• Verena Klagges gehört zu den ersten Bachelorabsolventen des grundständigen Ergotherapiestudiengangs an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum. Im März erhielt sie ihre Bachelorurkunde und im März startete sie bereits ins Berufsleben.

     

Spannende Studieninhalte

Verena Klagges gehört zu den ersten Bachelorabsolventen des grundständigen Ergotherapiestudiengangs an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum. Im März erhielt sie ihre Bachelorurkunde und im März startete sie bereits ins Berufsleben. Sie arbeitet nun auf einer Depressionsstation der LWL-Klinik Münster.

Frau Klagges, das Studium ist abgeschlossen. Wie fällt Ihr Resümee aus?

Ich war sehr zufrieden. Die Mitarbeiter und Dozenten sind sehr motiviert und haben uns gut durchs Studium begleitet. Dass im ersten Durchlauf noch nicht alles rundläuft, ist klar. Wir konnten aber Feedback dazu geben, sodass die nachfolgenden Jahrgänge von den Änderungen profitieren können. Die Studieninhalte waren total spannend. Besonders gut gefallen hat mir die Konzeptentwicklung. In einem Projekt habe ich beispielsweise den Schreibtanz in einer interdisziplinären Frühförderstelle implementiert. Toll fand ich beispielsweise auch die Skills-Labs: Uns standen eine Musterwohnung und ein Handwerksraum für den Unterricht und das selbstständige Üben zur Verfügung. Außerdem eröffnete uns die hsg tolle Möglichkeiten – ich durfte zum Beispiel zum COTEC-Kongress nach Stockholm fahren.

Fühlen Sie sich für die Praxis gerüstet?

Ja, definitiv. Allerdings merke ich, dass die Situation im wirklichen Berufsleben nicht unbedingt mit den Lerninhalten übereinstimmt. Bis die Betätigungsorientierung „da draußen“ ankommt, dauert es wohl noch eine Weile. In der Psychiatrie, in der ich jetzt arbeite, betreue ich zum Beispiel zwei Gruppen à 12 Personen – da ist die Betätigungsorientierung schwer umzusetzen. Ein bisschen Nachholbedarf habe ich im Handwerk. Handwerk haben wir im Studium zwar auch gelernt, aber nicht in der Ausführlichkeit wie an Berufsfachschulen. Das werde ich mir mit der Zeit aneignen bzw. meine neuen Kollegen unterstützen mich dabei.

Wie erleben Sie den Übergang vom Studium in die Praxis?

Ich nehme am Mentoring-Programm der hsg teil. Das startet in der Regel im vorletzten Studiensemester und dauert anderthalb Jahre. Für diese Zeit bekommen die Studenten einen Mentor zur Seite, den sie telefonisch oder per E-Mail jederzeit um Unterstützung bitten können. Dadurch hat man immer eine berufserfahrene Person an der Seite, die man um Rat fragen kann, und fühlt sich als Berufsanfänger nicht allein gelassen.

Das Gespräch führte Simone Gritsch.

 

 

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