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Ausblick auf ergopraxis 1/2018

Die nächste Ausgabe erscheint am 5.1.2018

CO-OP für zu Hause
Der Transfer des CO-OP-Ansatzes in den Familienalltag dauert häufig sehr lange. Um das zu beschleunigen, entwickelte Vanessa Kroll das Monster Tolpi und schrieb eine Broschüre für Kinder und ihre Eltern. Damit können Ergotherapeuten die geleitete Entdeckung an die Eltern weitergeben und das Kind für die Problemlösestrategie Ziel-Plan-Tu-Check begeistern.

Refresher: Resilienz
In der Ergotherapie beziehen wir Resilienz meist auf Klienten. Doch denken Sie ab und zu auch an sich selbst? Der Refresher zeigt, wie Sie sich gegen Stress schützen und Ihre Widerstandskraft stärken können. Denn fest steht: Resilienz ist erlernbar.

Foto-Interview für Kinder und Jugendliche
Das lösungs- und ressourcenorientierte Foto-Interview wurde in den Niederlanden entwickelt. Es soll Ergotherapeuten dabei unterstützen, Alltagsziele mit Kindern bzw. Jugendlichen auszuarbeiten. Dabei entscheiden die Kinder selbst, was sie verändern, lernen, üben oder erreichen möchten.

Ergotherapie bei Morbus Dupuytren
Morbus Dupuytren ist eine Erkrankung der straffen Bindegewebsfasern der Palmarseite der Hand. Ergotherapie erfolgt in der Regel früh postoperativ, unterstützt die Wundheilung und die Reduk- tion des Ödems. Zudem trägt die Behandlung dazu bei, Schmerzen zu lindern und Handfunktionen wiederzuerlangen.

Bálint-Syndrom aus Klientensicht
Als Silvia Vogel aus dem Koma erwachte, lag neben ihr im Bett ein kaltes Stück Fleisch. Es dauerte Tage, bis sie registrierte, dass dies ihr gelähmter Arm war. Bis 55 hielt sie sich für fit und unzerstörbar. Dann kam das Bálint-Syndrom in ihr Leben, eine schwere räumliche Aufmerksamkeits- und Orientierungsstörung.