i. Br., wo er seitdem tätig ist. Seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen wurden durch zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien gewürdigt.

Prof. Dr. med. Erland Erdmann
Köln

Prof. Dr. med. Erland Erdmann wurde am 3. September 1944 in Cammin/Pommern geboren. Nach dem Studium in Göttingen und Oxford promovierte er 1970 bei Prof. Riecker in Göttingen mit einer tierexperimentellen Untersuchung über die Auswirkungen des Kaliummangels auf die Herzmuskulatur. Nach einer biochemischen Ausbildung in Göttingen und Gießen bei Prof. Schoner am Institut für Biochemie und Endokrinologie habilitierte er sich 1979 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er 1984 zum Professor für Innere Medizin ernannt wurde. Seit 1993 hat er in Köln den Lehrstuhl für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin inne. Von 1997 – 2001 fungierte er als Prorektor für Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität zu Köln, seit 2000 ist er Mitglied der Forschungskommission der Deutschen Hochschulrektorenkonferenz. Er gibt die Klinische Kardiologie (6. Auflage) im Springer Verlag heraus. Bekannt geworden ist Prof. Erdmann vorwiegend für seine im In- und Ausland häufig zitierten Arbeiten über die Pathophysiologie und Therapie der chronischen Herzinsuffizienz.

Professor Dr. med. Georg Ertl
Würzburg

Professor Dr. med. Georg Ertl ist seit 1999 Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I des Klinikums der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Im Jahr 2007/2008 hatte er den Vorsitz der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) inne. 1950 in Neuburg am Rhein geboren, studierte Professor Ertl Humanmedizin in Mainz und Graz. Nach Forschungsjahren an der Universität Düsseldorf und der Harvard Medical School in Boston erfolgte die Weiterbildung in der Inneren Medizin in Würzburg. Prof. Ertl wurde 1995 als Kardiologe nach Mannheim berufen und kehrte 1999 nach Würzburg zurück, nun auf den Lehrstuhl für Innere Medizin und als Sprecher des Sonderforschungsbereiches „Pathophysiologie der Herzinsuffizienz“. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Herzschwäche, den Möglichkeiten ihr vorzubeugen und drohende Komplikationen – einschließlich psychischer und kognitiver Störungen – abzuwenden. Prof. Ertl ist langjähriger Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und Sprecher des Fachkollegiums Medizin der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Prof. Dr. med. Christian Grohé
Berlin

Grohé studierte von 1982–1988 in Bonn, Berlin, Zürich und Boston. Als Arzt im Praktikum kam er an die Medizinische Universitäts-Poliklinik Bonn. Von 1990–1992 arbeitete er am South­western Medical Center in Dallas. Im Anschluss kehrte er nach Bonn zurück und absolvierte seinen Facharzt für Innere Medizin. Grohé habilitierte 1999 und arbeitete für die nächsten acht Jahre als Leitender Oberarzt der Pneumologie und Leiter der Forschungslaboratorien. Während dieser Zeit erlangte er die Schwerpunkte Pneumologie (2002) und Kardiologie (2004). Im Jahr 2011 folgte die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. 2014 ernannte ihn die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zum „Fachexperten Lunge“ (Befugnis zur Zertifizierung von Lungenkrebszentren). Seit 2011 ist er Mitherausgeber der Zeitschrift Pneumologie und seit 2014 zudem Ärztlicher Direktor der Klinik Amsee in Waren (Müritz).
Grohés wissenschaftlicher Schwerpunkt sind neue Therapieformen des Lungenkarzinoms sowie Phänotyp-Genotyp-Untersuchungen restriktiver Lungenerkrankungen.

Professor Dr. med. Wolfgang Hiddemann
München

Prof. Dr. med. Wolfgang Hiddemann ist verheiratet mit Dr. Rose-Marie Hiddemann und hat zwei Kinder. Er studierte Medizin in Bonn und Münster. Nach der Medizinalassistentenzeit in Pathologie, Innerer Medizin und Chirurgie erwarb er seine Facharztanerkennung als Arzt für Innere Medizin 1985 in Münster, 1987 wurde er dort zum Professor auf Zeit ernannt. 1992 wurde Hiddemann Direktor der Abteilung für Hämatologie und Onkologie, Universität Göttingen. Seit 1998 ist er Direktor der Medizinischen Klinik III, Klinikum Großhadern der Universität München. Hiddemann ist Leiter zahlreicher multizentrischer Studien und Arbeitsgruppen in Hämatologie und Onkologie.

Prof. Dr. med. Gerhard Hintze
Bad Oldesloe

1954 in Heidelberg geboren, studierte Hintze von 1976–1982 Medizin in Berlin, Heidelberg und Göttingen. 1982–1984 sowie 1986–1989 war Hintze als wissenschaftlicher Assistent an der Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsklinik Göttingen und an der Medizinischen Klinik des Ferdinand-Sauerbruch-Klinikums Wuppertal tätig. Mit einem Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft arbeitete er am Beth Israel Hospital, Harvard Medical School in Boston. 1989 erlangte Hintze die Anerkennung als Arzt für Innere Medizin und habilitierte sich im selben Jahr an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 1989–1994 war er Oberarzt an der Medizinischen Klinik des Ferdinand-Sauerbruch-Klinikums Wuppertal. 1992 erwarb Hintze die Teilgebietsbezeichnung Gastroenterologie, 1994 die Teilgebietsbezeichnung Endokrinologie und 2006 die Bereichsbezeichnung Diabetologie. 1996 wurde er zum apl. Professor ernannt. Professor Hintze ist seit 2011 Mit-Herausgeber der DMW Rubrik „CME – Zertifizierte Fortbildung“. Seinen wissenschaftlicher Schwerpunkt bilden Erkrankungen der Schilddrüse.

 Prof. Dr. med. Uwe Janssens
Aachen

Janssens wurde 1960 in Düsseldorf geboren. Er studierte von 1979–1986 Humanmedizin in Düsseldorf und arbeitete anschließend als Assistenzarzt in der Medizinischen Klinik des Bethesda-Krankenhauses Mönchengladbach. Im Rahmen der Weiterbildung wechselte er 1992 an die Universitätsklinik Aachen, wo er ab 1995 als Oberarzt, ab 2001 als Leitender Oberarzt an der internistisch-kardiologischen Intensivstation tätig war. Die Facharztanerkennung für Innere Medizin erhielt er 1994, die Teilgebietsbezeichnung Kardiologie 1997. Die Habilitation erfolgte im Jahr 2000. Von 2003–2004 war Janssens Chefarzt an der Abteilung für Kardiologie, Pulmologie und internistische Intensivmedizin des Caritas Krankenhauses Bad Mergentheim. Seit 2005 leitet er die Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler. In den Jahren 2006–2008 stand er als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin vor. Seit 2013 ist er Generalsekretär dieser Gesellschaft.

Für die DMW ist Professor Janssens seit Januar 2009 als Herausgeber der Rubrik „Aktuelle Diagnostik & Therapie“ tätig. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die internistische Intensivmedizin und die interventionelle Kardiologie, Qualitätssicherung sowie Ethik in der Medizin.

Professor Dr. med. Hendrik Lehnert
Lübeck

Professor Dr. med. Hendrik Lehnert studierte von 1972 bis 1977 Psychologie und von 1973 bis 1980 Medizin an der Universität Münster. Es folgten Forschungsaufenthalte in den USA, unter anderem im Laboratory of Neuroendocrine Regulation, MIT, Cambridge und im Cardiovascular Laboratory, Harvard School of Public Health, Boston. Nach klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit an den Universitäten Münster und Mainz habilitierte er sich dort 1991 für das Fachgebiet Innere Medizin. 1994 nahm er den an ihn ergangenen Ruf auf den Lehrstuhl für Endokrinologie und Stoffwechsel, verbunden mit dem Direktorat der Klinik für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten im Zentrum für Innere Medizin der Universität Magdeburg an. 1998 bis 2000 war er dort Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Innere Medizin. Von 2005 – 2007 war er Chair of Medicine der University of Warwick Medical School und Direktor des Universitätsklinikums Coventry (UK), seit November 2007 ist er Direktor der 1. Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Lübeck. Professor Lehnert ist Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften und Gremien, er war Präsident der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie und  Fachkollegiat für Innere Medizin/Endokrinologie der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit 2008 ist er Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und 2011 Präsident der Jahrestagung in Wiesbaden. Professor Lehnert ist als Gutachter und Autor für die DMW tätig und hat im Jahr 2001 das DMW Schwerpunktheft Endokrinologie herausgegeben.

Prof. E. Märker-Hermann Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann
Wiesbaden

Frau Professor Märker-Hermann studierte von 1976 bis 1983 Medizin an der Universität Mainz und wurde dort 1984 promoviert. Nach der Facharztausbildung in Bad Kreuznach, Basel (Rheumatologische Universitätsklinik Felix Platter Spital, Professor Dr. Wolfgang Müller) und Mainz (I. Medizinische Klinik und Poliklinik, Professor Dr. Dr. K.-H. Meyer zum Büschenfelde) folgte 1992 die Anerkennung als Fachärztin für Innere Medizin, 1993 im Schwerpunkt Rheumatologie, 1998 im Schwerpunkt Nephrologie. 1993 habilitierte sie sich für das Fach Innere Medizin an der Universität Mainz mit einer Arbeit über die Immunpathogenese der reaktiven Arthritis und des Morbus Bechterew/Spondylitis ankylosans. Von 1993 bis 2002 war sie als Oberärztin an der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universität Mainz tätig, ein Forschungsaufenthalt führte sie 1998 als Visiting Professor ans Department of Rheumatology and Immunology (Professor Michael Brenner), Harvard Medical School, Boston, USA. Professor Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann ist seit dem Jahr 2002 Direktorin der Klinik Innere Medizin IV: Rheumatologie, Klinische Immunologie, Nephrologie, HSK Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH, Klinikum der Landeshauptstadt Wiesbaden. Seit vielen Jahren ist sie für die DMW als Autorin und Gutachterin sowie Herausgeberin von Schwerpunktheften tätig. In den DGIM-Gesellschaftsausgaben der DMW gibt sie seit 2011 die Beiträge zum Schwerpunkt Rheumatologie heraus.

Prof. Dr. med. Nikolaus Marx
Aachen

Geboren wurde Marx 1968 in Limburg / Lahn.Von 1988–1994 studierte er Medizin in Mainz, Genf und Düsseldorf. Anschließend arbeitete er als Assistenzarzt am Deutschen Herzzentrum und an der 1. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München. Mit einem Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft war er von 1997–1999 am Brigham and Women’s Hospital der Havard Medical School in Boston tätig. Im Anschluss arbeitete Nikolaus Marx vier Jahre als Assistenzarzt am Universitätsklinikum Ulm. 2002 wurde er Facharzt für Innere Medizin und erhielt die Venia legendi. 2003 erwarb er die Teilgebietsbezeichnung Kardiologie und wurde Oberarzt am Universitätsklinikum Ulm. Zwei Jahre später folgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor. Ab 2008 war Professor Marx Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin II Universitätsklinikum. 2009 folgte er dem Ruf auf die W3-Universitätprofessur Innere Medizin / Kardiologie der RWTH Aachen.
Wissenschaftlich befasst Professor Marx sich schwerpunktmäßig klinisch und experimentell mit der Entstehung und Behandlung von Herzerkrankungen bei Diabetes mellitus, sowie mit Mechanismen der intrazellulären Signaltransduktion in vaskulären Zellen.

Professor Dr. med. Joachim Mössner
Leipzig

Professor Dr. med. Joachim Mössner ist seit 1993 Direktor der damaligen Medizinischen Klinik und Poliklinik II, die später zur Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie und Rheumatologie am Department für Innere Medizin, Neurologie und Dermatologie des Universitätsklinikums Leipzig, AöR, umstrukturiert wurde. Im Jahr 1950 in Würzburg geboren, in Münchberg/Oberfranken (Bayern) groß geworden, studierte er von 1970 bis 1976 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Humanmedizin. Als Medizinalassistent arbeitete er an der Chirurgischen Abteilung des Kreiskrankenhauses Tauberbischofsheim und an der Medizinischen Universitätspoliklinik Würzburg, anschließend an der gleichen Klinik als wissenschaftlicher Assistent und Arzt in Weiterbildung. Ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) führte ihn ab 1983 für mehr als zwei Jahre in die USA an das Department of Physiology der University of California, San Francisco. 1987 habilitierte sich Mössner und erhielt die Venia Legendi, 1989 wurde er zum C3-Professor berufen. Ab 1986 leitete er als Oberarzt in Würzburg den Fachbereich Gastroenterologie an der Universitätspoliklinik. Auf den Ruf nach Leipzig übernahm er dort 1993 eine C4-Professur für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie. Diese ist verbunden mit dem Direktorat der oben genannten Klinik. Zu den klinischen Forschungsschwerpunkten von Professor Mössner zählen chronische Pankreatitis, Pankreas- und Gallenwegskarzinom sowie interventionelle Endoskopie. Experimentell erforscht er die Regulation zellulärer Funktionen des Pankreas sowie die Pathogenese der Pankreatitis unter Berücksichtigung genetischer und Umweltfaktoren. Professor Mössner ist seit vielen Jahren für die DMW als Autor und Gutachter tätig.

Professor Dr. med. Jürgen F. Riemann
Ludwigshafen

Professor Dr. med. Jürgen F. Riemann studierte Medizin in Innsbruck und Tübingen, wo er 1969 promovierte. Nach einem Forschungsaufenthalt am Department of Pathology an der University of Wisconsin, Madison/USA, folgten klinische und wissenschaftliche Tätigkeiten in Hamburg und Erlangen wo er sich 1979 für das Fach Innere Medizin habilitierte. 1983 wurde er zum Professor für Innere Medizin an der Universität Erlangen ernannt, seit 1985 ist er Direktor der Medizinischen Klinik C des Klinikums der Stadt Ludwigshafen (Schwerpunkte: Gastroenterologie, Gastroenterologische Onkologie, Hepatologie, Infektionskrankheiten, Diabetologie). Professor Riemann ist Mitglied und Vorstands-/Beiratsmitglied in zahlreichen Fachgesellschaften, in 1997 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS), in 2001 war er Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Seine wissenschaftlichen Leistungen wurden durch zahlreiche Ehrungen gewürdigt.

Professor Dr. rer. nat. Andreas Ziegler
Lübeck

Professor Dr. rer. nat. Andreas Ziegler studierte von 1986 bis 1992 Statistik und Mathematik an der Universität München. 1992 erhielt er dort das Diplom in Statistik, 1994 wurde er an der Universität Dortmund zum Dr. rer. nat. promoviert. 1998 habilitierte er sich am Fachbereich Humanmedizin der Universität Marburg für das Fach „Genetische Epidemiologie“, im Jahr 2000 wurde die Venia legendi um das Fach „Medizinische Biometrie und Epidemiologie“ erweitert. Seit 2001 ist er Direktor und Professor des Instituts für Medizinische Biometrie und Statistik am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein – Campus Lübeck der Universität zu Lübeck. Seit 2014 ist er Honorarprofessor an der School of Mathematics, Statistics and Computer Science der University of KwaZulu-Natal in Südafrika. Professor Ziegler erhielt zahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen und Preise, u. a. 1999 die Johann-Peter-Süßmilch-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie sowie 2011 die Susanne-Dahms-Medaille von der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft für herausragende Leistungen für die Biometrie. Von 2005 bis 2007 war er Präsident der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft (DR-IBS) und 2013 war er Präsident der International Genetic Epidemiology Society. Er ist Autor von elf Büchern, mehr als 400 wissenschaftlichen Zeitschriftenartikeln und Mitglied in Editorial Boards zahlreicher wissenschaftlicher Zeitschriften.

Fachherausgeber

Professor Dr. med. Reinhard Hohlfeld
München

 

Professor Dr. med. Dieter Kabelitz
Kiel

 

Professor Dr. med. Hartmut Lode
Berlin

 

Professor Dr. med. Thomas Meinertz
Hamburg

 

Professor Dr. med. Thomas Philipp
Essen

Professor Dr. med. Tilman Sauerbruch
Bonn

 

Professor Dr. med. Karl Werdan
Halle

 

Professor Dr. med. Michael Böhm
Homburg

 

Professor Dr. med. O.-A. Müller
München

Professor Dr. med. Thomas Eschenhagen
Hamburg

 

Professor Dr. med. Stefan Herzig
Köln

 

Professor Dr. Klaus Mohr
Bonn

 

Professor Dr. med. Petra Thürmann
Wuppertal

 

Professor Dr. med. Stephan C. Bischoff
Stuttgart

Professor Dr. med. Giovanni Maio
Freiburg

Prof. Dr. med. D. von Mallek Professor Dr. med. Dirk von Mallek
Bonn

 

 

 

Professor Dr. med. Ferruh Artunc
Tübingen

 

Professor Dr. med. Baptist Gallwitz
Tübingen 

 

Professor Dr. med. Dr. h. c. Hans-Ulrich Häring
Tübingen

 

Professor Dr. med. Lothar Kanz
Tübingen

Professor Dr. med. Karsten Müssig
Tübingen/Düsseldorf 

 

Dr. med. Jörg Meerpohl, Freiburg

Kontakt

Kundenservice Tel.:0711/8931-321 Fax:0711/8931-422

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